Geschwisterdynamik sorgt für tolle Moment und manchmal auch für viel Wirbel

STAFFEL 1

FOLGE 44

Geschwisterdynamik – Wie soll ich damit umgehen?

Aug. 21, 2026 | Podcastfolge | 0 comments

Urlaubsreife Eltern und euphorisierte Kinder. Wie Urlaub als Familie entspannt sein kann und welche Erahrungen Daniel und Rouven gemacht haben.

Zusammenfassung

Heute geht es um ein Thema, das alle Mehrfach-Eltern irgendwann beschäftigt: Wie gehen wir eigentlich mit dieser Geschwisterdynamik um? Wir haben beobachtet, wie häufig sich die großen Kinder etwas von den Kleinen abschauen und beispielsweise liebgewonnene Essenfähigkeiten wieder verloren gehen. Auf der anderen Seite eifern die Kleinen den Großen so sehr nach, dass sie viel früher Fähigkeiten entwickelt haben, als sie es wohl als Einzelkinder getan hätten.

Und über allem entsteht manchmal ein Strudel aus Mündigkeit und Wut, der sich immer wieder neu entzündet, wenn nicht alle gleichzeitig auf den Arm können.

Gleichzeitig kann das Lachen eines einzigen Kindes alles so sehr anstecken, dass sie hinterher auf dem Boden liegen und ihre Lach-Flashs nicht mehr unter Kontrolle bekommen. Heute geht es um Geschwisterdynamik mit einem größeren Kind und zwei kleineren Zwillingen.

TRANSKRIPT

Daniel Schwingenheuer: Herzlich willkommen euch zur neuen Folge Alle guten Dinge. Rouven und Daniel am Start hier mitten im Sommer. Es ist ganz schön warm.

Rouven: Ja? Achso, Entschuldigung. Ich habe gerade Entschuldigung. Wir sehen uns dann wieder vorbei.

Rouven: Heute ist wieder Hitzewelle da. Es wird auch wieder warm. Ich sitze hier ganz unter dem Dach. Es geht jetzt langsam Richtung Abend wieder, aber es wird wieder muckelig.

Daniel Schwingenheuer: Aufnahmezeit ist jetzt hier in der ersten Woche Sommerferien. Wie ist das bei euch mit Kita?

Rouven: Genau, jetzt bei uns sind die allerersten Kita-Ferien gestartet. Also dass jetzt alle mal wieder zu Hause sind und man das nicht mehr gewohnt ist. Weil, ich meine, das erste Jahr, wenn die nicht in die Kita gehen, dann ist man das ja noch gewohnt, dass immer die Kleinen rumwuseln. Und jetzt hatte man mal, ich will jetzt nicht sagen Ruhe, aber mal so ein halbes Jahr, der Rest der Zeit ist immer wer krank, hatte man mal ein bisschen die Bewegung so drin, dass die mal morgens weg waren, tagsüber mal nicht da waren oder sowas. Und das merkt man schon.

Daniel Schwingenheuer: Mhm.

Rouven: Die freuen sich mega darüber. Ich muss momentan noch arbeiten, aber es geht so langsam Richtung Urlaub. Und da ist schon viel Bewegung im Haus. Aber ich hatte eine andere Frage, die ganz nicht zum Thema jetzt passt. Wer ist bei euch zuerst am Tisch? Nee, da wollte ich was fragen, weil das kam bei uns auf und ich wollte es einfach mal ein bisschen. Das hat mich interessiert.

Daniel Schwingenheuer: Hahaha!

Daniel Schwingenheuer: Das passt wirklich überhaupt gar nicht zum Thema.

Daniel Schwingenheuer: Du meinst jetzt, wer anfangen darf, oder was?

Rouven: Wenn ihr esst und die haben Hunger, müssen die Kleinen auch warten, bis ihr auch was habt? Ist das so?

Daniel Schwingenheuer: Also wenn es völlig eskaliert, dann ist die einzige Möglichkeit, Ruhe reinzubringen, dass die Kleinen schon mal was bekommen. Wobei wir in der Regel eigentlich versuchen, dass alle gleichzeitig am Tisch sitzen. Aber immer funktioniert das nicht. Also je nachdem, wie groß der Hunger ist, wie groß vielleicht auch die Müdigkeit ist.

Daniel Schwingenheuer: Gibt es dann hier und da einfach schon mal ein kleines Schälchen vorweg oder ein Stück Brot oder so. Ich war jetzt mit den Kleinen eine Woche bei meinen Eltern und der Große auch, aber meine Frau hat so eine Weiterbildung gemacht und war dann tagsüber unterwegs. Und da war es halt wirklich häufig so, dass vor allem die Kleinen dann schon mal mit einem Stück Brot rumgerannt sind. Und dann war ein bisschen mehr Frieden da, bevor wir alle am Tisch saßen. Aber man merkt halt dann, dass man zu Hause vielleicht auch noch mehr eingespielt ist, weil man es jetzt schon viel länger macht und weiß, wie man die Dinge zu händeln hat, dass man im besten Fall auch alle gleichzeitig am Tisch sitzt. Wenn man das nicht macht, hat man zwar vorne raus den Frieden, aber nach hinten raus, wenn dann schon mit dem Essen gespielt wird, weil man keinen Hunger mehr hat, dann ist der Frieden ja auch wieder weg. Dann haben die Kleinen schon gegessen, sind schon in dem Ich-spiele-mit-meinen-Nudeln-und-werfe-sie-runter-Modus. Und man selbst hat noch gar nichts gegessen und denkt sich so: Wann schaffe ich es zu essen? Man gewinnt nicht so viel dadurch, dass man vorne raus es sich leichter macht. Lange Antwort auf eine kurze Frage.

Rouven: Bei mir kam die lange Frage, meine Frage ist auch: Essen die schon, selbst wenn ihr gleichzeitig startet, die erste Schüssel leer, bevor ihr überhaupt ein bisschen gegessen habt? Weil das ist bei uns momentan der Fall. Da kommen schon die kleinen Händchen. Ja, wir versuchen auch gleichzeitig zu starten, oder wir starten gleichzeitig. Dann gibt es hier so ein Ritual: Piep, Piep, Piep, irgendwas. Und dann kriegen die ihre Schüssel, ich sag mal Reis mit Soße, und dann füllt man sich selber was auf, und dann kommt so ...

Daniel Schwingenheuer: Wirklich?

Rouven: Leer. Also noch nicht mal einen haben gegessen und dann haben die sich die erste Schüssel reingefuttert. Da kam so die Frage auf. Bei anderen ist es so, da essen erst die Eltern, also die haben Priorität, und dann ist das Kind dran. Also dann guckt man nach den Kindern. Ja, habe ich auch schon mal gehört. Gibt es scheinbar auch. Deswegen wollte ich mal fragen, wie der Ablauf ist. Weil es wohl schwierig ist, gleichzeitig zu starten.

Daniel Schwingenheuer: Was? Wer schafft das denn?

Rouven: Wir würden auch gerne essen, aber die Kleinen sind halt so schnell meistens, wenn irgendwas ist, was runterfällt.

Daniel Schwingenheuer: Eine Lösung für euch: größere Portionen, größere Teller. Nee, ehrlich gesagt ist das bei uns nicht der Fall. Also zumindest so einen halben Teller kriegt man schon zwischendurch rein. Wobei, da wir gerade bei dem Thema sind: Bei uns sind die Zwillinge völlig unterschiedlich. Der eine kann fast perfekt essen. Es gibt Tage, da hast du dann auch so Reis mit Soße. Man denkt so: Das ist prädestiniert dafür, dass das Zeug hinterher überall ist.

Rouven: Du willst den Kleinen ja auch nicht so eine Riesenschale hinstellen jedes Mal. Das ist ja auch ein Risiko.

Rouven: Okay. Ach, das ist ja ...

Daniel Schwingenheuer: Und dann musst du dem hinterher nicht mehr die Finger sauber machen, weil der mit dem Löffel gegessen hat. Und der andere, der schaut den Löffel nicht mal an. Und morgens, wenn es dann irgendwie so Haferflocken mit Joghurt und so weiter gibt, ist das Erste, was passiert: Die ganze Hand geht in den Joghurt rein und natürlich die ganze Hand dann an den Mund. Quasi noch bevor es richtig losgegangen ist, ist das Kind schon in den Brunnen gefallen, was die Sauberkeit anbelangt. Also das ist völlig unterschiedlich bei den beiden. Bei euch?

Rouven: Stäbchen.

Rouven: Ja, also die beim Essen auch so von der Beschmierung her: Das eine Kind ist relativ sauber, man hebt es raus und es ist nichts drauf, so als hätte man das Lätzchen auch sparen können. Das andere Kind ist komplett unter dem Lätzchen, am Hals alles voll. Aber das ist manchmal auch tagesformabhängig, ganz ehrlich. Nicht so eins zu eins, die Kinder sind manchmal so tagesformabhängig, vor allem wie fit die sind und so. So, jetzt habe ich lange genug das Thema top bedient oder wolltest du noch was dazu sagen?

Daniel Schwingenheuer: Ja, ich wollte nichts dazu sagen, aber ich habe eine richtig gute Überleitung, weil unser Großer nämlich sich je nach Tagesform von dem einen was abschaut oder von dem anderen. Und das, was schon seit Jahren gut funktioniert hat, wie zum Beispiel mit Besteckessen, ist dann durch das Vorbild der Kleinen plötzlich wieder weg. So, gute Überleitung, oder?

Rouven: Adelmachti.

Rouven: Dann damit sind wir zurückgekommen zum Thema Geschwisterdynamik. Es ist genau das, was jetzt halt immer mehr Thema ist, dadurch, dass sie jetzt zu Hause wieder sind und alle zusammen sind. Und die fangen jetzt halt mit zwei an, also die Kleinen sind jetzt zwei, immer mehr zu kopieren. Was du sagst, die Große kopiert auch zurück und es gibt dann aber auch immer mehr Konflikte, weil die natürlich auch das Gleiche wollen, die gleiche Situation irgendwie erzeugen wollen. Und es ist auch ganz normal bei Geschwistern. Aber gefühlt bei Dreien gießt halt irgendjemand immer Öl ins Feuer.

Daniel Schwingenheuer: Ja klar.

Rouven: Und man vergisst aber irgendwie, wie viel die sich schon entwickelt haben und wie toll das ist, dass die das jetzt können und lernen und wollen. Aber irgendwie hat man immer das Gefühl, man hat eine Hand zu wenig, wenn man nur einen, also wenn man zwei Kinder hätte. Ich habe die Erfahrung ja gar nicht, dass man sagt, man könnte ja sonst ein bisschen trennen und gucken, dass der eine keinen Blödsinn macht. Aber gefühlt sagt so einer was oder macht etwas, was nicht geht, dann kopiert der zweite das, dann sagst du dem zweiten, na das ist nicht so pfiffig, dann macht der dritte das auch.

Rouven: Und der erste findet es wieder lustig. Du musst diesen Kreis halt immer unterbrechen und es ist halt nicht immer so einfach. Wie ist es bei euch?

Daniel Schwingenheuer: Hehehehehe

Daniel Schwingenheuer: Wir sind jetzt eben genau an dem Punkt. Also für all diejenigen, die jetzt gerade vielleicht erst mal zuhören: Wir sind genau ein Jahr hinter Rouven und seiner Frau. Unsere Kleinen sind jetzt so anderthalb und der Große ist halt dreieinhalb und bei euch ist alles ein Jahr weiter. Also mit anderthalb sind die beiden Kleinen jetzt soweit, dass sie alle Grundfunktionen erlernt haben. Sie können laufen, sie reden noch nicht, aber mit den Händen sind sie auch relativ flink und funktional, und die gucken sich jetzt halt eben genau das ab beim Großen. Und wie du schon sagst, das geht halt dann echt so im Kreis. Und manchmal, jetzt wo ich so drüber nachdenke, habe ich das Gefühl, es ist sehr positiv, dass unsere Kinder so eine gute Basis haben, dass sie zusammen Quatsch machen. Das kann man ja auch mal so sehen. Aber natürlich stehst du als Elternteil daneben und denkst dir: Jungs, jetzt hört doch mal auf.

Daniel Schwingenheuer: Das ist ja auch das Verrückte: Im ersten Jahr war das so gar kein Thema. Also im ersten Jahr denkst du so, ja, das Leben geht einfach weiter, der Große kann alles machen wie bisher auch, die Kleinen liegen da rum, da passiert halt nicht so viel. Aber vor allem nach dem ersten Geburtstag hat das jetzt richtig Fahrt aufgenommen, dass sie sich den ganzen Blödsinn voneinander abschauen. Und die Kleinen ja auch alles machen wollen, was der Große macht. Also echt Wahnsinn.

Rouven: Verrückt auch vom ... also die lernen sehr, sehr viel schneller und machen das viel schneller, was sagt man immer bei Geschwisterkindern? Also klettern und so Sachen, das geht so rasant. Und wie du ihm sagst vorher: Diese ruhige Phase ist natürlich nicht ruhig, die Phase mit allen zusammen, sondern die ist ganz anders belastend. Aber in dieser Dynamik ist die viel ruhiger, weil die Geschwister einfach wirklich nebeneinander leben. Das eine liegt da, das macht nichts, das kommt nicht ins Territorium des anderen rein, das kann auch nicht mit dem Spielzeug mit dem komplexeren Spielzeug irgendwie spielen.

Daniel Schwingenheuer: Ja, ja.

Rouven: Dann ist das noch ganz niedlich, dann ist noch die erste Freude da. Also das entwickelt sich dann rasant in ganz andere Richtung, die eigentlich schön ist, global betrachtet, aber sehr anstrengend ist.

Daniel Schwingenheuer: Ja, das stimmt. Was ich jetzt halt merke in dem Moment, wo die anderen beiden mehr am Leben teilnehmen, so nenne ich es jetzt einfach mal, das ist halt, dass man häufiger an so Konflikte kommt wie: Wie gehe ich jetzt damit um? Vor einem Jahr, als sie eigentlich nur gewickelt und gestillt werden mussten, da war klar: Okay, es ist viel Arbeit, ich muss alles abarbeiten, habe wenig geschlafen, aber es war völlig klar, wie es läuft.

Rouven: Hmpf.

Daniel Schwingenheuer: Aber was ich jetzt merke: Die drei wachsen immer mehr zu so einem Pulk zusammen und man muss sich plötzlich entscheiden: Wie gehe ich denn jetzt damit um? Da sind quasi drei gleichberechtigte Kinder vor mir, nenne ich es jetzt einfach mal. Also Beispiel, um es klarer zu machen: Wir machen morgens halt immer Frühstück und es war immer so, dass in der Regel ich das mit unserem großen Sohn gemacht habe.

Rouven: Hm.

Daniel Schwingenheuer: Müsli, Früchte, Joghurt und so weiter in die Schälchen. Es war immer klar: Wir gehen in die Küche, dann kommt der Lernturm dazu und dann ist er schon die Hälfte und die andere Hälfte wird auf die Schälchen verteilt. So, und plötzlich hast du aber zwei weitere Kinder, die auch völlig heiß darauf sind, in diesen Lernturm reinzukommen und da mitzumachen. Wir haben inzwischen natürlich einen zweiten Lernturm, einen Zwillingslernturm und so weiter, sollen alle irgendwie da rauf können. Aber es war halt auch immer so, in Anführungsstrichen, unser Ding, dass wir das machen mit dem Frühstück. Und solange die anderen beiden sich dafür nicht interessiert haben, war das gar kein Problem. Aber plötzlich wollen die ja auch genau das und exakt genau das Gleiche. Und durch die Tatsache, dass sie auch noch beide gleich alt sind, wollen die natürlich auch beide dann zur selben Zeit das machen. Es ist ja nicht so, dass der eine schon gar keinen Bock mehr hat, weil er zu alt ist. Und da frage ich mich jetzt manchmal: Wie gehe ich denn damit um? Nehme ich unserem Großen jetzt das weg, was wir irgendwie so aufgebaut haben? Vor allen Dingen, weil Routinen ja auch so wichtig sind für Kinder.

Daniel Schwingenheuer: Und vernachlässige damit ja in Anführungsstrichen die anderen beiden Kleinen. Oder kriegt man das irgendwie hin, dass man sagt, jeder darf das mal machen, aber das ... Ich glaube, irgendjemand verliert immer bei dieser Gleichung.

Rouven: Gefühlt verliert erstmal das große Kind, weil ich da diese Routine hatte und diesen Anteil, diesen größeren Anteil immer am Anfang. Also das verliert prozentual immer. Das ist so, ist es dann leider. Gewinnt natürlich andere Sachen dazu, kann man nicht vergessen. Was ich gemacht habe, ist, ich habe das dann so geteilt manchmal: Dann durfte erst der eine beim Kochen oder sowas, erst der eine was mitmachen, dann der zweite, dann der dritte.

Daniel Schwingenheuer: Ja,

Rouven: Also die ... bei Mädels. Wo man nur aufpassen muss, dass man sich selber dann nicht irgendwie verzettelt und dass es zu viel wird. Weil ich hatte es dann irgendwann mal, dass man sagt, also dieser permanente Wechsel, du musst mit Kleinen, mit Großen und hier und da gucken. Irgendwann ist das auch manchmal ein bisschen viel und dann hat man ... man will ja auch irgendwie kochen oder irgendwas fertig kriegen dabei an der Stelle. Ansonsten hat sich das bei uns sogar so ein bisschen rausgewackelt, dass jeder mal darf und jeder mal mitmacht und wir einfach sagen: Du warst gestern, du bist morgen.

Daniel Schwingenheuer: Hahaha

Rouven: Wir hatten zwischendurch mal zur Motivation auch so ein bisschen: Wer ist zuerst da oder so, wer macht zuerst mit. Das ist so ein bisschen übereskaliert, dass die dann gesagt haben: Ich bin immer der Erste, also alle. Aber jetzt so langsam kommt auch das Verständnis dafür, dass nicht jeder immer der Erste sein kann. Also nicht die Akzeptanz, aber das Verstehen, dass wir, wenn wir das sagen, auch das meinen, glaube ich so grob. Und dadurch geht das auch, dass man sagt: Ich habe das jetzt mit dir gemacht und nächstes Mal bist du dran. Und dann muss man das halt auch durchziehen und sagen: Okay, jetzt bist du wirklich dran, aber der andere wollte nicht oder der andere war jetzt dran. Dann wechselt sich das ab. Wir haben morgens immer die Pampers, das ist ja total fies oder schön, keine Ahnung, dass da so Tierchen drauf sind oder sowas. Und dann will das eine Kind von den Zwillingen immer ... also die wollen immer das Gleiche haben. Auf dem einen ist jetzt zum Beispiel ein Otter drauf, auf dem anderen nix. Dann ist immer so: Wer kriegt den Otter? Dann geht immer die große Diskussion los. Und dann ist es so ...

Daniel Schwingenheuer: Hm.

Rouven: Du hattest gestern den Otter, jetzt kriegt das andere Kind den Otter. Und dann ist es so: Okay, aber morgen kriegst du den Otter. Das ist schon Bescheid. Also man muss das irgendwie auch nachhalten, weil ich glaube, die merken sich das. Wenn die dann betuppt werden dabei, dann finden die es nicht gut. Aber das sortiert sich schon. Die haben nichts anderes.

Daniel Schwingenheuer: Ja, ja, ja.

Daniel Schwingenheuer: Ja, das sind Kinder extrem krass. Die wissen das halt. Die wissen halt: Vor drei Wochen montags hatte ich den Otter, jetzt bin ich doch wieder dran. Ja, ja, das geht schon. Aber es ist trotzdem schwierig, das erst mal zu etablieren. Und ich glaube auch, dass da das Jahr, was zwischen uns liegt, nochmal einen Unterschied macht, weil unsere Kleinen halt jetzt gerade mit anderthalb auch einfach noch keine Regeln verstehen. Ich finde: Da ist eine Windel, also nehme ich die oder warum die anderen? Keine Ahnung, was die jetzt machen. Das beginnt natürlich irgendwann so dieses Aufeinander achten. Ich finde es auch total extrem bei Spielzeug, weil da ist halt die Situation: Das werden einige von euch wahrscheinlich auch nachempfinden können. Das erste Kind hat so wahnsinnig viele Geschenke bekommen, das war ja immer sein Spielzeug, und jetzt sind plötzlich zwei andere Kinder da, die einfach nur sehen: Da ist Spielzeug, da spiele ich jetzt mit. Und da haben wir relativ früh die Regel eingeführt:

Daniel Schwingenheuer: Wer das als erstes hat, darf damit spielen. Weil ich glaube, alles andere funktioniert halt nicht. Es gibt so ein paar Highlight-Spielzeuge, wie eine Gitarre. Die lieben alle Musik, aber unser Großer hat immer mal eine Gitarre geschenkt bekommen. Da kannst du nicht sagen, die Gitarre ist jetzt bei dem anderen oder so. Aber bei so einem Puzzle oder auch beim Tiptoi ist es jetzt halt so: Wer das Ding als erstes in der Hand hatte, darf jetzt damit spielen. Wenn er keinen Bock mehr hat, ist die zweite dran. Und da ist jetzt wirklich auch inzwischen so, auch von unserem Großen so:

Daniel Schwingenheuer: Ich bin jetzt aber Nummer zwei und dann ist der Nummer drei, weil der wollte ja auch. Das etabliert sich jetzt langsam. Also die Dynamik ist halt auch echt schwierig, wenn alle immer das Gleiche machen wollen. Ich weiß gar nicht, wann das angefangen hat. Das ging so peu à peu, oder? Ganz lange war es einfach gar kein Thema und dann plötzlich jetzt wollen alle immer das Gleiche machen. Aber das war irgendwann nach dem ersten Geburtstag.

Rouven: Irgendwann, sobald die so ein bisschen stehen können, gehen können oder so ein bisschen sehr beweglich sind, ich mal, müssen wir nicht mal gehen können und dann irgendwas greifen können und festhalten können, und das haben sie richtig so bewusst so: Das ist jetzt gerade meins. Und ab dem Punkt geht es los. Dann kann es der kleinste Ball in irgendeiner Ecke sein, der kleine pinke Ball oder der kleine blaue Ball, völlig egal. Alle wollen an diesen kleinen blauen Ball. Und wenn das auch nochmal, wenn einer das schon hatte, das Buch oder ...

Daniel Schwingenheuer: Ja. Ja.

Rouven: den Tiptoi oder irgendwas, dann ist das erst mal da. Da kann man fragen, ob der tauschen möchte oder irgendwas, das geht dann später. Aber erstmal ist das dann so. Aber auch, dass man sagt: Okay, aber irgendwann gibst du auch mal ab. Es ist halt nicht dieses Hamstern, irgendwie sagen: Ich habe jetzt aber alles zuerst gehabt, ich mache mir jetzt einen riesen Stapel. Das hatten wir zwischendurch: Die Große bei uns hat gerne sehr viel gesammelt. Sie hat dann Einkaufladen gespielt mit den anderen, aber keiner durfte was kaufen, und dann hatte sie alles da stehen.

Daniel Schwingenheuer: Mhm.

Daniel Schwingenheuer: Hehehehehe

Rouven: Nein, nein, nein, es ist auch nicht so dieses: Wenn du alles in deinen Spielkreis gezogen hast, bedeutet das nicht, dass alles dir gehört danach. Die nutzen die Regel: Alles, was ich zuerst berührt habe, danke. Aber das entwickelt sich auch. Und es geht irgendwann aber auch wieder vorbei. Ich hatte nur eben das Bild im Kopf, wo du gesagt hast: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst, in die Richtung, dass dann das große Kind ... das meine ich. Ich habe mich da kurz im Kopf geschüttelt, aber ...

Daniel Schwingenheuer: Ja.

Daniel Schwingenheuer: Da sind wir noch nicht, das wird wahrscheinlich noch kommen.

Daniel Schwingenheuer: Hehehehehe

Rouven: Es ist ja das Normale, dass man sagt: Wer es zuerst in der Hand hatte, der hat es, und sonst fragt man. Und nein heißt dann nein.

Daniel Schwingenheuer: Ja, ja.

Daniel Schwingenheuer: Aber es gibt auch wahnsinnig schöne Situationen, wenn wir jetzt über Geschwisterdynamik sprechen, weil bei uns das jetzt losgeht. Der Große ist halt so in dieser absolut fantasievollen Welt im Moment, wo er halt ständig irgendwelche Rollenspiele spielt und dann hier einkaufen und da einkaufen. Aber er bezieht halt inzwischen die anderen beiden mit ein und das merken die halt. Und es gab jetzt halt auch schon so Situationen, wo er dann irgendwo was verkauft hat und die anderen beiden angekommen sind, das immer geholt haben.

Daniel Schwingenheuer: Und dann haben sich alle drei dabei kaputtgelacht. Der Große hat sich kaputtgelacht, weil die anderen beiden immer wieder angekommen sind, und die anderen beiden haben sich kaputtgelacht, weil sie immer irgendwas in die Hand gedrückt bekommen haben und so. Und das einfach so zu merken, dass die Kinder miteinander Spaß haben, ohne dass man selbst irgendwas gemacht hat, das ist traumhaft schön als Vater.

Rouven: Wirklich ein schöner Moment. Dann hält er das in zwölf Sekunden ein und dann brüllt einer, weil er das zu viel genommen hat aus dem Einkaufsladen. Aber dass es so losgeht und Schritt für Schritt, ja, bin ich bei dir.

Daniel Schwingenheuer: Ja, voll, voll, voll, voll. Ja, und dieses Brüllen ist halt natürlich auch so ein Thema, wenn es dann abends Richtung Müdigkeit geht, dann stecken die sich auch gerne mal gegenseitig an.

Rouven: Ja, das ist wirklich, die dann wirklich einmal irgendwie diese Abwärtsspirale haben, dann kommt noch die Blutstunde dazu, wo sie alle müde sind. Dann hilft meistens nur irgendwie: Also was wir dann machen, ist, dass hinsetzen, alle drei, dann nehme ich einen auf den Schoß in die Mitte, einen links, einen rechts, dann lese ich ihnen was vor. Weil das ist dann einfach, dann haben die alle noch ein bisschen Kuschelzeit, dann haben die alle ein bisschen Ruhe, können runterkommen und das hilft denen dann. Weil wenn die dann noch spielen und hin und her springen und jeder will dann das Gleiche, das ist einfach nur gefährlich.

Rouven: Hoffentlich.

Daniel Schwingenheuer: Ich habe manchmal das Gefühl, dass unser Großer, und vielleicht kannst du das bestätigen, dass der so insgeheim, ohne es selbst benennen zu können, diese 1-zu-1-Zeit richtig vermisst.

Daniel Schwingenheuer: Ist es bei euch auch so?

Rouven: Auf jeden Fall, ja. Ich merke das bei meiner Großen jetzt vor allem die Woche, wo sie sehr wenig ... also sonst ist sie in der Kita, dann hat sie ja ihre eigene Zeit, nicht mit mir, aber mit anderen Kita-Kindern, mit großen Kindern. Und jetzt ist halt wirklich so, dass sie das gestern hatte und dann hat man das richtig krass gemerkt, dass sie einfach Zeit und Nähe noch brauchte. Und heute Morgen auch, das war so irgendwie: Ich brauche mal was für mich, auch mal ein bisschen Zeit, weil das kennt sie halt von vorher, lange Zeit, zwei Jahren.

Rouven: Und ja, das kann ich nur bestätigen. Die holen sich das inzwischen durch wieder und es ist schön, wenn man es eingeplant bekommt, aber auch schon aktiv, dass man so eine Papa-Mama-Zeit hat.

Daniel Schwingenheuer: Ja, wir haben jetzt tatsächlich auch so einen Nachmittag in der Woche rauskristallisiert, wo meine Frau und ich immer abwechselnd nur was mit dem Großen machen. Weil es ist ja jetzt schon, auch vor allem, weil wir ja auch noch relativ klein sind, es ist schon so, dass wir, wenn wir so zu fünft unterwegs sind, viel Aufmerksamkeit auf die Kleinen haben, weil das diejenigen sind, die auf dem Spielplatz noch irgendwo runterfallen können und so. Und der Große ist halt immer eher: Du kannst das schon, mach das mal. Du musst jetzt leider alleine machen, weil wir sind nur zwei Erwachsene. Das tut einem immer mega weh. Das fördert natürlich auch Selbstständigkeit. Es ist halt immer so beides. Er macht das halt auch toll und gleichzeitig denke ich häufig, es wäre jetzt auch schön, wenn wir uns vielleicht auch unterhalten können, ohne dass jetzt einer nebenher brüllt. Das passiert halt dann leider auch ab und an. Von daher ist es ganz gut, das mal so mit reinzunehmen.

Daniel Schwingenheuer: Auch wenn die Geschwisterdynamik ganz gut ist, zwischendurch einfach mal ein bisschen Ruhe und ein bisschen 1-zu-1-Zeit mit einzuplanen. Und perspektivisch soll das übrigens dann auch mit den Zwillingen passieren, dass man halt auch wirklich einfach mit jedem Kind mal 1-zu-1-Zeit hat. Das ist natürlich auch ein Problem, wenn wir über Geschwisterdynamik sprechen. Ich glaube, das Coole ist als Zwilling aufzuwachsen, einfach weil auch immer jemand da ist zum Spielen und Kinder lieben es ja sowieso, einfach nicht alleine zu sein.

Daniel Schwingenheuer: Gleichzeitig, wenn ich so drüber nachdenke, wie häufig ich einfach wirklich mal eine Stunde mit einem von den beiden hatte, ich weiß gar nicht, ob ich die Hand voll bekomme.

Rouven: Ist halt schwierig, weil immer irgendwer anders ja auch noch Zeit verbringen möchte. Was wir jetzt hatten, ist, wenn irgendwie ein Kind krank war, dass er in der Kita nicht bleiben konnte, nicht so krank krank oder irgendwie dann den Tag nicht so ganz fit war oder sowas, und dass man dann ... dann sind die irgendwie einkaufen gefahren mit meiner Frau oder mit mir mal und dann alleine mal im anderen Auto, und dann war ich so: Boah, das Kind war so glücklich, manchmal zwischendurch. Das ist verrückt, das freut sich so: Das ist kurz mal, ich bin mal kurz Einzelkind, einen halben Tag.

Daniel Schwingenheuer: Ja,

Rouven: Also das ist für die auch toll, aber es ist halt wirklich schwer unterzubringen. Dann hat man auch noch großes und kleines Kind. Es geht alles, aber manchmal ist es auch so, dass man sagt, man will nicht noch mehr Kappa dann verbrauchen für sowas, wenn man schon im Stress ist.

Daniel Schwingenheuer: Ja, ich habe noch eine letzte Beobachtung, bevor wir vielleicht hier zum Abschluss kommen zu dem, was man so mitnehmen kann rund um Geschwisterdynamik. Ich finde es ganz spannend, dass unsere Zwillinge sich andere Kommunikationsfelder mit dem Großen suchen, quasi mit ihm zu spielen. Der eine ist halt so, dass er immer hinterher rennt und vor allem auch bei diesen körperlichen Dingen wie Rennen und mit Bellen und manchmal auch so Raufen und so weiter ist er halt immer mit dabei. Gleichzeitig, wenn es so in Richtung Wasserspiele geht, Badewanne und so weiter, da ist er dann immer weg, dafür ist da dann der andere voll mit dabei. Und die gießen sich halt gegenseitig Wasser über die Haare und so weiter. Die haben irgendwie von alleine angefangen, in verschiedenen Situationen mit dem Großen so eins zu eins zu spielen, und dass sich einer immer zurücknimmt und der andere so quasi ganz vorne an der Front mit dabei ist, was ich total interessant finde. Und suchen sich sowieso beide irgendwie unterschiedliche Felder. Der eine liest total viel, sitzt immer mit seinem Buch da, genau wie unser Großvater das auch immer gemacht hat. Der andere spielt dann halt mit so Bällen, die irgendwo reingeworfen werden müssen und so weiter. Und das machen die aber dann nicht zu unterschiedlichen Zeiten beide, sondern es ist wirklich sehr vorrangig auf der einen Seite das eine Spiel und auf der anderen Seite das andere Spiel, weil der eine Skill und der andere Skill.

Daniel Schwingenheuer: Dementsprechend auch unterschiedliche Punkte, an denen man andocken kann bei dem Großen, das dann mit dem zusammen zu machen.

Rouven: Das ist schön, dass sie nicht den Stress haben, dass immer beide dann gleichzeitig wollen oder mit dem Großen auch. Der hat nicht den Stress. Bei uns, also so eine krasse Unterscheidung hatten wir auf jeden Fall nicht bei uns, dass die sich dann so irgendwie verschiedene Themen gesucht haben. Die lesen alle gerne bei uns und sitzen dann da und machen irgendwie und haben irgendwie Holzklötzchen gespielt. Also die wollten dann meistens auch das Gleiche. Aber es ist nicht extrem, extrem, aber nicht so krass differenziert.

Daniel Schwingenheuer: Ja.

Daniel Schwingenheuer: Ja. Ja. Okay, mach mal Strich drunter. Geschwisterdynamik ist sehr positiv und sehr negativ, ne? Also gerade beim Essen, wenn der eine anfängt, das Essen runterzuwerfen oder das Essen wieder auszuspucken, dann fangen plötzlich alle an und man denkt so: Nee, Leute, wirklich nicht. Also, so kann es sich wenden, ja.

Rouven: Vor allem beim Probieren. Wenn man ihnen was probieren lässt und das eine Kind isst, das freut sich, und das andere mag es auch nicht, spuckt das aus und das andere so: Gift. Buh. Und nicht so ... nein. Das muss man immer getrennt ausprobieren lassen, essen. Nur als Tipp noch.

Daniel Schwingenheuer: Jetzt mach ich auch nicht mehr. Also es kann einen schon irgendwie an die Grenzen bringen. Was hilft da?

Rouven: Wie immer: durchatmen, mal tief durchatmen, nicht ärgern lassen von den ganzen Themen, und wenn man etwas weniger will, glaube ich, schon mal, dann hilft es, den Konflikt zu lösen. Der, der es zuerst hat, hat es zuerst. Wer ist denn als Nächstes dran? Sonst nochmal nachfragen und ein bisschen sortieren helfen, weil die brauchen dabei dann auch Unterstützung, weil manchmal sind die ja kochend, Emotionen hoch, und dann ist man ja nicht immer ganz Herr seiner.

Daniel Schwingenheuer: Mhm.

Daniel Schwingenheuer: Das stimmt. Ich habe noch eine Sache, die ich versuche umzusetzen und vielleicht werde ich Ihnen in ein paar Jahren berichten, ob es funktioniert hat oder nicht. Vor allen Dingen in so Situationen, wo alle gleichzeitig auf meinen Arm wollen. Ich habe vorhin gesagt, es ist total schwierig dann als Vater dazustehen und sich für eine Person zu entscheiden. Manchmal gibt es aber Gründe, weil einer vielleicht als Erstes da war oder einer hingefallen ist, man sieht, der hat sich wirklich wehgetan, und der andere will halt nur auf den Arm, weil er müde ist oder so.

Rouven: Hmm.

Daniel Schwingenheuer: Da muss man halt dann priorisieren und dann kommt letztendlich einer auf den Arm, einer bleibt da unten stehen, was erstmal einem total wehtut. Im Moment kann ich noch die beiden Kleinen gleichzeitig auf den Arm nehmen, aber dann den Großen nicht auch noch. Und ich glaube, es ist extrem wichtig, dass man kommuniziert, warum man was gerade macht und nicht einfach so sagt: Ich nehme jetzt dich auf den Arm, das ist so und du bleibst da unten stehen. Weil damit können die Kinder nichts anfangen. Ich glaube, wenn man sagt: Aus dem und dem Grund, weil das und das gerade passiert ist, nehme ich jetzt dich auf den Arm, dich erstmal zu trösten, und du bist gleich dran. Ich glaube, dass man es aussprechen muss, dass man diese Maßstäbe nicht nur in sich selbst drin haben darf, sondern man muss auch mit den Kindern sagen, reden, warum jetzt was passiert. Ich glaube, das ist wichtig, weil sonst fühlt sich hinterher doch einer vernachlässigt oder so.

Rouven: Ich kann sagen, wir machen das auch und es hilft nicht immer.

Daniel Schwingenheuer: Nein, nein, nein, das eskaliert trotzdem in dem Moment. Aber die Frage ist ja: Was bleibt bei den Kindern zurück? Bleibt das Gefühl zurück von: Ach, der ist immer als Erstes auf den Arm gekommen? Oder bleibt das Gefühl zurück: Papa hat sich Gedanken gemacht und es gibt einen Grund. Und dementsprechend kann man vielleicht damit so ein bisschen aushebeln, dass sich einer vernachlässigt fühlt und letztendlich ja die Situation auch nicht komplett überblickt. Das muss man auch sehen.

Daniel Schwingenheuer: Die Kinder sehen ja in dem Alter nur sich. Die haben ja nicht die gesamte Situation. Die wissen im Zweifel auch gar nicht, dass der andere blutet, schwer blutet, und man selbst sich nur den kleinen Zeh gestoßen hat. Also ich glaube, das ist wichtig, die Kommunikation an der Stelle. Geschwisterdynamik wird mit Sicherheit etwas sein, über das wir noch ein paar Mal häufiger sprechen werden, glaube ich.

Rouven: Ja, das wird ein, zwei Themen anschneiden.

Daniel Schwingenheuer: Leute, was habt ihr noch so beobachtet bei euch zu Hause? Teilt das gerne mit uns. Schickt uns einfach bei Instagram eine DM. Alle guten Dinge Podcast. Da findet ihr uns oder über unsere Website geht auch. Und was uns auf jeden Fall helfen würde, das wäre total toll, wenn ihr unserem Podcast mal eine kleine Bewertung dalässt, uns abonniert. Das fördert dann auch immer die Algorithmen und sagt den Algorithmen, dass ihr diesen Podcast mögt. Und das ist natürlich gut. Dann hören auch andere Leute noch mehr mit dazu.

Daniel Schwingenheuer: Alles klar, bis zum nächsten Mal. Macht's Tschüss.

Rouven: Ciao!

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