Daniel Schwingenheuer (00:00)
Einen wunderschönen guten Tag, herzlich willkommen zu alle guten Dinge rufen und Daniel wieder für euch am Start.
Rouven (00:05)
Hallo zusammen!
Daniel Schwingenheuer (00:07)
Ich habe gerade den Kleinen ins Bett gebracht und wir haben dieses St. Martins Buch, was wir immer noch lesen, obwohl das ja schon inzwischen eine Weiche in Her ist. habe ein Jahr habe ich jeden Abend St. Martin zum Einschlafen gesungen. Jetzt lesen wir dieses Buch mit der St. Martins Geschichte. Und das letzte, was ich gehört habe, bevor er letztendlich eingeschlafen ist, ist, dann kommt der St. Martins Zug, dann kommt ein Traktor und der Karnevalsumzug kommt direkt hinten dran und dann hoppelt der Osterhase und dann ist er eingeschlafen.
Nennt das simpel?
Rouven (00:37)
Aber das ist ja chronologisch jetzt so falsch nicht und schon mit dem Ausblick in die Zukunft bald kommt der Osterhase und keine Wawarant. Also wir sind jetzt hier Ende Februar gerade. Ist doch alles korrekt.
Daniel Schwingenheuer (00:48)
Ich finde es auch, ich
finde es auch völlig, völlig gut sortiert, wer alles so vorbeikommt und wer alles vorbeizieht und die einfach mal alle zusammenzupacken. Aber ich fand dieses Bild einfach total witzig, direkt am St. Martinzug hinten dran der erste Traktor kommt und Kamelle geworfen wird und dann kommt der Osterhasen.
Rouven (01:06)
Das arme Kind ist auch schon auf
diesem Zack, Zack. Das Jahr ist ratzfatz vorbei. Es geht immer weiter. Das geht in einer tut ruhig. Da gibt es keinen Stopp.
Daniel Schwingenheuer (01:12)
Richtig, Ja, ja,
Die kommen alle nacheinander vorbei. So ist das.
Rouven (01:20)
Aber
das ist St. Martins Thema ist immer noch bei uns auch sehr präsent. Also die Zweitgeborenen, sag ich jetzt mal, die sagt auch immer, wenn ich sage, möchtest du die hören? Dann sagt Martin. Okay, wir hören jetzt zum einhundertsten Mal sagt Martin, aber die haben eine Freude daran. Also das hat scheinbar eine unfassbare Freude bereitet, da rumzulaufen, das Feuer, das zu sehen und in der Kita irgendwie so zwei Wochen vorher diese Lieder zu singen. Also das scheint die richtig beeindruckt zu haben.
Daniel Schwingenheuer (01:31)
Hehehehehe
Ja, das ist toll, das ist toll, das ist richtig toll. Also ich wünschte manchmal, da wäre man noch mal so Kind. So Leute, wir haben ein Thema für euch ausgegraben und zwar folgendes Thema. haben es beide, glaube ich, mal an verschiedenen Stellen miterlebt, dass darüber gesprochen wird. Was muss man eigentlich als Eltern erledigen und erleben, bevor letztendlich die Kinder kommen? So diese Bucket List vor der Geburt. Und wir haben gedacht, wir sprechen einfach mal mit euch, mit uns darüber, welche Dinge
Wo sind denn eigentlich da, wo wir sagen, das wäre ganz sinnvoll, dass man das vielleicht vorher noch mal macht und geht es halt letztendlich nur diese Pleasure-Dinge oder geht es halt auch sinnvolle Dinge? Weißt du noch, in welcher Situation du erfahren hast, dass ihr älter werdet?
Rouven (02:31)
Bei uns hat es ja bisschen gedauert, erst mal bis es losging oder bis es funktioniert hat und es war dann an meinem Geburtstag, an meinem Geburtstag rum, dass dann da zwei Striche, ein Kreuzchen, also jedenfalls... Das zeig mal.
Daniel Schwingenheuer (02:46)
Was war
das für eine... Wie spät war das? Wo wart ihr?
Rouven (02:51)
in der Wohnung damals, ich kann dir nicht mehr sagen, ich glaube es war morgens. Am Morgen und dann war das so, ⁓ ja da ist jetzt ein, ich glaube ein plus ist das ja dann. Dann habe ich mich gefreut. gesagt, das hat ja bei uns, das hat ja ein bisschen Vorlauf bis es funktioniert und alles und dann war das wirklich so, dass man gesagt hat, sehr gut. Jetzt geht es weiter.
Daniel Schwingenheuer (03:01)
Mh.
Und was hast du gedacht in dem Moment?
Schön.
Rouven (03:21)
Wie war's bei dir?
Daniel Schwingenheuer (03:24)
Es war halb fünf morgens, glaube ich. Es war vor meiner Frühschicht. Und meine damals noch Freundin ist nämlich an dem Tag, glaube ich, noch nach Berlin gefahren, weil die damals in Berlin gearbeitet hat. Und irgendwie wollten wir das noch wissen, bevor sie fährt.
Und dann haben wir halt
Rouven (03:45)
Mal gucken. So, spontan, möchte jetzt mal wissen,
ist das so oder nicht? Macht doch mal.
Daniel Schwingenheuer (03:50)
Und es war, es ging,
es ging tatsächlich sehr schnell, es ging viel schneller als wir gedacht hatten. hatten, wir haben gedacht, komm lass mal langsam starten, wer weiß wie lange das noch so dauert, nicht dass wir hinterher zu alt sind und zwei Monate später war ich schwanger. Also es ging wirklich, wirklich sehr schnell. war der erste Test, wir gemacht haben und wir haben halt dann, nachdem, nachdem die Periode halt ausgeblieben ist, haben wir gedacht, okay, bevor du jetzt eine Woche weg bist, lass mal den Test machen. Ja, die einzige Option war halt dann noch.
Rouven (04:15)
Macht's gut!
Daniel Schwingenheuer (04:20)
morgens früh, bevor ich zur Frühschicht gefahren bin. Und dann standen halt beide super übermüdet im Badezimmer und ja, dann war es soweit.
Rouven (04:29)
Vielleicht für die
Zürer, die damals noch Freundin ist die jetzt Frau, nicht eine andere. Die Formulierung war verfänglich.
Daniel Schwingenheuer (04:35)
Naja, genau richtig. ja, ja. Ne, ne, ne, ne, ne. Also wir sprechen von derselben Person, die auch heute noch mit dabei
ist. Aber richtig, aber richtig. Vielleicht nicht allerklärend, aber richtig. Naja, auf jeden Fall in dem Moment. Das ist ja schon wie so ein Timer, der angeworfen wird. So nach dem Motto, ab jetzt hast du noch neun Monate, soweit zu leben wie bisher. Und dann ändert sich alles bzw. das habe ich halt damals auch nicht so durchschaut.
Rouven (04:45)
Ja.
Daniel Schwingenheuer (05:05)
Es stimmt ja nicht ganz, dass es neun Monate sind. Also ich weiß nicht, hatte ich das damals auch so geflasht, dass es letztendlich viel schneller geht als neun Monate? Weißt du das noch?
Rouven (05:15)
Ja, also das geht die ganze dieses, dass man sich dann vorbereitet, geht dann alles los. Die Geburtskurse gehen los, man überlegt sich, wo man das Ganze, wo schläft das Kind, wie macht man das alles und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und und
Daniel Schwingenheuer (05:31)
Genau, das meine ich halt.
Ja das auch noch.
Ja, ja.
Rouven (05:43)
Und wenn die Frau dann schon im letzten Drittel ist, merkt man das ja auch, dass sich die Lebenssituation verändert. Also so viel Zeit ist dann gar nicht mehr in dem Moment.
Daniel Schwingenheuer (05:51)
Ja.
Ja, also es ist zum einen deswegen irgendwie nicht so viel Zeit, aber diese Schwangerschaftstests, die funktionieren ja auch erst nachdem die Periode ausgeblieben ist. Das bedeutet, da geht die Schwangerschaft ja schon ein bisschen. Es gibt so ein paar Frühtests, die funktionieren auch schon vorher, die sind aber nicht so zuverlässig. Und dann kommt ja noch hinzu, dass die neuen Monate nicht ab dem Moment, wo die Eizelle befruchtet wird, gerechnet werden, sondern ab dem Ende der Menstruation. Und die eigentliche Befruchtung, die ist dann erst quasi zwei Wochen später. Das bedeutet, die Frau ist quasi in der dritten Schwangerschaftswoche, wenn sie schwanger wird.
plus dann wartet man halt noch die zwei Wochen, bis die Periode ausgeblieben ist. Und in dem Moment, dann gesagt wird, so oder auf dem Test steht, so jetzt bist du schwanger, dann sind es irgendwie sieben Monate und ein paar Wochen. Und das ist gefühlt irgendwie gerade mal ein halbes Jahr. Und das hat mich damals, das hat mich plötzlich so unter Druck gesetzt. was?
Rouven (06:41)
Ich habe so Ich habe
das die Termin vom Frauenarzt genommen, habe gedacht so Wunderbar, ich habe ein Datum und dann habe ich auch gedacht, vor dem Datum baue ich auch nicht die Wickelkommode auf und dann habe ich die an dem letzten Abend aufgebaut und dann kam das Kind, zack, auf Punkt
Daniel Schwingenheuer (06:48)
Hm.
Krasser Wahnsinn,
Naja, auf jeden Fall so ein paar Dinge hat man dann doch noch zu tun, bevor das Kind kommt. sprechen wir heute drüber. Habt ihr damals so Tipps bekommen? So nach dem Motto, das müsst ihr jetzt noch mal machen, noch einmal zusammen essen. Das werdet ihr lange nicht machen können.
Rouven (07:17)
Ja, also die Klassiker, die man auch immer so weiter gibt, ist Reisen nochmal, also anders reisen. Man muss immer natürlich aufpassen, wenn die Frau dann schwanger ist schon, dass man natürlich nicht sonst was mit der macht an Reisen oder halt was ich den Leuten gebe, die noch gar kein Kind haben, also die sich da, die sich den, also die den Gedanken haben ein Kind zu bekommen. Deshalb, wenn ihr beide noch nichts habt, legt los und macht dann noch eine große Reise irgendwo hin, wo es aufwendig ist, wo es vielleicht ein bisschen
was jetzt gefährlicher ist oder wo vielleicht die Lebensmittel nicht ganz so sauber sind, dass man das auch nicht mehr wenn eine Frau schwanger ist. Dann fliegst du ja nicht mit der irgendwo in Urwald und sagst, ich gucke mir jetzt hier mal die Vögelchen an. Das geht ja dann auch nicht mehr. Also dass man sowas macht und sogar wenn man sich die Gedanken über die Schwangerschaft macht und in diese Richtung gehen möchte, also sogar schon vorgelagert vor dem. Aber ja klar, einen schönen Urlaub zu zweit zu machen und sich zwei Wochen an Strand zu legen, vielleicht im Erwachsenenhotel, wo dann keine Kinder da auch dabei sind, erstmal noch.
ist halt was, was man sich dann in dem Moment gönnen kann.
Daniel Schwingenheuer (08:19)
Stimmt, wir haben gedacht, wir teilen das heute für euch mal in zwei Gebiete auf. Das eine über das haben wir jetzt gerade schon so bisschen so ein bisschen gesprochen. So diese diese Pleasure Sachen, diese Bucketlist und der zweite Teil soll sich dann darum drehen. Was soll ich eigentlich für mich nochmal klären, bevor das Kind hinterher völlig im Mittelpunkt steht? Reisen. Ich glaube, wir haben wir haben auch noch eine kleine Reise gemacht oder so. Wir haben das gar nicht so extrem nach vorne gestellt, weil wir weiß gar nicht.
Ich glaube, wir haben gedacht, dass wir uns durch das Kind gar nicht so verändern wollen und irgendwie, keine Ahnung, war auch kein Gelder, der Alltag ging weiter. Irgendwie haben wir das gar nicht so wirklich auf dem Schirm gehabt. Was ich aber noch mal gehört habe von ganz vielen ist schlafen. Schlaft noch mal richtig
Rouven (09:04)
Das Problem ist, dass man das mit dem Vorschlafen nicht so gut funktioniert. Oder wie viele Monate man dann schlafen müsste, so Winterschlaf vorher, dann erholter reinzugehen. Aber ja, dass man das vielleicht einmal genießt. Ein anderes Thema ist ja, mit Freunden zu treffen in Ruhe. Auch denen das voller Freude mitzuteilen. Dass man sagt, bei uns geht es jetzt los und so weiter und so fort. Und dabei auch im Hinterkopf hat, nicht traurig, aber sagt, okay, man wird ...
Daniel Schwingenheuer (09:07)
Das funktioniert leider nicht, ne, ne, ne.
Rouven (09:31)
dann vielleicht nicht mehr so die Zeit haben, vor allem in der großen Konstellation. Einer wird sich, wenn man ein Kind dann hat, ums Kind kümmern müssen, dann kann man das natürlich auch mitnehmen. Wir haben das bei der Großen auch immer gemacht. Die haben wir immer überall mit hingenommen, ohne Probleme. Die haben wir auch überall hingelegt. Aber einer ist schon immer gebunden. Und wir sehen das jetzt auch bei anderen, die auch ein Kind haben. Einer hat das Kind meistens dann, wenn die Kleine sind, in der Trage.
Ist mit dem unterwegs, betüttelt das ein bisschen und so hast du nicht mehr dieses du sitzt entspannt mit vier Gläser Wein abends da und unterhältst dich bis 2 Uhr morgens. Das ist halt dann erstmal nicht mehr. Was in der Lebensphase ist. Aber es ist auch nicht schlimm. Aber es ist halt nicht mehr da und wenn man das gerne macht, dass man sich einfach dessen bewusst ist und das nochmal genießt mit Leuten, wo man immer Spaß mit hat.
Daniel Schwingenheuer (10:02)
Genau, das ist nicht mehr... Jaja, klar, natürlich und... und deshalb...
Ja, und ich glaube, was an der Stelle auch ganz wichtig ist, ist das gegenüber Freunden zu thematisieren, dass das jetzt vermutlich erst mal nicht mehr passieren wird, weil ich glaube, dass gerade andere Leute, die dann keine Kinder haben, die können sich das häufig gar nicht vorstellen, dass man da keine Zeit so hat und dass man das nicht mehr will. ich habe auch so Gespräche, da werde ich dann gefragt, soll mir nicht irgendwie übermorgen Abend mal ein Pizzasen gehen? Und ich denke so.
Rouven (10:40)
Erstmal
nicht.
Daniel Schwingenheuer (10:41)
Warte mal, ich muss mal andere Leute anrufen, die kenne, eventuell abends helfen könnten. Also spätestens dann, wenn Kind zwei oder vielleicht auch Kind zwei und drei hinterher kommen, dann wird's halt knackig. Also mit einem Kind kann man noch sehr viel machen, aber mit zwei dann irgendwie auch schon nicht mehr.
Rouven (10:54)
Ich...
Das ist genau das, genau der Punkt. Also mit einem Kind, das kann halt immer einer gut betreuen und normalerweise ist da nichts, aber so ab dem nächsten wird die Dynamik halt vor allem, wenn sie klein sind. Wir sprechen jetzt immer über Kleine, die sind jetzt bei uns ja zwischen vier und eins. Jetzt fast schon bei dir, die Kleinen. Und da sind die natürlich noch pflegebedürftiger und brauchen mehr Betreuung. Später, wenn die was größer sind, wird das noch wieder anders sein, ich.
Daniel Schwingenheuer (11:16)
Ja, genau.
Ja
klar.
Rouven (11:26)
Aber die ersten zwei, drei, vier Jahre sind dann wirklich knackig.
Daniel Schwingenheuer (11:31)
Ich habe eine Zeit gehabt in meinem Leben, wo ich super gerne ins Casino gegangen bin. ich immer Roulette gespielt und hab ich in Wien gewohnt. da bin ich manchmal einfach so samstags abends, bin ich alleine ins Casino gegangen. Und das ist dann schon weniger geworden in letzten Jahren. Aber ich habe wirklich auch dann als meine damalige Freundin
Rouven (11:35)
Nein!
Daniel Schwingenheuer (11:55)
Schwanger war wenn ich einmal ins Casino ich da waren meine Eltern dann auch mit dabei und ich habe wirklich gedacht okay das werde ich jetzt sehr lange nicht mehr machen und so ist es auch die Kinder da sind war ich nicht mehr im Casino leider aber das war so zum so ein Ding auf meiner bucketlist wo ich gedacht habe okay komm das mache ich jetzt noch mal
Rouven (12:13)
Kino wäre noch cool gewesen, war so bei uns damals mit Corona vorher noch, wo Kino nicht so ging. Und das ist auch so Thema, weil Kino jetzt Samstag Mittags ins Kino gehen, halt auch so bisschen, fühlt sich so lala an.
Daniel Schwingenheuer (12:18)
Naja, stimmt.
Mhm.
Rouven (12:27)
Aber
dann in so ein Kino für drei Stunden rein, wenn die Kiddies überall irgendwie abends und hin und her. Aber das ist auch glaub ich immer lebenssituationsabhängig. Und was man auch als Umfeld hat, wenn man jetzt zweimal Oma und Opa außenrum noch hat, die dann irgendwie alle einen rum wuseln, ist es halt was anderes, dann kann man das vielleicht auch früher wieder machen, als wenn man da weniger hat. Wie immer.
Daniel Schwingenheuer (12:49)
Was hast du sonst noch auf deiner großen Bucketlist? Also ich finde so, ich finde irgendwie, ja, ich hadere immer so ein bisschen mit diesem, das musst du jetzt nochmal machen. Also eigentlich hat es mir ganz gut gefallen, das Leben eigentlich so weiterzuleben wie bisher und jetzt nicht noch zu denken, ich mache jetzt den ganz großen Aufstand und muss jetzt irgendwie noch dies und jenes, was ich sonst auch nicht gemacht hätte. Also klar, wenn man eben den ganz großen Traum hat, wie du schon sagst, Fernreise oder so, ja.
Rouven (12:50)
Hm.
Daniel Schwingenheuer (13:19)
Okay, kann man natürlich machen und ist auch okay, irgendwie, ich wollte mich auch nicht so unter Druck setzen lassen von diesem Ganzen. Das musst du jetzt noch machen, bevor das Kind kommt, weil dann dein Leben ist dann vorbei.
Rouven (13:31)
Genau, das soll es ja nicht sein. Was ich noch bei mir hatte, ist, sag ich mal, wenn man zum Beispiel ein Studium hat, wo man immer Interesse dran hatte oder was man jetzt angefangen hatte und sagt, man hat vielleicht jetzt noch ein Jahr Studium vor sich oder sieben Monate, wenn man weiß, man kriegt ein Kind oder plant das, dass man dann vielleicht nicht guckt, dass das genau in die Geburtszeit das Ende fällt und sagt, man arbeitet sich vielleicht dann vorher an den Sachen ab, dass man so was abschließt. Also einfach Themen abschließen, die
Daniel Schwingenheuer (13:33)
Nee.
Ja.
Rouven (14:01)
Zeit und Nerven aufwendig sind, wenn das möglich ist. Natürlich geht nicht mit allen Themen, aber dass man sich halt nicht die ganzen Themen in einen Zeitraum rein kanalisiert.
Daniel Schwingenheuer (14:12)
Das stimmt, das stimmt. Wobei das ja schon fast unter unsere,
also das spielt ja schon in Rubrik zwei rein. So was sollte ich für mich eigentlich noch klären, bevor das Kind dann da ist, weil ich dann keine Zeit mehr dafür habe. Aber ja, klar, natürlich so was abschließen und gerade wenn es dann die eigene Bildung geht oder so, da ist dann erst mal wenig Kapazität für da, wobei man auch nicht sagen muss, dass gar keine Kapazität für da ist. Ich damals als der Kleine so...
klein war und immer nur in der Trage schlafen wollte, habe ich einen Python-Online-Kurs gemacht mit ihm in der Trage nachts in der Küche, weil er im Liegen halt nicht geschlafen hat und ich ihm stehen aber was anderes machen wollte als nur zu stehen. Und dann habe ich das immer in der Trage gepennt und ich habe am Laptop was gemacht. es geht dann gar nicht mehr, man muss sich nur irgendwie arrangieren.
Rouven (14:56)
glaube, da sind wir wieder bei dem Thema Ein Kind oder mehr als Ein Kind, wenn man dann tagsüber schon die ganzen Themen hat und so was. Bei uns war in der Woche irgendwie alle krank hin und da und dann morgens. Normalerweise muss ich die jetzt im Monat nicht so in die Kita bringen.
Bringe ich die noch in die Kita und abends lang und hier war es und wir noch Podcast und dies man hat halt permanent einen der an einem zieht und das nimmt glaube ich auch so ein bisschen die power dann aus dem system bei einem ist es noch so man wechselt sich ab und wenn man sagt ich kann man hat nicht oder ich mache jetzt mal ein tag was anderes geht das und das ist halt sonst lastet man das halt dem anderen auf und Dadurch wird das mit mehr kindern weniger aber ich bin völlig bei dir man hat noch genug zeit man ist manchmal einfach drömmel ich manchmal muss man halt einfach den po hoch bekommen und dann hat noch was machen
Also manchmal ist es so bisschen auch das eigene Leiden, man dann hat und sagt, ⁓ so viel, weil es auch viel ist. man muss halt nach vorne gucken und sich abends ransetzen, wenn die Kinder irgendwo in Bett sind und Podcast machen.
Daniel Schwingenheuer (15:40)
Ja, das ist so.
Ja.
So
läuft es halt. Okay, dann kommen wir jetzt mal offiziell hier zu dem zweiten Teil, was man noch so erledigen sollte, bevor die Aufmerksamkeit einfach woanders ist. Ich fand das ganz spannend, weil wir mit euch auch auf Reddit darüber gesprochen haben, hat einer geschrieben, sparen mit drei Ausrufezeichen, damit man so lange in Elternzeit gehen kann, wie man es möchte und nicht gezwungenermaßen wieder arbeiten muss, da das Geld sonst nicht reicht. Und
Rouven (16:11)
Ahem.
Daniel Schwingenheuer (16:19)
Dazu ich sortier das jetzt einfach mathematische jemand anders geschrieben schon mal zu versuchen vom elterngeld zu leben war bei mir auch Augen öffnen aber im nachhinein wirklich sinnvoll habe ich gedacht ja es ist tatsächlich ein guter punkt elterngeld so grob über den daumen 60 prozent von dem was ihr netto verdient habt vor der geburt bei dem normalen basis genau und
Rouven (16:44)
Bei 12 Monaten. Bei 12 Monaten wäre man da nicht stretcht
oder irgendwas. Muss man mal aufpassen.
Daniel Schwingenheuer (16:47)
Ja, ja,
genau. Basiseltern, Geld und da gibt es viele Sonderregelungen und so. ja, genau. Sagen wir mal 60 Prozent. Und wenn das halt beide haben, dann sind sind es halt insgesamt auch nur 60 Prozent vom Gesamthaushaltseinkommen. Und dazu sagen, ich probiere das einfach schon mal für einen Monat, ist gar nicht schlecht. Zumal das ja mit dem Sparen dann einhergeht. Wenn man halt vor der Geburt. Ja, genau, wenn man einfach schon mal.
Rouven (17:09)
ist richtig schöner Plan.
Daniel Schwingenheuer (17:13)
Halbes Jahr vorher anfängt von 60 Prozent zu leben, dann hat man halt hinterher, wenn man das Geld braucht, einfach noch mal ein bisschen mehr auf der hohen Kante.
Rouven (17:21)
dann
hat man hinten die 100 Prozent, weil die 40 Prozent, überbleiben, sind das, was man vorher gespart hat. Wenn man vorher versucht und merkt, funktioniert, kann man es später auch weitermachen. Das bisschen mehr Kosten als Kind. Aber es ist eine gute Idee und auch eine gute Übung an der Stelle, wenn es denn möglich ist. Das hängt ja natürlich immer davon ab, wovon man 60 Prozent bekommt.
Daniel Schwingenheuer (17:40)
Das ist halt immer das Ding.
Ja, ja, also ich habe tatsächlich jetzt gerade auch überlegt, damals 60 Prozent von dem, was ich da verdient habe, es hätte nicht funktioniert, wenn wir das, glaube ich, beide gemacht haben. Also ich habe beim ersten Kind habe ich drei Monate Pause gemacht und bei den anderen beiden, die noch hinterher gekommen sind, dann jeweils zwei Monate Pause und dann habe ich aber wieder angefangen zu arbeiten. Und das war leider irgendwie auch bitter nötig. Also das ist schön, dass man die Unterstützung bekommt, aber für viel mehr hat es
Bei uns zumindest nicht gereicht.
Rouven (18:11)
Man hört ja manchmal irgendwie,
wie manche reisen dann vom Elterngeld und machen dann da ihre, weiß ich nicht, Touren oder so. Manchmal, gut, irgendwie haben die noch was in der Hinterhand oder die nutzen das halt als erweiterte Ferien. Das ist ja, glaube ich, immer die Kritik auch an der Elternzeit, dass manche das einfach als langen Urlaub planen und nicht als... Aber...
Daniel Schwingenheuer (18:17)
Also ich nicht?
Ja, aber ganz ehrlich, ich
jetzt hier auf mein Kind aufpasse oder auf Bali auf mein Kind aufpasse. Also es kann mir ja völlig wurscht sein und letztendlich, wenn alle das gleiche Geld bekommen und ich habe vorher ein bisschen was gespart, ja mein Gott, dann sollen sie doch reisen. doch, also wo ist das Problem? Ich weiß nicht, siehst du es anders?
Rouven (18:47)
Ich sehe das auch so, das glaube ich, das war mal irgendwie von der Politik die Kritik, um das jetzt wahrscheinlich wieder zu kürzen, aber... Nee, ich bin da auch frei. Also wenn die Leute sich das erlauben können und machen und sich ums Kind dabei kümmern, ist das völlig okay und ist ja ein schönes Erlebnis fürs Kind. wenn das funktioniert. gibt ja immer, wenn das Kind 24 Stunden am Tag schreit und irgendwie krank ist, sollte man das nicht machen. Wenn es immer mitmacht und Bock hat, dann... Oder fast immer, aber wenn es funktioniert.
Daniel Schwingenheuer (18:51)
Ja, ich weiß, ich weiß.
Ja, und man muss jetzt vielleicht auch nicht
24 Stunden fliegen mit einem 23 Stunden alten Säugling. Das ist jetzt vielleicht auch nicht unbedingt das Allerbeste. Aber wenn man sagt, man fährt mal drei Wochen nach Holland an die Nordsee, mein Gott, also wo ist das Problem? Ich verstehe es wirklich nicht. Ein Punkt, ich noch aufgeschrieben habe, das geht so ein bisschen zusammen mit dem, was du vorhin zu dem Studium meintest. Wenn man im Job irgendwie das Gefühl hat, das ist noch nicht so hundertprozentig. Ich glaube, das kann man vorher
ganz gut nochmal ansprechen. Also auch natürlich, wenn man dann mit Elternzeit und so weiter in eine Phase geht, wo man sowieso eher weniger Zeit mit dem Job verbringt, ist es für sich vielleicht wichtig, mal zu klären, wie soll es denn weitergehen? Welche Vorstellungen habe ich denn davon? Weil ich habe das Gefühl, dass so ein Kind auch so ein Katalysator ist und das alles rauskitzelt, was einem irgendwie nicht so gut tut. Und wenn man sich nicht wohlfühlt in seinem Job,
dann ist es auch eher unklug zu sagen, ich bleibe jetzt zwingend in dem Job und mache den jetzt über die nächsten Jahre weiter, weil ich halt zwingend diese Sicherheit haben möchte. Ich glaube, es ist viel besser zu sagen, das war es noch nicht, ich steuere nochmal gegen, jetzt habe ich halt auch noch sieben Monate Zeit, ⁓ vielleicht erstens mal nochmal irgendwo anders zu gucken oder zweitens vielleicht nochmal ein Gespräch zu führen mit dem Chef oder zu sagen, das und das passt nicht, können wir noch irgendwie bisschen nachjustieren. Ich habe das Gefühl, das ist extrem wichtig, weil
Wenn man dann hinterher mehr Kapazität für die Familie braucht, wird es halt noch schwieriger, das zu machen. Also es gibt natürlich auch Fälle, Leute in Elternzeit gehen und hinterher sagen, ich schmeiße meinen Job komplett hin, ich mache was komplett anderes. Auch das funktioniert und auch das geht. Aber ich habe auf jeden Fall das Gefühl, das sollte man mal auf dem Schirm haben, bevor man in so eine Phase geht, wenn man sich da nicht wohlfühlt, einfach noch mal drauf schauen.
Rouven (21:03)
Bin ich bin ich völlig bei dir der ist auf so einen punkt wo ich drauf gehen würde dass man sich über die rollen aufteilung später und auch sie wer macht wie lange elternzeit Wer kümmert sich dann die kinder wer macht die eingewöhnung so ein paar themen schon mal gedanken macht und im hintergrund auch beim job sagt vielleicht auch die rolle zu wechseln also es muss ja nicht der job per se sein aber wenn man sagt man hat einen sehr stressigen teil vom job und sagt ich wechselt in job der einem auch spaß macht vielleicht in firma wie du eben vorgeschlagen hast man spricht mit seinem chef und so weiter und perspektivisch zu sagen man ist vielleicht
flexibler. Man kann auch noch gute Arbeit leisten, aber man muss halt nicht von 8 Uhr bis 8 Uhr abends irgendwie zur Verfügung stehen, wenn es so ein Job ist. Dass man das halt sich versucht schon vorher reinzuregliedern, damit man nicht dann später in die Drucksituation kommt, das irgendwie erzeugen zu müssen und dann später das steht und sagt jetzt habe ich ne...
Das Kind, ich muss auch gucken, ist Stress mit Gitter, ist das und das Thema, wo man sagen kann, ich kann mich halt abends 9 nochmal dransetzen und das dann machen und alle sind happy, dann ist es halt gut, wenn man das vorher proaktiv geklärt hat. Das geht immer alles auf parallel, nur es zehrt halt alles nochmal etwas von der Gesamtkapazität ab und es funktioniert natürlich immer nicht auf Zuruf, was auch nachvollziehbar ist. kann jeder Arbeitgeber auch nicht sagen, na gut, jetzt machst du halt wie du willst.
Daniel Schwingenheuer (22:17)
Klar, natürlich. Also letztendlich muss man immer individuell schauen. Ich sag das jetzt auch nicht einfach so ins Blaue hinein, sondern bei mir war es damals tatsächlich so, dass in dem Moment, wo wir wussten, dass wir Eltern werden, war ich noch in einer Festanstellung. Und ich habe aber schon länger gedacht, das ist alles nicht mehr so richtig, ich möchte irgendwie weiter, ich brauche die nächste Station. Und bei mir in den Medien jetzt Moderation und so weiter ist es halt häufig so, dass man letztendlich selbstständig ist. Und ich habe dann, während wir wussten, dass in
sechs Monaten das Kind kommt, habe ich halt meinen Job gekündigt und habe mich noch selbstständig gemacht und bin dann quasi nochmal umgezogen auch von Kiel bis nach Köln, hier halt neu zu starten und ich wäre vermutlich totunglücklich, wenn ich damals gesagt hätte, nee, jetzt warten wir erstmal ab, bis das Kind da ist, bis die Kinder da sind und wenn ich jetzt immer noch da wäre und immer noch die gleiche Stelle machen würde, das wäre, nee, wäre nicht, wäre nicht gut gewesen für mich und letztendlich
ist es so, wenn man selbst so bisschen darauf schaut, dass man glücklich ist und irgendwie auf eine gewisse Art Weise ein erfüllendes Leben hat, dann wirkt sich das auch auf Kinder aus. daran glaube ich. Von daher war das auch damals im Prinzip ein No-Brainer, als sich irgendwie die Möglichkeit ergab.
Rouven (23:29)
Megarespekt davor, aber ich glaube ich wäre im Herz- Fakt gestorben, wenn ich das mit den Job... Also ich bin ja in einer Branche tätig, da ist es auch noch bisschen anders, vielleicht, das wäre für mich so ein Ding gewesen, gesagt hätte, jetzt aus dem sicheren Job raus und dann irgendwie dann das machen... Also ich kann es nachvollziehen, emotional, aber wenn das Kind schon auf dem Weg ist, mir das zu viel gewesen, glaube ich. Aber hat ja... ist ja alles gut gegangen, aber...
Daniel Schwingenheuer (23:33)
Hahaha!
Rouven (23:57)
Gut, macht so andere seine anderen Manöver. Risikoaffin oder nicht so risikoaffin? Nee, ach, das ist ja dann auch, man bewirbt sich dann hier und da und hat dann trotzdem, also man macht ja auch so seine Sachen dann, aber das ist dann wirklich so ein Punkt, wo man sagt, so wenn die Selbstständigkeit raus ist schon noch mal ein Schritt.
Daniel Schwingenheuer (23:58)
Seid ihr Team Daniel oder seid ihr Team Rufen? Meldet euch gerne über Instagram.
Ja, ja, ja, ja. Ich fand noch ein Kommentar bei Reddit ganz interessant. glaube, eine Userin war es, ich weiß nicht genau. Wenn einer von euch noch Baustellen aus der Vergangenheit hat, sucht jetzt psychologische Hilfe. Geburtstrauma ist kein Witz und kann jedem passieren, aber es kann potenziert werden, wenn noch Sachen aus der Vergangenheit schwelen. Und das fand ich einen ganz, ganz interessanten Gedanken, dass man einfach sagt, okay, ich hab da was in mir.
Rouven (24:31)
Hrm.
Daniel Schwingenheuer (24:46)
ein Thema, was immer wieder hochkommt. möchte das jetzt gerne noch bearbeiten, bevor mein Kind kommt, das macht, glaube ich, den Weg nochmal mehr frei für eine gesunde Beziehung und eine gesunde Offenheit einem anderen Menschen gegenüber.
Rouven (25:01)
und dass man halt auch irgendwelche Verhaltensmuster, die man sich dann dafür angeeignet hat, das vielleicht, kommt das Thema an, zu unterdrücken oder irgendwas, dann ja auch unterbewusst ans Kind weitergibt oder es vielleicht in etwas abgeschwächter Form, es muss ja jetzt kein schlimmes Trauma gewesen sein, sagt man, ähm...
tauscht sich mit den Partnern über gewisse Vorstellungen, wie das Ganze ablaufen soll oder Sorgen und Nöte, man dabei hat, wenn das Ganze passiert, dass man da halt offen reingeht und nicht in so einem Anspannungsverhältnis zueinander steht. an der Kommunikation miteinander arbeitet, sagt, wie besprechen wir Themen, wie machen wir das, wenn zum Beispiel mal viel los ist.
Wir machen das manchmal, das klappt aber auch nicht immer, dass man sich dann ein Viertelstunde Also die Viertelstunde funktioniert meistens nicht, aber das ist immer ein guter Ansatz. Abends ein Viertelstunde hinsetzen, man spricht kurz über die Themen, dass man aber auch nicht so langwierig darüber spricht. Weil das ist auch was, das ist auch was, was nicht hilft. Aber dass man sich so kleine Bausteine nimmt und sagt, wo hatte ich immer Probleme mit? Vielleicht auch von den Eltern immer Probleme in gewissen Themen oder wie will man es nicht machen? Wie kommuniziert man? Wie geht man mit Konflikten ⁓ in der Kommunikation? Der eine sagt ja, der andere nein.
Das läuft bei uns in größten Teilen, gibt da immer Konfliktpotenziale, sehr harmonisch ab, weil wir uns da vorher sehr viel zu ausgetauscht haben. wie wir, also VMPV 2 und 3, wie man das macht und wie wir das machen, dass wir dann auch nicht gegenseitig von den Kindern negativ gesagt jetzt ausspielen lassen oder irgendwie wie man das dann auch macht.
Wenn man das aber nicht klar hat, merkt man bei anderen Eltern manchmal, dann sagt der eine Ja, der andere Nein, dann wird das auf einer anderen Ebene hochgehoben, ja warum du nicht und ich und dann ja, mach das jetzt, weil das Kind mag mich ja dann lieber, dann sag ich dem geht es ja lieber Ja und so Spirenzchen. Also, dass man sich aber dann so was vorher beschäftigt und einfach mal überlegt, wie geht das, vielleicht auch was dazu mal liest, sich mit Freunden unterhält, Fragen stellt, wir hatten uns auch Freunde gefragt, wie habt ihr das und das gemacht oder was wäre euer Kerntipp?
Das ist jetzt nicht so ganz die Bucketlist an der Stelle, es hatten wir auch glaube ich schon mal ein paar Mal das Thema Erklären den Kindern, wie will ich kommunizieren mit dem Kind. Und über so Themen sich mal bisschen Gedanken macht und ein Zusammenkonzept, was für einen selber funktioniert, erarbeitet.
Daniel Schwingenheuer (27:14)
Ja, genau. Letztendlich kann man das ja auf den Punkt zurückführen, dass man sagt, dass man auch innerhalb der Beziehung so ein paar bisher vielleicht unbearbeitete Felder, dass man die nochmal angeht und da einfach auf einen selben Nenner kommt oder vielleicht auch die Dinge mal anspricht, die einen irgendwie schon länger stören oder wo man sagt, so und so möchte ich das gerne gestalten für meine Kinder und
Ich kann mir sogar vorstellen, dem Moment, wo es darum geht, die Frage geht, wie wollen wir unseren Kindern das vorleben, dass manche Konfliktpotenziale einfach von alleine verschwinden, weil es dann darum geht, gemeinsames Bild für ein Kind zu zeichnen und nicht mehr dieses eins zu eins gegeneinander, was ja manchmal in Beziehungen problematisch sein kann.
Ich habe hier noch zwei letzte kleine Dinge, die wollte ich noch mal ganz kurz sagen. Elterngeldanträge am besten schon vor der Geburt fertig machen, aber dann er keine Zeit mehr für, diese 45 PDF-Seiten auszufüllen. dann sind die sieben Monate auch
Rouven (28:05)
Ja.
Und vom Arbeitgeber noch die Sachen. Und dann muss man alle Abrechnungen haben. Da kommt man aber nicht
dran, weil man ja gerade in Elternzeit ist. Vielleicht. also ja, große Empfehlung.
Daniel Schwingenheuer (28:16)
Ja.
Und dann noch ein Punkt. Da habe ich das Glück gehabt. Durch die Selbständigkeit sind wir beide an einen Wirtschaftsberater gekommen, der vorher vor der Geburt schon so ein Zeug wie Rentenversicherungen und so alles mal durchgeschaut hat, alle Versicherungen noch mal geupdatet hat, dass wir wirklich in diese Geburt gegangen sind und gedacht haben, okay, der ganze finanzielle Kram, der kann so weiterlaufen. Das ist jetzt erst mal für die nächsten Jahre Aufschluff.
Aber es ist ja häufig so, keine Ahnung, Ende 20, Anfang 30, da hat man sich da noch nicht so die allergrößten Gedanken gemacht. Und wenn dann noch Kinder dazu kommen und dann auch noch Zwillinge hinten dran, dann hat man einfach gar keine Zeit mehr, sich diese Themen, mit denen man sich vorher nicht beschäftigt hat, auseinanderzusetzen. Und deswegen da vorher mal zu sagen, das klären wir jetzt doch nochmal, das ist schon irgendwie längere Zeit im Hinterkopf, das ist, glaube ich, sehr sinnvoll.
Rouven (29:10)
Ich bin dir.
Daniel Schwingenheuer (29:10)
Rufen, hast du zum Schluss dieser Sendung hier, ähm, hast du noch irgendwas bei dir auf dem Zelt?
Rouven (29:15)
Ich schaue nochmal kurz durch, aber ich würde sagen wir alle Themen abgehakt, die wir so besprechen wollten.
Daniel Schwingenheuer (29:21)
Jo Leute, dann war das unsere Folge zur Bucketlist vor der Geburt. Wir machen in der nächsten Folge einen ganz großen Schwenk und wollen mit euch über ein Thema sprechen, das uns beiden an der einen oder anderen Stelle schon mal begegnet ist. Es geht die Frage, inwieweit darf ich mich darauf verlassen, dass eine Gesellschaft, andere Menschen oder auch Institutionen wie Kita oder Schule meine Kinder erziehen? Was wir genau damit meinen, klären wir am besten dann. Lasst euch das einfach schon mal.
durch den Kopf gehen, bisschen sacken und vielleicht habt ihr sogar Gedanken dazu, den ihr uns dann schon mal vorab mitteilen wollt. geht über Instagram, allegutendinge.com oder auch über allegutendinge.com. Und dann sagen wir jetzt auf Wiedersehen bis in zwei Wochen.
Rouven (30:03)
Vielen Dank fürs Zuhören, ciao!
0 Comments