Daniel Schwingenheuer (00:01.802)
Herzlich willkommen, die neue Folge, alle guten Dinge rufen, Daniel am Start. Kurze Abfrage bei euch, wie viele krank, wie viele gesund?
Rouven (00:09.286)
3 gesund, eine kriegt zwar gerade bisschen was gegen noch was was sich bisschen festgesetzt hat, aber sonst alle so weit fit und laufen rum. Also alles gut so weit.
Daniel Schwingenheuer (00:18.893)
Das ist schon mal positiv. Wir haben heute Nachmittag wieder diesen Moment gehabt, wo man denkt, es ist alles in gesunden Bahnen und plötzlich hat er eine 40 Grad Fieber und man denkt so, ach nö, jetzt geht das schon wieder von vorne los. Aber es passiert. Es ist mit Kindern so, steh es morgens auf und weiß einfach nicht, was passiert.
Rouven (00:39.149)
Vor allem dieser schnelle Wechsel ist extrem. Das Kind hat auf einmal völlig gefehlt, es ist nichts. Es kommt einem lachend entgegen, freut sich. Alles ist top und dann dreht sich es rum. Es glüht einfach durch den Boden durch. Es ist immer für eine Wahrscheinlichkeit. Aber dafür geht es auch schnell weg manchmal. Nicht immer, aber manchmal geht es auch zack, ist es wieder weg am nächsten Tag.
Daniel Schwingenheuer (00:41.869)
Hmm...
Daniel Schwingenheuer (00:56.973)
Ja, es kann auch exakt in die andere Richtung gehen, dass man am Abend vorher schon denkt, Gott, wie kriegen wir den Tag morgen Dann steht das Kind am nächsten Morgen auf und hat Bock und wir was essen und spielen und alles ist gut. Und man denkt so, wo war das Problem? Na ja, Leute, wir haben gedacht, wir müssen heute mal so bisschen Real Talk betreiben hier in dieser Folge. Wir wollen mal über den Zustand unserer Zuhause sprechen.
Also es geht ums aufräumen und ich bin selbst mit dieser Thematik hier die Ecke gekommen, weil bei uns seit einem Jahr das absolute Chaos herrscht. Es ist wirklich katastrophal. Anfang, als die Zwillinge noch ganz klein waren, da ging es ja. Dann legt man die halt irgendwo auf eine Decke und dann passiert ja nicht mehr so viel und man kann halt auch zwischendurch mal aufräumen. Aber spätestens seitdem die krabbeln und selber spielen, wir kommen einfach überhaupt
nicht mehr dazu. Also unsere ganze Wohnung sieht aus wie Kuddelmudel, überall Kinderspielzeug im Wohnzimmer. Die wollen natürlich auch im Wohnzimmer spielen, wo sonst? Und das wird dann in die Küche getragen und dann zieht man sich die Schuhe an und tritt dabei auf den Duplo-Stein, weil da plötzlich noch einer rumlag und es ist wirklich, wirklich chaotisch. Ist es bei euch auch so? Oder ist es bei euch wie geleckt?
Rouven (02:16.564)
Irgendwo dazwischen. wir haben auch viel. Also was ist das? Eine Duplosteine, die Magnet und alles liegt irgendwo dazwischen rum. Am spannendsten finde ich immer, wenn man unter die Schränke guckt. Also so im Wohnzimmer bei uns, das ist alles so zwei, drei Zentimeter, natürlich alles hoch die Schränke und man guckt da drunter und sieht dann da so ein Magnet, Paket Magnete, dann so ein Püppchen, mal ein Ball, mal zwei Duplosteine, die aneinander sind und sowas.
Daniel Schwingenheuer (02:41.677)
Hehehehehe
Rouven (02:42.23)
Also das bleibt da auch manchmal was länger liegen, weil das ist dann das Kramp, was da nicht raus. Da gibt es das große Spiel dann mit dem Zollstock, der wird dann zu so einem L gebogen. Dann fischt die große, das fischt das dann so raus voller Freude. Manche Sachen kriegst du dann auch nicht mehr, die hängen dann nochmal irgendwo hinter, die kriegst du nicht mehr raus. Aber ja, das ist so das Grundsätzliche, was über den Tag passiert, dass die ganzen Sachen halt sich verteilen. Wir versuchen das mit der...
Mit der Küche zum Beispiel, sagen, in der Küche kein Spielzeug, dass da nicht einer noch auf irgendwas drauf tritt, dann ist man am Kochen und hat einen heißen Topf und dann muss man nicht noch auf irgendwas Spitzes treten. Das ist ja dann auch im Zweifel immer gefährlich. Also bei uns dann immer klarer Order, alles aus der Küche raus, Attacke und los. Und letztens saß die eine Kleine wirklich an der Grenze, also, euch ein bisschen auszuholen, die haben drüben im Wohnzimmer gespielt und manchmal die eine Kleine schnappt sich dann Sachen und spielt in Ruhe, damit ihr nichts weggelangt.
Daniel Schwingenheuer (03:14.28)
Ja, netter Versuch, das wird bei uns nicht funktionieren.
Rouven (03:34.284)
genommen wird. die schnappt sich das mit und stellt es hin. So, dann hat die sich, wie ich gesagt habe, nicht in die Küche, in den Flur gesetzt, an die Kante von der Küche und hat dann da gespielt und hat immer dieses, 20 Doppelsteine in die Kiste gepackt, ausgekippt, in die Kiste gepackt, ausgekippt und immer wieder so das von das, ich jetzt muss ehrlich aber sagen, natürlich fährt auch mein Auto bei uns durch die Küche, da liegen auch mal Magnete, aber versuchen das immer wieder. Die sehen jetzt schon fast zwei, Kleinen auch. Nehmt's bitte mit.
Immer wieder rüber, immer wieder rüber. Also wir schicken jedes Mal wieder los mit dem gesamten Sack und Pack wieder ins Wohnzimmer zu gehen, damit wir da eben nicht drüber fahren.
Daniel Schwingenheuer (04:08.632)
Ich weiß nicht, ob ihr einfach anderes Temperament habt bei den Kindern oder so. Wie ich mir vorstelle, das durchzusetzen, also unmöglich. Und dazu kommt ja noch, dass unser Zeug ja dann auch irgendwo rumliegt, weil man selbst dann nicht dazu kommt. Unsere Kinder sind jetzt gerade in dem Alter, wo sie sich halt überall hochziehen und der eine macht jetzt so die ersten zwei, drei Schritte. Aber das ist halt auch so eine super gefährliche Phase, wo die sich halt überall den Kopf anhauen und so.
Und man kommt halt nach Hause und schmeißt halt sein Zeug einfach nur irgendwo hin, wo gerade Platz ist, dann zu gucken, was die Kinder gerade machen. es ist wirklich von der Küche bis zum Badezimmer, es ist alles super, super chaotisch. Und wir kommen halt irgendwie voll nicht hinterher. Vor allem auch abends ist ja dann auch immer was, wenn man den ganzen Tag im Brassel ist, wenn die kleinen Kinder jetzt auch noch nicht in die Kita gehen und so. Man hat ja nie mal den Moment, dass man sagt, ich bin jetzt zwei Stunden zu Hause.
Da geht es ja gar nicht darum, dass man sich auf die Couch legt und eine Serie schaut oder so. Sondern einfach mal die Zeit, zwei Stunden zu Hause aufzuräumen. Selbst die ist nicht da. Es funktioniert einfach nicht. Und es ist eine reinste Katastrophe. Also wir haben, wenn ich so einen Strich drunter mache unter das letzte Jahr, wir haben die allermeiste Zeit einen Riesenberg Wäsche.
im Badezimmer liegen. das ist nicht die dreckige Wäsche. Das ist die gewaschene Wäsche, wo keine Zeit für da ist, diese gewaschene Wäsche irgendwie aufzufalten und wegzuräumen. Weil es ist ja auch so, dass die einzige Zeit, du dann hast, ist ja abends. Und da kannst du bei unserem großen Sohn kannst du inzwischen selbst wenn er schläft, machst die Tür auf, bringst das alles in den Schrank, machst Licht an, der schläft einfach weiter. ist kein Problem wirklich nicht. Aber die beiden Kleinen und da ist halt auch unser Kleiderschrank.
Rouven (05:37.506)
Was war denn?
Rouven (05:47.785)
Ja.
Daniel Schwingenheuer (06:00.572)
Da kannst du nicht ins Zimmer gehen. da musst du ja drei Räume nebenan, musst du ja noch ruhig sein, damit die nicht wieder aufwachen. Das heißt selbst wenn du in dem Moment dazu käme es die Wäsche zusammen zu falten und irgendwie noch Energie dazu hast, dann packst du die in so ein Waschfass, sag ich immer. Ich glaube ich bin der einzige der das sagt. Das habe ich auch schon häufiger gehört. Packst du da rein und dann stellst das irgendwo in die Ecke und am nächsten Morgen wachen drei Kinder auf und
Rouven (06:01.571)
Rouven (06:19.617)
Hehehehehe
Daniel Schwingenheuer (06:28.267)
ist das Ding umgekippt oder so. Man denkt sich so, alter, nein, das ist jetzt nicht dein Ernst. ja.
Rouven (06:34.01)
Ich verstehe die Problematik mit der Wäsche. Also, ein großes Lob an meine Frau, macht das abends, wenn dann alles fertig ist. Wenn wir zum Beispiel, ich glaube, macht es sogar heute wirklich, dann faltet sie die Wäsche. Ich bekomme dann meistens die Socken zum Zusammenlegen, die dann in einem halbdunkeln Raum, Kindersocken, beige und hell beige und die Größen nähern sich jetzt auch an. Ich finde, ist die komplexeste Aufgabe.
Daniel Schwingenheuer (06:41.681)
Wenn wir Podcasts aufnehmen.
Daniel Schwingenheuer (07:01.579)
gibt es eigentlich eine app für gibt es doch bestimmt oder dass das so Ja, ja alle so alle socken filmen und so ein paar feinde oder so
Rouven (07:04.449)
Näääh, ja, mit vollem Lichthös wahrscheinlich, aber das hilft ja auch nicht.
Rouven (07:12.382)
Oder gibt einfach nur eine Farbe für alle und eine Größe. Jedenfalls macht sie das dann und wir haben so diese blauen IKEA-Tüten, diese Shopping-Tüten, die es da gibt. Und die kannst du halt zusammenfalten, ganz klein. Und dann sind das so zwei große Säcke meistens. Dann nimmt jeder eins mit hoch. Wir haben die Kleinen ja schon ausquartiert, also die schlafen nicht mehr bei uns. Oder die stellt man dann halt in irgendeinen Raum, wie geartet auch immer, an die Seite, dass die Kinder die halt nicht auseinander ruppen. Weil das hatten wir auch schon, dass die dann natürlich da drangehen und die auseinandernehmen wieder.
Daniel Schwingenheuer (07:36.2)
Hmm.
Rouven (07:39.514)
ist eine Herausforderung. Vor allem, glaube ich, auf die Kraft zu finden, abends noch was zu machen. Und da ist, glaube ich, wie wichtig das einem ist. Also, ich habe immer gesagt, ja, sorry.
Daniel Schwingenheuer (07:46.378)
Ja, ja, ja. Ja, ... Ja, nee, es ist ja ... Ich hab auch das Gefühl, man kommt so aus dem Tritt in einer rein theoretischen, perfekten Welt, wo man immer nur die gleichen Wochen zu Hause hat. es ja vielleicht funktionieren, dass man sagt, ich mach an dem Abend was. Aber dann ist man da mal das Wochenende weg, dann hat man mal ein paar Tage was Besonderes, sind die Kinder krank. Und jedes Mal bringt einen das ja
voll aus diesem Rhythmus. dann staut sich das ja an allen Ebenen. Die Wäsche wird halt immer mehr, dann ist nicht geputzt, dann ist nicht aufgeräumt, die Kinderspielsachen, die liegen irgendwo rum und du kommst halt da nicht hinterher. Du kommst nicht wieder vor diese Welle. Und je mehr das wird, desto schwieriger wird es natürlich auch anzufangen. Muss ich auch sagen.
Rouven (08:32.683)
Ich mich immer schlechter, ich habe das Gefühl, wir tragen Saline unsere Kinder. Also wir mit denen wirklich, wir haben immer ein Aufräumlied, das wir anmachen. Und dann heißt es zack, es muss knallen, das muss alles in die Kisten rein und dann rennen die da rum und knallen das alles in die Kisten rein. Und dann haben wir so eine Ecke, wo das alles hin darf, so im Wohnzimmer und dann kommt das wirklich so, die Kisten voll gemacht und abends wird wirklich vom Abendessen aufgeräumt. Also das ist so...
Daniel Schwingenheuer (08:41.545)
Ja.
Rouven (08:59.059)
Da liegt auch noch mal was rum später, liegen auch noch mal abends Bücher rum, wenn man gelesen hat, aber wir kriegen das schon hin, dass wenigstens das Spielzeug weg ist. Also, soweit es weg sein kann dann da. Ist jetzt nicht alles perfekt, aber nicht mehr alles komplett.
Daniel Schwingenheuer (09:10.889)
Ich fühle mich gerade schlecht. kurze Botschaft an euch da draußen. glaube beides ist normal. Vielleicht ist Rufens ein bisschen unnormal.
Rouven (09:23.233)
Ja. Vielleicht haben wir sie auch so sehr drangsaliert. kann sagen, Spoonful of Sugar läuft immer. Hier von Mary Poppins.
Daniel Schwingenheuer (09:29.065)
Also ich meine es ist ja ja ja es ist natürlich ein genialer gedanke zu sagen da sind ja noch drei menschen die können wir mit einbeziehen die können ja auch arbeit verrichten muss aber also wir haben es hier und da auch schon mal hinbekommen mit den kinder zusammen aufzuräumen man merkt auch dass danach das spielen für die kinder wieder einfacher ist wenn erstmal wieder ein bisschen platz ist sich zu entfalten allerdings und das
Da weiß ich noch nicht so wirklich, wie ich dazu stehen soll. Denn unsere Kinder finden dieses Spiel, volle Kisten auszukippen, halt auch sehr schön. Und ich kann mir noch vorstellen, wie das für mich als Kind war, dieses Geräusch zu haben und dieses Gefühl zu merken, dass diese volle Kiste, dass man die mit ganzer Kraft irgendwie gedreht bekommt. Und je lauter es wird, desto leichter wird diese Kiste. Das ist ein tolles Gefühl. Das macht unfassbar viel Spaß als Kind. Und gleichzeitig ist natürlich hinterher wieder alles dreckig.
Da weiß ich jetzt noch nicht so als Elternteil, wie ich eigentlich dazu stehe, wenn unsere Kinder das machen wollen.
Rouven (10:35.772)
Also ich muss sagen so eine Duplo Kiste, dieses Geräusch liebe ich auch immer noch. Also wenn das so richtig scheppert, die kippst das so alles aus und es scheppert richtig laut und dann können die da mit den Turmen bauen. Das ist doch richtig cool. Aber danach, wenn ich wer auskippen kann, kann ich auch einräumen und dann wird alles wieder eingeräumt.
Daniel Schwingenheuer (10:39.975)
Ja. Ja!
Daniel Schwingenheuer (10:45.435)
Ja, es ist mega!
Daniel Schwingenheuer (10:51.618)
Ja und unsere Kinder sind aber eher so, einräumen kann, der kann auch wieder ausgeben. Ja na klar. Mit Vorhängeschloss.
Rouven (10:55.616)
Ach so, direkt danach wieder? Nee, da kommt der Deckel drauf und dann ist es jetzt Schluss, BOM! Dann kommt die Kiste in die Ecke und dann ist Ende. Nee, da ist ein normaler Deckel drauf und dann kommt die dahinter und dann wissen die schon Bescheid, dass das nicht mehr geht. Aber ich glaube, ja, ist dann, da gab es ja auch schon, nicht dass das bei uns so geht, und das andere ist halt auch, die sind halt einen Ticken älter.
Also das ist ja auch wieder in dem Alter noch was anderes. kannst du so ganz kleinen Stöpsel dir noch nicht erklären, wie wenn die schon fast zwei sind und sagen, okay, ich kann jetzt euch mal folgen, was du möchtest. Ob ich möchte, weiß ich noch nicht, aber ich kann schon mal folgen. Und manchmal kriegst du so eine Dynamik hin, wenn die Große vormacht und mitmacht und die Kleine so, ja, jetzt, da auch.
Daniel Schwingenheuer (11:16.546)
Ja, ja, ja, ja.
Daniel Schwingenheuer (11:34.6)
Ja, ja, ja. Also so einen Moment hatten wir halt auch schon mal und die Kleinen, lieben das halt auch, dann so einen Dublostein in so einer Kiste zu werfen und so. Aber wenn man das begleitet, dann denkt man halt irgendwann auch, okay, ich mach's einfach hinterher. Das dauert dann doch sehr lange und die haben jetzt auch nicht Lust, das ganze Wohnzimmer aufzuräumen.
Und dann hinterher, wenn alle dann letztendlich dann im Bett sind und es ist 8 Uhr abends, man hat morgens um 14.06 Uhr angefangen, dann hat man auch keine Lust mehr. Und dann überlegt man sich halt, was ist jetzt gerade wichtiger, dass ich noch irgendwie ein bisschen Energie sammle oder dass das Wohnzimmer aufgeräumt ist, was morgen eh wieder dreckig ist. Und ja, dann bei uns bleibt es dann leider häufig so.
Rouven (12:14.632)
Ich bei mir dann so, mich stört es mehr, wenn es dann da liegt und dann kann ich mich auch nicht entspannen, als wenn ich das dann mache. Aber das ist dann wieder so ein, ich glaube das ist die persönliche Einstellung dazu. Jeder hat so seine Schmerzgrenze was Sauberkeit, was Ordnung und so was angeht und ich glaube, wenn man da sich mit einfindet und damit gut durch seinen Tag kommt noch, also es kann einen ja ärgern.
Daniel Schwingenheuer (12:39.398)
Ja, es ist...
Rouven (12:41.167)
Alles gut, aber solange man da nicht sich dran anstößt die ganze Zeit ist das okay.
Daniel Schwingenheuer (12:45.495)
Es hat schon Auswirkungen auf die Psyche, muss ich sagen. glaube, sowohl ich als auch meine Frau, fühlen uns beide häufig extrem unwohl. Ich baue wirklich extrem darauf, sich dem Start der Kita alles ein bisschen verändert. Weil man dann jeden Tag vielleicht ein bisschen was machen kann und dann ist es wieder besser. Wie gesagt, in so einer idealen Welt funktioniert das alles.
Aber die Welt ist halt häufig nicht ideal. Dann kommt hier was dazwischen und da wieder was dazwischen und dann funktioniert dies nicht und jenes nicht. Und dann war man drei Tage weg und hat noch drei Taschen dastehen. Und manchmal fehlt einem halt auch die Kreativität, dann eben so Spiele zu entwickeln, die den Kindern halt auch gefallen, wo sie sich denken, aufräumen ist cool. Was habt ihr denn für Regeln zu Hause eigentlich? Außer in der Küche darf nichts gemacht werden.
Rouven (13:33.079)
Küche wird nichts reingeräumt, im Badezimmer keine Stofftiere, weil die sind auch schon ein paar mal baden gegangen oder irgendwo im nassen gelandet oder in den Klöchen. Und ansonsten halt, wird auf nach, wenn der Raum verlassen wird, also ob jetzt ein Kinderzimmer oder sowas, der wird wieder auf mindestens 80 Prozent gebracht. Wenn jetzt mal ein Puzzle liegt oder irgendwas ist oder man schnell los musste morgens, okay, kann sein, dass da noch was liegt, aber im Normalfall, wenn man sagt, man hat normal noch die Zeit.
Daniel Schwingenheuer (13:40.728)
ja.
Rouven (14:02.919)
Dann wird der Raum wieder auf den Zustand gebracht, der vorher existierte. Und es wird immer mitgeholfen. Ob ihr jetzt Tisch steckt oder irgendwas. Jeder nimmt was mit. Wir machen das alles zusammen.
Daniel Schwingenheuer (14:15.344)
Und das funktioniert aber auch. Ihr steht daneben und sagt so, jetzt räumst du hier auf.
Rouven (14:17.182)
Ja.
Rouven (14:20.679)
Nee, machen das immer, das wird gemeinsam gemacht. ist es nicht so, man, das wäre auch blöd für die Kinder, wenn man sagt, nö, ich mach jetzt hier gar nichts. Aber wenn man sagt, ich mein, jetzt sind da die Bauklötze alle und die sind verteilt, dann meist jeder was rein, dann nimmt man noch mal eine große Hand und schmeißt die auch rein oder holt die irgendwo zusammen, gibt jedem noch eins in die Hand, dass die am Ende noch mal zack zusammen machen können und dann ist gut. Also es ist nicht, dass man sagt, ihr räumt auf, ich geh jetzt hier weg, ich trinke einen Kaffee, dann würde dir auch ein Vogel zeigen. Also man macht das schon mit. Aber teilweise, wenn wir dann sagen, okay, wir machen jetzt Essen auf den Tisch, vorher wird bitte aufgeräumt.
Daniel Schwingenheuer (14:25.478)
Ja, ja.
Rouven (14:49.946)
dann guckt halt einer mit, dass das mit denen zusammen macht oder schon was vorbereitet und der andere beideckt dann den Tisch. Also das ist schon...
Daniel Schwingenheuer (14:57.382)
Ja, also ich merke schon, wir stehen auch vor diesem Schritt auch noch. ist, glaube ich, wirklich im Moment noch das Ding, dass die Kleinen noch zu klein sind mit einem Jahr. Das funktioniert halt noch nicht. Und dann ist bei dem Groß manchmal auch so eine Überdrehtheit da, dass er den ganzen Tag in der Kita und so Vollgas gegeben hat und dann abends 6 Uhr, wenn er sowieso nur noch rösig ist und rennt und so, dann zu sagen, jetzt räumst du hier auf. Wow, schwierig. Bin gespannt, ob wir das hinbekommen.
Rouven (15:05.605)
Ne, das können sie nicht.
Rouven (15:09.928)
Ahem.
Rouven (15:23.8)
könnt ihr ihr könnt ihr auch in das in unser bootcamp hier schicken das aufräumen bootcamp die dürfen immer auskippen und müssen aufräumen und dann kommt die giste weg das machen dann 100 mal wie sie sagen ich räume zu hause freiwillig ja es ist kein thema ich mache das immer
Daniel Schwingenheuer (15:29.381)
Hehehehehe
So machen wir das. Hey Leute, was habt ihr denn für Tipps? Wie läuft das bei euch zu Hause? Wie sieht es bei euch aus? Ich möchte wirklich wirklich wirklich gerne nochmal die Botschaft drüber schicken. Es gibt andere Wohnungen und Häuser, die sind auch dreckig. Bei Rufen zwar nicht, aber bei uns ist alles unaufgeräumt und es sieht alles sehr, sehr schlimm aus im Moment. Deswegen habt ihr euch vielleicht manchmal schon gefragt, warum ich immer von unten filme hier bei unserem Podcast, weil hinter mir nämlich alles voll steht.
Aber so ist das. Mal gucken, ihr werdet merken, wenn die Kita losgeht, dann bessert sich alles. Naja.
Rouven (16:11.324)
Ich muss jetzt aber zur, zur, zur, ja, zur Ehrwahrung, aber ist eigentlich das falsche, sagen, wir haben auch immer einen Keller, der komplett voll ist mit Zeug und oben ein Zimmer gehabt, wo die ganzen Wäsche, die alte Wäsche, die alten Spielsachen und alles, wo das alles erstmal hochgestapelt wurde, wo man sagt hat, man hat das erstmal aus den Füßen, man kümmert sich später darum. Das hat jetzt so langsam, ja, kann sein, wenn ihr noch einen Raum hättet, wo ihr das alles sagen könntet.
Daniel Schwingenheuer (16:32.717)
Das ist nämlich das Ding. Wir haben zu wenig Platz.
Rouven (16:38.572)
Ja gut, das Kinderspielzeug würde ich ja nicht da reinpacken, aber jetzt die generellen, sag ich mal, wenn man viele Tüten hat, am Anfang wachsen die auch wie Gift, dann wachsen die, dann hast du die in Klamotten, die müssen irgendwo hin, und das haben wir wirklich alles erstmal an die Seite stellen können, ohne dass es uns blockiert hat. Wenn du das natürlich noch mitten in deinen Wohn- und Schlafbereich irgendwo stellen musst, wird es da halt auch immer voller. Das ist auch nicht aus den Augen, aus dem Sinn, sondern du läufst da jedes Mal an vorbei. Muss man jetzt aus Fairness-Gründen sagen.
Daniel Schwingenheuer (16:48.581)
Hmm.
Daniel Schwingenheuer (16:52.901)
Ja.
Daniel Schwingenheuer (17:02.981)
Danke. Vielen, vielen Dank dafür. Leute, alle Tipps sind gerne gesehen über Instagram allegutendinge oder über unsere Webseite allegutendinge.com. Falls ihr Bock habt, folgt uns doch gerne einfach mal auf eurem Podcastanbieter. Das wird uns auch total freuen und seid einfach Teil unserer Gespräche. Sagt uns eure Meinung und vielleicht habt ihr noch ein Thema, über das wir sprechen sollen. Denn ich glaube, mit jeweils drei Kindern haben wir jetzt auch schon einiges mitgemacht hier.
Rouven (17:05.756)
Damit.
Daniel Schwingenheuer (17:31.488)
Wir freuen uns auf jeden Fall auf die nächste Folge in zwei Wochen. Bis dann, macht's gut.
Rouven (17:35.645)
Vielen Dank fürs Zuhören, ciao.