In dieser Folge geht es um Defaul-Parents und um die Frage, wie Väter es schaffen, dass ihre Kinder bei ihnen einschlafen wollen.

STAFFEL 1

FOLGE 39

Wie schaffe ich es, dass mein Kind auch mit mir einschläft?

Juni 9, 2026 | Podcastfolge | 0 comments

Wie schaffen wir es, auch als Väter akzeptiert zu werden und eine so gute Verbindung zu unseren Kindern aufzubauen, dass die Kleinen gerne bei uns einschlafen? In dieser Folge gibt Gedanken und Tipps rund um die Einschlafroutine und ein paar Denkanstöße, was wir als Väter tun können, um es unseren Kindern einfacher zu machen.

Zusammenfassung

Das erste Mal das eigene Kind ins Bett bringen ist wohl für jeden Vater eine besondere Situation. Neun Monate war das Kind im Bauch der Mutter, nach der Geburt wird (häufig) gestillt und gekuschelt. Alles ganz intime Momente. Es ist nicht überraschend, dass für viele Säuglinge zunächst mal die Mutter das Default-Elternteil ist, überall im Leben und vor allem beim Einschlafen. Wie schaffen wir es, auch als Väter akzeptiert zu werden und eine so gute Verbindung zu unseren Kindern aufzubauen, dass die Kleinen gerne bei uns einschlafen? In dieser Folge gibt Gedanken und Tipps rund um die Einschlafroutine und ein paar Denkanstöße, was wir als Väter tun können, um es unseren Kindern einfacher zu machen.

Keywords

Elternschaft, Zwillinge, Routinen, Rollenverteilung, Erziehung, Eltern-Tipps, Familienleben

Kapitel

00:00 Hello + Ober-/Unterhitze 100 Grad

02:14 Default Parent

05:53 Der Extra-Meter um das "Default" abzulegen

09:48 Nur ohne Plan B!

11:41 Erwartungshaltung anpassen

14:18 Default-Parent am Tag - Habt ihr Erfahrungen?

16:16 Zusammenfassung und letzte Tipps

TRANSKRIPT

Daniel Schwingenheuer (00:01.87)
Herzlich willkommen zur neuen Folge alle guten Dinge rufen und Daniel am Start rufen Oberunterhitze 100 Grad da sind wir jetzt angekommen

Rouven (00:12.004)
Was? Jetzt hast du mich.

Daniel Schwingenheuer (00:15.453)
Ja oder? Also, ähm, tatsächlich bei unserem Größeren war das nie ein Thema. Aber einer von den Kleineren, einer von den Zwillingen stellt jetzt mit seinen kleinen Händchen immer Ober- Unterhitze 100 Grad ein. Weil das geht jedes Mal Ober- Unterhitze 100 Grad. Weil ich glaube, die Position passt halt jetzt genau zur Körpergröße, zur Handgröße und wie weit man das Gelenk dann noch so im überstrecken

Winkel irgendwie drehen kann. Es ist immer Ober-Unterhitze 100 Grad.

Rouven (00:44.681)
Ich verstehe. ja, das ist ein gefährliches Thema.

Daniel Schwingenheuer (00:48.737)
Und was mir gerade aufgefallen ist, ich wollte eigentlich nachdem wir Sandmännchen geguckt haben, noch mal kurz in der Küche nachschauen, ob der Backofen an ist. Ich hab's vergessen. Ich weiß es nicht. Wenn ich gleich ganz schnell losrenne, dann riecht es wahrscheinlich etwas hier zu Hause. Aber, Moment. Ist nicht so schlimm. Ist nur die Frage, was da drin ist im Backofen.

Rouven (01:05.173)
100 Grad ist ja nicht so kritisch. das ist ja, aber das wird nur trocken. 100 Grad ist ja normalerweise erstmal nicht so schlimm beim Backen.

Daniel Schwingenheuer (01:15.373)
Das ist ja ich weiß ich weiß das nicht so wahnsinnig aber jetzt kann ich die geschichte doch noch erzählen die ich eigentlich nicht erzählen wollte also Geschichte aus meiner kindheit hat nichts mit meinen kindern zu tun Mein bruder hat sowas auch mal gemacht also er war schon ein bisschen älter meine eltern hatten eine kombination aus backofen und mikrowelle du konntest also im backofen eine mikrowelle anmachen das noch einen drehschalter zusätzlich Dementsprechend hattest du auch immer diese plastik mikrowellen haube im backofen drin

Rouven (01:44.771)
Mhm.

Daniel Schwingenheuer (01:46.029)
Und mein Bruder hat irgendwann mal, da war er auch noch relativ jung, ich sag jetzt mal, zwölf oder so, er wollte sich irgendwas machen, Chicken Nuggets oder so, im Backofen und hat dann aber dieses Prinzip mit Mikrowelle und Haube drauflegen und Backofen verwechselt und hatte dann die Chicken Nuggets mit Haube im Backofen auf 220 Grad. Und dann waren die Chicken Nuggets irgendwann laminiert.

Rouven (02:12.056)
Ich kann mir nicht vorstellen, wie das so da drüber blubbert, schöner Plastik stinkt und sie so hauchdünn die chicken nuggets legt.

Daniel Schwingenheuer (02:16.652)
Ja, das sind so diese Geschichten, die in jeder Familie stattfinden und die man sich dann jahrzehntelang aufs Brot schmieren lassen muss. So ist es. Genau, diese Geschichte existiert.

Rouven (02:29.388)
Also deinen Initialpunkt noch zuzukommen, wir haben so versenkbare Knöpfe. Bei einem neuen Ofen, das geht gut, dann sind die halt weg.

Daniel Schwingenheuer (02:36.392)
Das ist gut, das ist sehr gut. Es gibt ja auch diese Aufsätze, die man auf diese Knöpfe drauf machen kann, wo man dann quasi noch so einen Plastikdeckel hat. Den klebt man quasi da drauf und dann kommt dieser Plastikdeckel. Aber weil das bei unserem größeren NIN-Thema war und wie gesagt, es interessiert sich eigentlich auch nur einer von den Zwillingen für diese Knöpfe. Ich denke halt, ich hoffe immer, dass es so in einer Woche vorbei ist im Moment.

Rouven (02:49.059)
Ja.

Daniel Schwingenheuer (03:06.3)
Ober- Unterhitze 100 Grad. Man muss ständig nachschauen.

Rouven (03:08.966)
Ich kann... Das ist ja wirklich... Man hat am Anfang bei ersten Gitarre einfach mehr Zeit sich darum zu kümmern und zu gucken immer auch. Und sagt das dem immer, wir machen das bei den Kleinen auch immer. Wir gehen da nicht dran, wir lassen das, auch nicht den Backofen an. Vor allem das könnte heiß sein, du bist ja nicht so gut isoliert wie hier. Und es ist aber müßiger, du bist halt mehr dran und du hast halt auch viel mehr Brasen. Also irgendwie, kann es nachvollziehen, bisher sind wir auch ohne extra Sperren oder irgendwas ausgekommen. Auch mit einem Schrank, wo Sachen drauf liegen, wo die nicht rangehen einfach.

Aber es ist schon irgendwie bisschen nervenaufreibend als mit einem Kind. Muss man ehrlicherweise sein. Ich hab neulich nen kleinen Inskiln für auf die Headplatte gepackt, das mach ich auch nie wieder. Richtig auf die volle Kanne drauf, rechte Hand, einmal bis es gezischt hat. Ja, aber...

Daniel Schwingenheuer (03:41.287)
ist tatsächlich so.

Daniel Schwingenheuer (03:47.628)
Was?

Krass, wow, das wäre so. Das ist aktuell wirklich meine Albtraumvorstellung, weil man halt super häufig mit drei Kindern in der Küche steht und sich ja tendenziell mal eher die kleinen Spillingen gekümmert und das dann der Große irgendwie, weil er es halt noch nie erlebt hat, plötzlich die Hand in dem Topf mit den kochenden Eiern hat. Schrecklich.

Rouven (04:17.57)
Also was ich mache mit der großen ist immer die Hand drüber, also wenn es dampft und so, ich sage, komm pass auf, wir gehen hier mal zusammen die Hand und halten die Hand mal zusammen drüber. sie mir, ja, ne, dampfendes Wasser, nicht ganz 100 Grad, aber dann hast du irgendwie so 60 Grad mal und dann so, oh, das ist aber warm, so ja, das ist warm. Dass diese, äh, dass man nicht dieses einmal schnell rein geht ja immer, ne, oder schnell anfassen. Also, aber ja.

Daniel Schwingenheuer (04:26.187)
Einmal Hände räuchern.

Daniel Schwingenheuer (04:35.564)
Ja, Ja, es ist wirklich so. Aber, weißt du, wenn die so überdreht sind und dann irgendwie auch Hunger haben und das dann schnell wollen und darf ich mal probieren und die Nudeln kenne ich doch und ich habe irgendwie Angst, dass da so eine Übersprungshandlung irgendwann mal kommt. ja.

Rouven (04:57.825)
Ich drückte die Daumen, dass es nicht passiert. Ich kann dir aber sagen, ich habe danach nie wieder auf die Herdplatte gefasst, nachdem ich das gemacht habe. meine Hand ist noch bestens in Schuss. Die ist auch super widerfalt. Ich glaube, die war auch schon aus die Platte, aber die ist dann halt so. Also die war noch gut heiß. Kann ich mich jeden Fall noch daran erinnern. Aber ja, so ist das mal.

Daniel Schwingenheuer (05:02.955)
Und deine Hand ist auch noch dran.

Daniel Schwingenheuer (05:13.419)
Daniel Schwingenheuer (05:17.098)
Wie alt warst denn?

Rouven (05:20.608)
Mindestens 5, 6...

Daniel Schwingenheuer (05:22.988)
Äh, okay. Gefährliches Alter.

Rouven (05:25.217)
schon noch ein bisschen älter. es gibt nur gefährliche Alter, ich. Von 0 bis 40 ist alles gefährlich. Danach immer noch.

Gut, ich habe heute ein Thema mitgebracht. Denn ich hatte mal gemerkt, dass es richtig krass ist, manchmal der Rollenspit bei den Leuten ist. manchmal macht es nur die Mutter manche Themen, manche Themen macht nur der Vater. Und ich frage jetzt einfach so, warum ist das so, warum schleift sich das so ein? Weil man hat immer das ungeschrittenes Gesetz, einer macht was und wenn man es irgendwie einmal gemacht hat, wie mit den sticky hands, das immer, bleibt es bei einem.

Daniel Schwingenheuer (05:57.706)
Ja.

Rouven (05:59.923)
Und diese Struktur, dass man eine Struktur hat und weiß, wer kümmert sich welches Thema und so weiter, ist ja auch gut. Man braucht ja Struktur im Alltag, vor allem mit Zwillingen. Aber andererseits hat es diese negative Tendenz, dass man irgendwas auch nicht machen will, weil man eine gewisse Schuld aufwohrentwickelt hat, wenn man was eine lange Zeit nicht gemacht hat. Richtig. Und dann hast halt irgendwann diesen Default Parent, ich hab geguckt, es einen besseren deutschen Begriff gibt, aber den hab ich irgendwie nicht gefunden. Und der kümmert sich dann immer wieder Thema, wie sowas wie zu Bett gehen und sowas, manchmal bei Kindern.

Daniel Schwingenheuer (06:15.198)
Das ist so fluch und segen gleichzeitig,

Daniel Schwingenheuer (06:27.53)
Ja. Ja.

Rouven (06:28.786)
Wie ist das bei euch? Bist du auch so, dass es sehr starke Tendenz gibt, wer was macht?

Daniel Schwingenheuer (06:33.483)
Ja, definitiv. Vor allen Dingen seitdem die beiden Kleinen da sind, es halt so, dass meine Frau die Zwillinge ins Bett bringt und ich bringe unseren großen Sohn ins Bett. hat sich, haben wir auch schon mal drüber gesprochen, mit der Geburt von den Zwillingen, wenn dann plötzlich diese ganz Kleinen da sind und die halt auch gestillt werden und so. Das hat sich da etabliert und jetzt kommt langsam der Punkt, wo wir uns Gedanken machen müssen, wie kommen wir da raus, wieder raus. Weil jetzt Stillen ist vorbei.

Rouven (06:37.504)
Ahem.

Daniel Schwingenheuer (07:03.259)
Und theoretisch spricht eigentlich nichts mehr dagegen, dass ich die Zwillinge ins Bett bringe und sie unseren großen Sohn. Aber es hat sich halt so etabliert und vorher, vor der Geburt, war es unserem Großen auch egal, wer ihn ins Bett bringt. Jetzt ist es halt so, dass er immer sagt, Papa soll mich ins Bett bringen. Es sei denn, ich bin nicht da. Dann sucht er sich die nächste, beste Person aus.

Rouven (07:24.224)
Wie viele Leute laufen bei euch rum ist die Frage.

Daniel Schwingenheuer (07:26.794)
Ja gut, manchmal sind ja auch die Großeltern da oder so. Also das ist auch kein Problem, das ist nur dann ein Problem, wenn ich mit da bin oder wenn meine Frau mit da ist oder so, dann sind es nicht die Großeltern. Aber wenn wir nicht da sind, dann ist das auch okay, dass es einer von den Großeltern

Also seid ihr da noch ganz krass unterwegs oder hat sich das schon aufgeweicht?

Rouven (07:49.69)
Es hat sich jetzt so aufgeweicht, das ist ähnlich wie bei euch, dass ich die Große ins Bett bringe. Das ist, glaube ich, so natürlich vom Ablauf her mit dem ganzen, vorher passiert und meine Frau die Kleine. Und ich muss sagen, wir hatten immer wieder das Thema, dass ich auch die Kleine ins Bett bringe und man hat dann so eine gewisse Scheu davor am Anfang. Also für mich ist das so. Und andererseits, man hat auch so einen Ablauf. Das heißt, man ist ja froh, wenn man irgendwie seinen Alltag schafft, auch ohne noch irgendwie Öl ins Feuer zu gießen. Und dann ist es so bisschen die Scheu da, dass man sagt...

Daniel Schwingenheuer (08:05.929)
Mhm.

Rouven (08:18.725)
Ich will jetzt eigentlich nichts ändern, weil wenn das noch schief geht, dann habe ich ja noch mehr Brass und dann hat der andere auch noch mehr Brassel, weil dann muss man ja irgendwie übergeben und eigentlich ist es immer nicht so schlimm. Es ist ja gar nicht so schlimm, dass man das nicht schaffen würde. es kann ja auch mal einer sein, dass einer spontan ins Krankenhaus muss oder irgendwas anderes wichtiges hat oder irgendwas ist, dass es nicht geht. Und dann geht es auf einmal. Und es ist ja viel schöner, wenn man das vorher in Ruhe macht und mal versucht.

Daniel Schwingenheuer (08:20.681)
Hahaha.

Ne? Ja.

Ja, ja.

Daniel Schwingenheuer (08:31.88)
Hm.

Rouven (08:47.878)
Aber irgendwie ist das eine gewisse Barriere. hatte auch am Anfang mit den Zwillingen, die in die Kita zu bringen, gedacht, das hat bisschen gedauert, hab ich ja mal erzählt, mit der Eingewöhnung. Dann hatte ich eine gewisse Scheu, nicht dass das nicht klappt. Was ist eigentlich dover Gedanke, weil man kommt ja mit seinen Kindern, klar. Aber wenn man das dann gemacht hat, einmal denkt man sich so, warum hab ich mir den überhaupt im Kopf gemacht? Und das ist ja wie bei vielen Themen. Wenn man einmal ins kalte Wasser springt, sagt, komm, ich mach das jetzt, dann funktioniert das auch. Und was, glaub ich, ganz wichtig ist, nicht das zu kopieren, was der andere Partner macht.

Daniel Schwingenheuer (09:06.376)
Hehehehe, ja, ja.

Ja. Ja.

Rouven (09:17.775)
ein bisschen struktur zu übernehmen wenn die ihre flasche bekommen oder wie auch immer wenn die irgendwas special haben ja aber dass man nicht versucht diesen ablaufein zu kopieren zum beispiel meine frau liest normalerweise nicht vor abends und ich habe gesagt ich lese jetzt vor und dann nehme ich den jedes mal wieder das händchen weg dann lese ich muss blättern sonst kann ich nicht vorlesen und die machen das halt mit aber das ist halt immer wenn man von der anderen seite kommt weil die haben ja auch eine andere erfahrung mit einem

Daniel Schwingenheuer (09:26.533)
Ja, ja, das stimmt.

Daniel Schwingenheuer (09:41.315)
Ja, das stimmt. Zu dem Punkt, dass man damit nicht anfangen möchte, ist natürlich auch der Gedanke da. Man hat Tage, die beginnen morgens 15.00 6 und dann geht es halt irgendwann abends 15.00 Uhr 7 Uhr ins Bett für die Kleinen. Man denkt so, ich würde jetzt wahnsinnig gerne einfach noch mal anderthalb Stunden mit meiner Frau auf der Couch sitzen oder mich unterhalten oder wir müssen halt noch irgendwas planen oder irgendwas machen oder so. Man wünscht sich einfach nur den Feierabend. Und letztendlich ist es ja so, dass diese

Rouven (09:47.486)
...

Daniel Schwingenheuer (10:10.297)
Default-Variante, jetzt mal in der Begrifflichkeit zu bleiben, das ist halt die schnellste Variante. Und da dann zu sagen, okay, jetzt gehen wir aus einer gewissen Erschöpfung heraus auch den Extrameter und werfen hier alles durcheinander, damit wir uns da noch dran gewöhnen. Das macht man halt in der perfekten Welt. Aber in der Realität, also bei uns war es jetzt so, dass wir es mal gemacht haben, weil es nicht anders ging. Jetzt, meine Frau hat eine Weiterbildung gemacht und war halt vier Tage am Stück dann erst abends acht zu Hause. Da hatte ich Gott sei Dank Unterstützung von Großeltern.

Rouven (10:23.583)
Hm.

Daniel Schwingenheuer (10:40.312)
Aber da war ich derjenige halt, der die Zwilling ins Bett bringt, weil das jetzt in dem Alter dann von Leuten machen zu lassen, die halt hier nicht in den normalen Strukturen mit drin sind, auch wenn die Beziehung gut ist, das ist definitiv so. Aber da dann zu sagen, so jetzt mach dir das bitte mal schön, wollte ich auch meinen Eltern nicht zumuten, muss ich auch sagen. also nach dem Motto Ich hab's noch nicht gemacht, aber mach die immer. Wollte ich jetzt auch nicht machen. Aber es ist, wie du sagst, in dem Moment es funktioniert halt.

Rouven (10:58.365)
Hm?

Daniel Schwingenheuer (11:09.731)
wahnsinnig gut plötzlich und man muss es wirklich irgendwann einfach machen und ich glaube das ist der der punkt wo man sich selbst an die eigene nase fassen muss man muss sagen okay jetzt jetzt kommt halt mal der punkt für mich

Rouven (11:24.604)
Und im Worst Case ist es dann halt die Stunde oder irgendwas, wo man sich mit denen rumschlägt und guckt, dass man es irgendwie hinbekommt. Aber nach ist ja ein positives, schönes Gefühl, dass man was übernommen hat, dass was geht. Man hat ja auch wieder eine höhere Sicherheit für sich selber, dass man weiß, man kommt mit der Situation klar. Es ist gar kein Thema irgendwie, dass man das alles auch gewuppt bekommt. Aber ich bin völlig bei dir. Wenn man schon am Limit läuft, ist es nicht der perfekte Moment, das auszuprobieren.

Daniel Schwingenheuer (11:41.415)
Ja.

Daniel Schwingenheuer (11:49.704)
Ja, und also das Ganze jetzt nochmal irgendwie bisschen größer zu betrachten. Ich glaube, es gibt Kinder, bei denen das alles sehr kritisch ist. Kinder, die sich so sehr auf eine Person eingeschossen haben, dass du quasi machen kannst, was du willst. Häufig ist es ja dann die Mutter. Aber letztendlich gehören ja zwei Faktoren dazu. Da ist ein Kind, was sich in dieser Welt noch nicht auskennt, was halt von

Anfang an und das ist jetzt halt der Punkt, wo sie irgendwie gezeugt mit der Mutter in Kontakt ist und dementsprechend natürlich, wenn das Kind zur Welt kommt, hat die Mutter halt auch neun Monate Vorsprung, Vertrauen und so weiter anbelangt. Da ist man als Vater sowieso so bisschen hinten dran. Und dementsprechend ist das Kind natürlich fokussiert auf diese Routine, die es jetzt halt schon so lange kennt, auf die Gerüche, auf vielleicht jetzt auch einen Puls oder so was weiß ich, was Kinder da alles wahrnehmen.

Und das Kind halt dann in dem Moment in eine Situation zu bringen, dass das alles nicht da ist, dafür aber was ganz anderes ist natürlich für das Kind schwierig. Auf der anderen Seite, und das ist der andere Faktor, halt dann vielleicht ein Vater da, der dann noch nicht so viel Erfahrung hat, vielleicht auch ein bisschen unsicher ist oder so. Oder vielleicht auch eine andere Mutter oder so, je nachdem, wie die Paarkonstellation ist auf jeden Fall ein anderer Mensch.

Man hat quasi diese zwei Faktoren, die beide in dem Moment was Neues erleben. Und das eine, Kind, das kann man nicht beeinflussen. Da muss natürlich auch so ein bisschen irgendwie eine Beziehung da sein, muss auch von einem Kind eine Offenheit da sein, das Ganze machen zu wollen, auch mit einer anderen Person. Was man beeinflussen kann, ist halt man selbst. Und da kann man halt überlegen, bin ich bereit, diesen Meter zu gehen? Und ich habe festgestellt, irgendwann kommt der Punkt, wenn ich das machen möchte.

Es kommt der Punkt, wie du sagst, da muss ich ins kalte Wasser springen. Und da muss ich wirklich sagen, heute machen wir beide das. Und ich habe festgestellt, das funktioniert besonders gut, wenn man nicht im Hinterkopf hat, ach, da ist ja noch jemand anders, der kann übernehmen, wenn das jetzt hier nicht funktioniert. Sondern besonders gut funktioniert es, wenn man weiß, die andere Person ist nicht zu Hause, die kommt aber neun und halb zehn, kommt die wieder. Und wenn du bis dahin nicht schläfst, dann schläfst du halt bis dahin nicht. Aber bis dahin...

Daniel Schwingenheuer (14:05.207)
gibt es nur uns beide und ich gebe dir alles was du brauchst. Ich verstehe, dass es für dich schwierig ist, für mich auch, aber wir machen das zusammen.

Rouven (14:13.949)
Ist ein schöner und richtiger Ansatz. Und auch, was du eben angesprochen hast, das Thema mit dem Kind drüber sprechen. nicht einfach sagen, heute ist die Mama nicht da, heute machen wir das, wir gehen jetzt übrigens hoch. Sondern, ähm... Also man muss es jetzt nicht dramatisieren mit dem Kind, aber einfach sagen, heute ist es so. Und wenn das Kind sich vielleicht in dem Moment ärgert oder irgendwas, dann... oder... traurig ist, ist das völlig okay. Aber dass man das einfach mit dem Kind bespricht, ihm erklärt, auch sagt, wie sollen wir es machen? Vielleicht auch das Kind, wenn es bisschen älter ist, mit einem bezieht, dann sagt...

Daniel Schwingenheuer (14:24.422)
Ja.

Rouven (14:43.862)
Wie

Daniel Schwingenheuer (14:45.382)
Ja, aber auch die Kleinen, checken schon so, so, so viel. Und wenn ich dem sage, ich vermisse Mama auch und so weiter, ich glaube, dass das hilft. Man muss ja die andere Person nicht ausklammern. Ich glaube, das ist auch ein großer Punkt, dass man dem Kind jetzt nicht sagt, Mama ist weg, jetzt mache ich das.

Rouven (14:48.188)
Ja.

Rouven (15:04.845)
Ich habe eben auch einer klein gesagt, wenn du so laut brüllst, weil dir haben die Zähne was weh getan, dann verstehe ich dich auch später nicht mehr. Selbst wenn du leise sprichst, weil das ist so laut. Ja, es tut mir echt leid, aber ich höre dich dann einfach nicht mehr, wenn du mir so lautes Ohr brüllst. Und ja, die verstehen das schon und auf der einen oder anderen Ebene und sei es einfach durch Nähe und durch die Tonlagen und alles. ja.

Daniel Schwingenheuer (15:19.174)
Hehehehehe

Daniel Schwingenheuer (15:30.246)
Ja, das ist, ich, ganz wichtiger Punkt. Ich glaube, das hilft einem aber auch selbst, wenn man nicht die Erwartungshaltung hat, das muss jetzt genauso funktionieren wie bei der Mutter. Ich meine, ich hätte sogar einen Abend gehabt, wo ich gedacht habe, okay, meine Frau ist nicht da, wir verbringen jetzt einfach drei Stunden miteinander, bis sie wiederkommt. Also, glaube, man kann diesen Mindshift machen, dass man

Dass man gar nicht sagt, du musst jetzt schlafen genauso schnell wie bei der Mutter, sondern dass man sagt, wir beide sind hier im Schlafzimmer, ich habe hier ein bisschen Programm mitgebracht, bitte schön, 1, 2, 3, 4, 5 Bücher, ich kann dir auch gerne noch bisschen was vorsingen und wir gucken jetzt, dass wir uns irgendwie so bisschen entertainen, bis die Mama wieder da ist und dann versucht man irgendwie die Laune aufrecht zu erhalten, weil ich glaube, das wird halt dann kritisch, wenn das Kind irgendwann in, also wenn die Stimmung so kippt, ne, und wenn das Vermissen größer wird und so, wenn das Kind eine gute Zeit hat.

Irgendwann werden die Augen auch müde und irgendwann schläft es dann halt auch einfach ein. Und dann habt ihr irgendwie zweieinhalb Bücher gelesen, zwei mehr als sonst, aber ist irgendwie mit einer ganz guten Stimmung plötzlich irgendwie müde geworden und hat gar nicht gecheckt, dass er eingeschlafen ist. Also das ist glaube ich das Allerbeste, dass man jetzt nicht sagt, das muss exakt genauso funktionieren, es geht hier ums Einschlafen, sondern dass man zumindest für den Start, bis man eigene Routinen hat, einfach sagt, dass wir eine gute Zeit haben. Wir verbringen jetzt einfach mal ein bisschen Lebenszeit hier miteinander und

Vielleicht schlafen wir beide irgendwann oder nur du oder nur ich.

Rouven (17:03.461)
oder nur ich, das wollte ich mir eben sagen. Da hatte ihn auch immer hingelegt. Da hatte er seine Kinder, ist einfach wach geblieben. sag jetzt so, was mach ich jetzt? Du, ich leg mich jetzt auch hier hin, ich mach jetzt mal die Augen zu. Das war so ganz so, was soll das? Sag ich so, hä? Das ist mir jetzt egal. Ich mach jetzt auch die Augen zu. Und dann irgendwie so bisschen immer hochgekommen im Tor, so dann blickt mich die Augen wieder an. so, naja, dann nicht. Jetzt hab ich wieder hingelegt. Und ja, dass man dann nicht sagt, ich will jetzt raus und weil, wenn man ganz ehrlich ist.

Daniel Schwingenheuer (17:04.708)
Hehehehehe

Daniel Schwingenheuer (17:15.108)
Hehehehehe hee hee hee

Daniel Schwingenheuer (17:25.695)
Ja.

Rouven (17:31.354)
Was macht man denn dann noch? Wenn man den Abend ist und vielleicht ist allein mit drei Kindern, bringt die ins Bett. Da hat man jetzt nicht noch den Megatermin sich hingelegt. Normalerweise. Also man muss ja zu Hause sein, man guckt ja nach den Sachen und sich dann für eine halbe Stunde vielleicht länger Fernsehen gucken zu stressen, dass das jetzt nicht so schnell ging, ist ja für alle kontraproduktiv. Aber es ist halt diese eine halbe Stunde, die man hat von den zwei Stunden, anderthalb Stunden abends. Ich fand es nachvollziehend emotional. Ich war da selber öfter drin in dem Momentum, aber es bringt halt genau gar

Daniel Schwingenheuer (17:39.722)
Ja, das stimmt. Ja, ja,

Daniel Schwingenheuer (17:48.42)
Ja, ja, ja.

Daniel Schwingenheuer (17:57.157)
Ja, ist wirklich so. meine, ist natürlich dieses Default Parenting ist natürlich nicht nur was, was beim Einschlafen ist. Das gibt es natürlich auch tagsüber, dass das Kind halt immer nur auf den einen Arm möchte oder keine Ahnung, immer nur von einer Person gefüttert werden möchte. Die Situation hatten wir tatsächlich zu Hause eigentlich nie. Da habe ich keine Tipps.

Da müssen wir uns für... Also sei denn, du hast große Tipps. Ansonsten Leute schickt ihr uns doch einfach irgendwie mal was. Wie ist das bei euch? Habt ihr so eine Situation gehabt? Hat sich das verändert? Wie ist das, wenn zweite Kinder dazukommen? Instagram allegutendingen.com oder auch per E-Mail findet ihr alles bei uns auf unserer Webseite. Wie war das bei euch? Habt da tagsüber so Default Parenting-mäßig irgendwas gehabt?

Rouven (18:48.953)
nicht. Anfang war es halt einfach so, dass meine Frau die Großheit in die Kita gebracht hat, Bett haben sie zusammengebracht in Teilen. Es war einfach situationsbedingt, weil ich arbeiten war und sie war zu Hause. Aber das hat ja, hat eben das Thema auch mit der Geburt der Zwillinge sich komplett geschiftet. Aber es war jetzt nichts, wo es hieß, das geht nicht, das kannst du nicht machen. Also wo das Kind das auch nicht zugelassen hätte. Da war es eher glaube ich auf meiner Seite, dass man gesagt hat, wir haben jetzt unsere Bade hier, so machen wir das und dann haben wir

Das sag ich mal was ruhig, alles in sicheren Tischen. Aber so extrem nicht. Aber ja, es gibt auch die Fälle, dass das Kind das gar nicht mit sich machen lässt oder dass sich ein Elternteil sich zurückzieht, weil es vielleicht von Anfang an nicht die Erfahrung sammelt, vielleicht wegen der Zeit, gibt ja immer ganz ganz viele Gründe. Und das Kind sich einfach komplett daran gewöhnt, dass Selbstvertrauen auch nicht da ist bei den Eltern. Dann merkt das Kind, der hat das Selbstvertrauen nicht, der geht nicht souverän mit der Situation und

Gleichzeitig ist die andere Person in der Nähe und hat dann vielleicht auch eine Anspannung und Stress, weil wenn das Kind natürlich immer brüllt, wenn das andere Elternteil das hochnehmen will oder irgendwas machen will, dann ist es für das andere Elternteil auch leichter zu sagen, dass der faul Elternteil, ich mach's jetzt. Weil jedes Mal gebrüllt, jedes Mal Stress ist halt auch, wie es mal alles ermürbend. Und da muss man sich aber auch genau wie wir das bei den Themen übernehmen, einfach rausarbeiten, glaube ich, indem man es immer wieder versucht, erklärt und macht.

Daniel Schwingenheuer (20:02.421)
Ja klar.

Daniel Schwingenheuer (20:12.163)
Ja, und ich glaube, so schwer das ist, ich glaube, es macht was mit einem, wenn das eigene Kind nicht auf den eigenen Arm möchte oder irgendwie einen ständig ablehnt. Und gleichzeitig das, was ich halt am Anfang auch schon sagte, das ist so Kind, das kommt auf diese Welt, das ist alles total verwirrend, alles laut. man hat ja im Prinzip, es ist ja eine Überlebensstrategie zu sagen, ich wende mich jetzt an die Person, wo ich mich am wohlsten fühle und wo ich am meisten Vertrauen habe.

Das ist halt doof, wenn du einen Fremdenführer hast, der in Madrid steht mit einem Stadtplan von Barcelona oder so. Da würdest du auch denken, das ist vielleicht nicht so wahnsinnig vertrauenswürdig hier. Und eben was du sagst, wenn das Kind halt irgendwie das Gefühl hat, das ist gerade keine gute Partie, ich muss überleben, ich will das jetzt gerade nicht. Das ist auf der Ebene in dem Alter halt einfach was ganz, ganz Tiefes und was...

Ich weiß nicht, animalisch ist, aber es ist nicht auf einer kognitiv hochentwickelten Ebene, sondern auch auf einer sehr tiefen Basis-Ebene, sich einfach eine Station zu suchen, die vertrauenswürdig ist. Wie gesagt, da hat die Mutter durch die Schwangerschaft so eigentlich einiges an Vorsprung.

Rouven (21:36.755)
Ich glaube, du hast völlig recht.

Daniel Schwingenheuer (21:37.269)
Ist so.

Daniel Schwingenheuer (21:45.667)
Was? Oder nicht?

Rouven (21:46.492)
Ich bin bisschen stuck gerade. Doch, du hast...

Daniel Schwingenheuer (21:51.85)
Hab ich irgendwas gesagt, was nicht passt?

Rouven (21:52.85)
Nee, das ist immer völlig richtig, was du gesagt hast. Ich hab irgendwie den Faden verloren.

Daniel Schwingenheuer (21:59.764)
Ähm... Also, hör mir den Neuen, irgendwas... Mir fällt gerade eigentlich fast auch nichts mehr ein, was man noch...

Rouven (22:05.804)
Wir haben auch nichts mehr, ich. Wir müssen jetzt Mühe rausschneiden, aber sonst immer glaube ich auch.

Daniel Schwingenheuer (22:10.548)
Ja, wir können das jetzt schneiden, ist ja kein Thema. Sollen wir noch einmal Abschlussrunde machen oder so von wegen?

Rouven (22:15.928)
Ich hätte auf Wrap-Up sonst gesagt, einmal kurz so die Kerntipps.

Daniel Schwingenheuer (22:20.573)
Ja, genau.

Mach einfach weiter mit... Dann lass uns doch noch einmal festhalten oder so.

Rouven (22:30.596)
Genau. Ich dachte so, wo sind wir denn gerade? war so im Schwabe und dann hab ich auch gerade keine Idee mehr gehabt. Aber ist okay. ist perfekt. Gut.

Daniel Schwingenheuer (22:33.506)
Hahaha!

Daniel Schwingenheuer (22:38.45)
Ja, ist alles gut. Das kann man ja easy rausnehmen.

Rouven (22:45.341)
Gut, also zusammenfassen, könnte man noch mal festhalten, ins kalte Wasser springen. Es muss irgendwann mal passieren. Meistens ist es nicht so schlimm, wie man erwartet oder wirklich schön danach. Man macht eine schöne Erfahrung. Am besten, auch was du gesagt hast, kein direktes Backup. Wenn man einfach nur die Tür aufmacht und sagt, hier geht nicht und gibt das Kind wieder ab, ist es manchmal auch nicht so gut, weil man einfach diesen Druck nicht dahinter hat. Und ganz wichtig für mich, glaube ich so der Favorite, man darf das Vorgehen nicht kopieren. Wenn man glaubt, man nimmt einfach das gleiche Vorgehen.

Daniel Schwingenheuer (23:06.241)
Ja.

Rouven (23:14.727)
Macht das gleiche mit dem Kind, legt es auf den Bauch, gibt ihm die Flasche, gibt ihm die Hand. Das funktioniert einfach meistens nicht. Man muss so sein eigenes Persönliches rein.

Daniel Schwingenheuer (23:19.745)
Ja, ja.

Und jetzt fällt mir gerade noch was ein. Wir sind jetzt irgendwie doch wieder in dieser zu Bett geh Schlafenssituation. Ich glaube, ganz wichtig ist, dass das Default-Elternteil nicht bis zum letzten Moment mit dabei ist. Also dass man jetzt irgendwie sagt, okay, wir gehen zu dritt ins Schlafzimmer. Vater mit Kind legt sich ins Bett und dann sagt die Mutter noch gute Nacht und geht dann beim ersten Mal.

Ich glaube, das ist das Aller-Allerschlimmste. Das wird niemals funktionieren. Wichtig in dem Moment ist, oder wenn man das mal machen möchte, wirklich, Mutter, geh am besten schon eine Stunde, anderthalb, bevor es ins Bett geht, setz dich irgendwo in eine Pizzeria, ess eine Pizza, und dann, dass man die ganze Routine halt von vornherein mit, ich mach dich fertig, wir gehen irgendwie ins Schlafzimmer und so, dass man das halt komplett macht.

Und nicht einfach sagt, es geht jetzt nur ums Einschlafen, das machst du jetzt mal. Weil das funktioniert einfach wirklich nicht, dass das Kind... Also kann man sich ja vielleicht sogar auch vorstellen, dass das Kind sich in dem Moment denkt, warum gehst du denn jetzt, du machst das doch sonst immer. Also der Gedanke kam mir gerade noch. Ich glaube, da muss man wirklich aufpassen, dass man in dem Moment, ganz egal, wer jetzt Default Parent ist, aber dass man die Liebe dann halt nicht zu groß...

Rouven (24:27.775)
finde ich...

Daniel Schwingenheuer (24:42.553)
werden lässt, dass man quasi bis zum letzten Moment dabei sein möchte. Und ein Gedankentipp, jetzt habe ich noch so viele Themen hier am Ende, wir fanden es ganz interessant, da meine Frau und ich darüber gesprochen, als es ums, ich glaube es ging ums abstillen oder so, dass man gar nicht denkt von wegen ich nehme dir jetzt was weg, sondern dass man denkt, ich schenke dir ruhigere Nächte, weil du nicht mehr ständig

Rouven (24:49.175)
Gut.

Daniel Schwingenheuer (25:11.489)
das Bedürfnis, das aufzuwachen, um zu stillen. Und dass man jetzt nicht sagt, ich nehme dir was weg, Kind, weil ich dich jetzt heute Abend nicht ins Bett bringe, sondern ich schenke dir die Möglichkeit, auch mit dem anderen Teil, einem anderen Elternteil, solche intimen Momente zu bekommen, wie das Einschlafen. Und da ein größeres Vertrauensverhältnis zu entwickeln. Und ich glaube, wenn man es so rumsieht, dass es eigentlich ja auch ein Geschenk, sowohl einem Partner als auch für das Kind ist.

dann ist vielleicht auch gar nicht mehr so schwer. Ende. Ja, schön, dass ihr dabei wart, Leute. Wenn ihr auch Gedanken dazu habt, gesagt, meldet euch gerne bei uns. Würde uns sehr freuen. Und wir hören uns in zwei Wochen wieder. Danke, Rufem.

Rouven (25:44.278)
Sehr schöner Abschluss der Folge. da kann ich nichts mehr sagen, außer vielen Dank fürs Zuhören.

Rouven (26:01.59)
Ciao!

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