TRANSKRIPT
Daniel: Das ist die neue Folge von Alle Guten Dinge. Schön, dass ihr am Start seid. Schön, dass Rouven am Start ist.
Rouven: Hallo zusammen.
Daniel: Ist ja voll okay.
Rouven: Ja, hallo zusammen. Schön, dass ihr wieder dabei seid.
Daniel: Die letzten Wochen waren bei uns schlaftechnisch nicht so wahnsinnig einfach. Also, ich weiß nicht, ob ihr das nachvollziehen könnt. Du wirst es mit Sicherheit nachvollziehen. Wir haben mit unserem großen Sohn ein paar Abende gehabt, zweieinhalb Stunden, bis er eingeschlafen war. Alter Schwede!
Rouven: Ja, kenn nicht noch.
Daniel: Alter Schwede! Also, das ist in mehrfacher Hinsicht ist es gar nicht so einfach. Also, zum einen muss ich sagen, dass ich, glaube ich, meine natürliche Grenze bei der Einschlafroutine so nach anderthalb Stunden erreicht habe und wenn es dann darüber hinausgeht, wird es echt heftig, weil man die ganze Zeit denkt, warum schläfst du nicht, warum schläfst du nicht?
Ich habe jetzt noch mal sowas gesehen, was einem dann im Nachhinein hilft, so, dass das Kinder ja nicht ein, nicht nicht einschlafen, um einen zu ärgern, sondern nicht nicht einschlafen, weil sie nicht können. Also, das das hilft, glaube ich, in dem Moment, dass man sich die Gedanken macht, das Kind nicht absichtlich macht.
Und was ich auch interessant fand, dass für das Kind Einschlafen nicht bedeutet Entspannung, wie bei uns, sondern ein Loslassen von dem Tag, dass man sich in etwas Ungewisses verabschieden muss. Und das hilft irgendwie auch bei dem Gedanken, wenn das Kind gerade nicht einschläft. Zumindest selbst mental so fit zu bleiben, dass man die letzte Stunde auch noch durchzieht.
Rouven: Ja, ich glaube, wir haben das Gleiche gelesen, was du gerade erzählt hast und es ist für das Kind eine ganz andere Perspektive. Du bist bei ihm. Es ist ruhig, es ist irgendwie, man liest was vor, es ist schön. Und warum soll das vorbei sein? Auch wenn sie müde sind und wenn sie dann bekloppt werden. Und ich muss dann immer an dich denken. Eigentlich, du sagst ja immer irgendwie, man kommt ja immer Schritt für Schritt dem Ziel näher, egal wie schlimm es gerade ist. Auch wenn man das selber dann nicht glauben mag in dem Moment. Aber ich glaube, wie man dann rangeht, ist das, weil sobald man verkrampft selber und es erzwingen will, wird es ja noch schlimmer, weil dann das Kind sich denkt, nee, jetzt auf keinen Fall. Jetzt möchte ich auch nicht mehr, dann gehen da auch alle Türen zu. Ja, dann einfach vielleicht drei Minuten durchatmen.
Daniel: Aber das ist es ja. Genau das denkt das Kind ja nicht. Das denkt ja nicht, ich ärgere den jetzt so ein bisschen, sondern das Kind denkt, ich kann auch nicht einschlafen.
Rouven: Ja, also nicht, dass das Kind dich ärgern will in dem Moment, aber es merkt ja, dass eine angespannte Situation dann herrscht.
Daniel: Ja, ja, ja, genau. Und das sorgt dann dafür, dass das Kind auch nicht entspannen kann und halt eben auch nicht einschläft, ja. Ja, genau. Witzigerweise, und das ist eben auch der Grund, warum ich es jetzt an dieser Stelle noch mal erzähle, es waren ein paar Nächte dabei, Abende, die halt dann so lange gedauert haben und ich habe mich gefragt, was ist plötzlich passiert? Warum geht das nicht mehr? Es war doch immer alles cool.
Und drei, vier Abende waren wirklich so schwierig. Und dann plötzlich fängt er an, Geschichten zu erzählen. Also, unser kleiner Großer ist jetzt zwei Jahre und ein paar Monate und bisher war das halt immer nur so, dass er Dinge benannt hat und jetzt plötzlich fängt er an, so fünf Sätze einfach mal mit einer Geschichte zu erzählen, nach dem Motto: Ich mich jetzt da draufsetzen, ich jetzt darüber fahren, da vorne wohnen Oma und Opa, ich Oma und Opa abholen, in Bagger reinsetzen, nach Hause fahren. So. Plötzlich sind halt diese Geschichten da, die vorher nicht da waren und wahrscheinlich waren diese vier, fünf Abende, die so wahnsinnig schwierig waren, einfach die Abende, wo das Gehirn explodiert ist, um diesen dieses neue Upgrade zu verarbeiten. Und hinterher habe ich gedacht, oh Mann, warum war ich denn überhaupt sauer, dass das nicht funktioniert hat?
Rouven: Ich sage das auch immer, wenn die gerade ganz bescheuert sind, entweder sind sie müde oder sie kriegen gerade ein Update. Das ist wirklich so und dann weißt du wirklich so, die aber immer rückblickend, das ist immer so, man in der Situation, dann ist man selber müde, man wird ja dann auch über die Abende kaputter, weil man ja auch weniger Zeit für irgendwas anderes dabei hat.
Daniel: Ja, ja, klar. Und vor allen Dingen, du denkst ja halt in dem Moment, ah, ich bringe jetzt mein Kind noch ins Bett und danach habe ich noch Hunger, möchte ich noch mal eine Stunde irgendwo sitzen, irgendwie was lesen. Und je länger das dauert, desto mehr siehst du das halt dahin fliegen, weil du denkst, wenn ich das gleich noch eine Stunde mache, dann bin ich ja morgen noch müder und dann kannst du nachher mit ins Bett bringen, kannst du ins Bett gehen.
Ja. Ja, gehört dazu. Wollte ich einfach, falls ihr gerade in der Phase seid, es wird wieder besser irgendwann.
Rouven: Und jede Routine ist auf einmal weg. Das muss man sich auch immer bewusst sein. Je mehr man sich freut über eine Routine, die gut funktioniert, die kann mit einem Fingerschnippen, zack, ist die weg. Und man muss sich was Neues ausdenken.
Daniel: Ja. Zack, jetzt Thema weg. Nächstes Thema. Worüber sprechen wir heute?
Rouven: Ähm, wir wollten heute drüber sprechen, wir waren jetzt die letzten Wochen Thema Krankenhaus, wie läuft das Kranken, wie läuft es im Krankenhaus ab? Woran sollte man denken? Dann ähm ich äh letzte Woche die Folge über der Thematik, was muss man alles mitnehmen ins Krankenhaus? Warum kümmert man sich eher so, sage ich mal, organisatorisch auch? Und heute wollten wir übers Nachhausekommen reden.
Daniel: Ihr wart im Krankenhaus, bringt die Kinder mit nach Hause und dann steht ihr plötzlich da.
Rouven: Das Gute ist ja, man hat sich ja, ist ja schon gut vorbereitet. Also wenn man dann Zwillinge bekommt, weiß man ja schon, was man alles braucht an Utensilien.
Daniel: Ja, wenn man vorher schon ein anderes Kind hatte.
Rouven: Genau. Stimmt. Sonst weiß man es nicht. Du kannst ja mal kurz durchspielen. Also, ich hatte es, glaube ich, letztes Mal erzählt, Wickeltisch sollte aufgebaut sein, ist immer sehr wichtig. Hatte ich letztes Mal einen Tag vor der ausgerechneten Geburt aufgebaut, also bei der Großen. Einer reicht auch. Man braucht nicht zwei, wenn man zwei Kinder hat. Ich weiß nicht, vielleicht machen sich auch Leute Gedanken, dass man die parallel wickeln muss. Am Anfang kann man die sehr gut nebeneinander legen, wenn man so einen normalen hat. Das ist auch eigentlich ganz gut. Sobald die etwas größer werden, wird es irgendwann wild, weil die dann auch darum kugeln wollen, aber dann kann man es eigentlich auch wieder auf den Boden legen, neben sich auf eine Decke.
Daniel: Ja, um ehrlich zu sein, ich glaube, unsere lagen bisher dreimal auf dem Wickeltisch. Also, wir haben halt immer diese mobile Wickelunterlage aus dem Wickelrucksack und wickeln die, wo immer sie gerade sind. Auf dem auf dem Teppich, auf der Couch. Ich weiß nicht warum, das hat sich voll etabliert. Also, wenn das praktisch ist mit der Wickelkommode, aber wir haben die pro Kind am Anfang achtmal am Tag gewickelt. Und wenn du jedes Mal mit jedem Kind immer, also bei uns steht die Wickelkommode halt im anderen Stockwerk, dann rennst du jedes Mal nach oben, legst das Kind dahin, neue Windel, dann wieder runter. Und ganz häufig ist am Anfang dann ja, da ist halt dann so ein bisschen was drin, das stinkt auch nicht am Anfang und dann, also beim ersten Kind waren wir auch immer oben, aber jetzt, als dann die Zwillinge noch dazugekommen sind, haben wir gedacht, nee.
Rouven: Ich bin, ich bin völlig bei dir. Wir haben auch so eine, wir haben so ein Körbchen, habe ich mit dem 3D-Drucker so ein Körbchen gedruckt, wo das alles genau reinpasst, wo dann Pampis drin sind, Creme drin sind, so diese kleinen Tüten, wo man das dann reintun kann und alles und vielleicht Waschlappen und das auch auf der Couch oder hier oder da, wenn zwischendurch was ist. Ich finde es am Anfang, wenn die halt dann oben im Bett liegen, wir hatten dann neben dem im Schlafzimmer Wickelkommode, Kinderbett und unser Bett und dann ist es halt angenehm, wenn man abends die da drauflegen kann, zum Umziehen morgens zum Umziehen und sowas. Wir sind auch nicht jedes Mal mit denen hochgerannt. Vor allem, dann musst du ja immer beide packen. Dann hast du noch, bei uns ist es auch eine Etage hoch, dann hast du noch die Kindergitter. Bist du damit immer am rumhantieren. In der Zeit hast du schon zwei Kinder gewickelt, bis du da wieder oben bist und zurück bist.
Daniel: Also, ich denke halt, stresst euch einfach nicht, ne? Macht es, wie es für euch am allerbesten passt und wenn es halt nicht die Wickelkommode ist, dann ist irgendwo anders, ist auch ist auch völlig okay. Ähm, genau, was man zu Hause braucht, ich glaube, auch ganz wichtig, wenn ihr noch keine Kinder habt, genügend Windeln. Nur weil ihr ein Paket gekauft habt, heißt es nicht, dass ihr gut ausgestattet seid. Also, wir haben wirklich unsere Zwillinge am Anfang pro Kind achtmal am Tag gewickelt. Und, ich weiß nicht, wie viel ist drin in so einem normalen Windelpaket? 32, 64 oder so?
Rouven: Ja, es gibt ja die Big Packs irgendwie, die haben 100. Aber ich bin da völlig dabei und kauft lieber noch ein Paket klein am Anfang, dass ihr es da habt, weil also bei Zwillingen und ihr werdet ja vom Frauenarzt oder vorher bei den Untersuchungen kriegt ihr ja ungefähr raus, wie groß die Kinder sind, ob ihr die ganz kleinen Windeln braucht oder nicht. Und ihr braucht am Anfang sehr viele.
Daniel: Ja, das gibt sich auch relativ schnell. Jetzt nach zwei Monaten sind wir, glaube ich, auf vier Windeln am Tag schon runter. Also, es wird dann weniger. Aber ist ja super stressig, wenn ihr nach Hause kommt und dann nach einem halben Tag merkt, oh, wir haben schon keine Windeln mehr und dann musst du erstmal losfahren und Windeln kaufen. Also, es wäre ist tatsächlich sehr doof. Das Gleiche übrigens, den Fehler haben wir bei unserem ersten Kind gemacht. Prämilch. Wir am Ende wurde der Kleine gestillt und die Zwillinge jetzt auch und so, aber am Anfang lief es halt mit der Milch noch nicht so gut. Und wir haben Prämilch gebraucht, hatten aber keine Prämilch zu Hause. Und das erste, was ich machen musste, war, nachdem wir zu Hause waren, oh Gott, der hat Hunger, wir müssen jetzt Prämilch kaufen. Dann bin ich erstmal losgefahren, natürlich irgendwie mit dem mit einem Riesenstress, was am Ende sich dann relativ schnell gegeben hatte, weil dann die Milch auch kam und so. Also, da war dann war dann alles gut.
Aber wenn ihr im Krankenhaus feststellt, dass das mit dem Stillen noch nicht zu 100 % läuft und die euch im Krankenhaus vielleicht auch schon hier und da mal so ein bisschen Prämilch geben, dann fahrt einfach, solange Mutter und Kind noch im Krankenhaus sind, schon mal irgendwo vorbei und kauft was, also, dass es zu Hause ist.
Rouven: Ich glaube, es ist Pre-Milch, nicht Prä.
Daniel: Ah, gut.
Rouven: Ich habe jetzt aus Fairnessgründen muss ich sagen, ich habe auch gerade parallel nachgeguckt, damit ich jetzt nicht noch mehr Blödsinn da reinwerfe und dich falsch korrigiere. Das wollen wir auch nicht.
Daniel: Ich habe es immer schon falsch gesagt, ja.
Rouven: Das ist, man hat so Sachen, die sind einmal falsch abgespeichert worden. Kauft euch Pre-Milch. Oder Pre. Pre ist oft ausverkauft. Nein, aber auch die Pre, man muss wirklich gucken, manchmal sind die nicht verfügbar. Das ist dann kein Mangel, aber wir hatten das auch, dann kauft irgendeiner die drei Pakete im DM auf und dann sind die gerade nicht da. Und dann lieber zu Hause zwei Pakete stehen haben, auch Flaschen, ausgekochte Flaschen, vorher mal auskochen, dass man da einfach ein Set oder zwei Sets hat.
Daniel: Ja, genau. Man muss ja nicht direkt dieses diesen Riesenbottich nehmen, der dann auch 25 € kostet, sondern die gibt's ja quasi auch schon fertig zum Mitnehmen, das ist unverhältnismäßig teuer, aber wenn man vorher nicht weiß, ob man das braucht oder nicht, einfach so als Backup, sowas mal zu Hause haben, ist, glaube ich, ganz gut.
Rouven: Und es beruhigt ungemein, weil wenn man dann irgendwie, weiß ich nicht, kann ja auch sein, dass man samstags zurückkommt, dann ist man Samstagmittag da, dann ist sonntags was, dann funktioniert was nicht und dann muss man sich irgendwie versuchen, was zu organisieren. Und wenn man es im Hinterkopf hat, das da ist was, man hat eine Fallbackmöglichkeit, das hilft ungemein, vor allem in der stressigen Anfangssituation.
Daniel: Ja. Äh, Schlafumgebung.
Rouven: Ähm, wir hatten direkt das alte Bett von der Großen im Schlafzimmer stehen dabei, dass wir die da reinlegen konnten. Und was sehr angenehm ist, ist ein Reisebett z.B.. Wenn man so ein Reisebett, das haben wir dann ins Wohnzimmer gestellt, damit man nicht irgendwas rauf runterschleppen muss, dass ja normalerweise die großen, stabilen sind ja aus Holz und massiv, die schleppt man dann nicht schnell rauf, rauf runter. So ein faltbares, einfaches Reisebett, wo man die reinlegen kann, die passen am Anfang auch gut zu zweit da rein, fand ich sehr angenehm persönlich. Dann hat man die bei sich, die können ein bisschen dösen, wenn was ist.
Daniel: Ja.
Rouven: Hilft ungemein. Damit man die nicht direkt auf den Boden legt, wenn die ganz, ganz klein sind, die können auch nicht wegkullern, wenn sie so weit kullern sie ja noch nicht, aber das ist ganz angenehm, fand ich persönlich.
Daniel: Voll. Wir sind jetzt beide keine Hebammen und die Tipps werdet ihr natürlich auch bekommen, aber Kissen, Decke brauchen Kinder in dem Alter nicht. Schlafsack vielleicht noch, aber alles andere ist auch ein bisschen zu gefährlich. Was wir gemacht haben, unser größeres Kind hatte irgendwann dieses typische weiße IKEA Bett, was, glaube ich, in jedem zweiten Haushalt steht. Und ich habe dann vor der Geburt von unseren Zwillingen habe ich relativ weit oben, man kann ja die Matratze, kann man ja so ein bisschen nach oben machen, ein bisschen nach unten. Da ist dann irgendwann Schluss, aber da sind ja diese diese Stöpsel, die man da reinstecken kann, damit die Matratze dann auf einer bestimmten Höhe liegt. Und ich habe relativ weit oben, habe ich dann neue Löcher reingebohrt, so dass die Matratze so 20, 25 m 20, 25 cm natürlich unter Gitterhöhe ist. Da habe ich halt eben neue Löcher reingebohrt und haben die Matratze dann da reingemacht, so dass das quasi so ein Riesenbeistellbett ist, was wir an unser Bett ranschieben konnten. Also, es gibt natürlich diese Beistellbetten auch für Zwillinge und so. Bei uns war halt einfach der Fall, dass wir dieses andere Bett sowieso nicht mehr gebraucht haben. Ich gedacht habe, ey, dann ist es einfach riesengroß und die Kinder können lange da drin liegen. Ist ein super Tipp, glaube ich. Also.
Rouven: Also nur damit wir es jetzt von den Höhen her richtig verstanden haben alle. Das du hast es so nivelliert, dass es auf der gleichen Höhe ist wie die Matratze von eurem Bett.
Daniel: Ja, so ungefähr, so ungefähr, dass man die halt entspannt da rein und rausheben kann und die aber trotzdem nicht rausfallen, also nicht zu hoch, aber halt eben auch nicht zu tief. Normalerweise hast du ja dann irgendwie, keine Ahnung, Meter oder so, damit die Kinder, die dann zwei oder drei sind, da nicht aussteigen. Und da habe ich einfach oben dann noch Löcher reingebohrt, damit die Matratze höher kommt.
Rouven: Das ist eine sehr schöne Idee. Wir hatten das Glück bei unserem ersten Bett, war das auch schon automatisch so, dass man das in drei Höhen einstellen konnte.
Daniel: Ja, okay.
Rouven: Und das hat genau gepasst mit der Matratze und die haben jetzt bis vor einer Woche auch ja noch bei uns gestanden. Und die eine ist immer dann rausgekrabbelt. Wir haben die Stangen rausgenommen. Das heißt, es war fest an unserem Bett dran und dann die Stangen so, dass man reingreifen konnte und die streicheln konnte, die eine Hand geben konnte und sowas. Und manchmal, wenn sie dann nicht wollte, ist sie dann rausgekommen zu uns. Konnte ja dann nicht weg, weil da lag meine Frau dann, aber dann hat sie sich da ihre Nähe selber gesucht.
Daniel: Kleidung auf jeden Fall auch genug zu Hause haben. Das war auch bei unserem ersten Kind so, wenn so Kinder aus dem Krankenhaus kommen, dann sind die halt noch super dünn und die Windeln passen halt auch nicht immer perfekt. Ich glaube, wir haben bei unserem großen Sohn am ersten Tag sämtliche Kleidung, die wir hier zu Hause hatten, auch mit nass gemacht, weil weil wir vielleicht nicht richtig gewickelt haben und er gleichzeitig auch noch ein bisschen zu dünn war für die Windeln und so. Das passiert am Anfang auch relativ häufig. Es lief am ersten Tag schon die Waschmaschine. Das war auch hätte man entspannter lösen können, insgesamt, wenn wir es gewusst hätten.
Rouven: Und normalerweise wird man die Sachen im Freundeskreis ja noch mal los. Wir haben die auch unter euch verteilt und also
Daniel: Ja, ja, klar. Ja, ja, ja. Also es war auch ein bisschen was da, wir hatten durchaus sechs, sieben, acht Outfits oder so, aber es war ungefähr mit jeder Windel war halt auch wieder ein Outfit durch. Also stellt euch zumindest darauf ein, dass ihr, dass ihr sehr häufig waschen müsst am Anfang. Da habe ich auch nicht mit gerechnet.
Rouven: Bei uns läuft jeden Tag die Waschmaschine jetzt.
Daniel: Mhm, bei uns auch. Also das Schöne ist ja, das vom Wasserverbrauch wird es, glaube ich, nicht mehr, weil man weniger duscht, weil man keine Zeit mehr hat. Aber es ist jeden Tag. Ein Trockner auch.
Rouven: Haben wir sonst noch was? Ein Babyphone? Äh, haben wir uns dafür entschieden, dass wir gesagt haben, wir möchten eins mit Kamera haben. Wir waren vorher bei der bei der Großen waren wir dagegen, weil wir gesagt haben, wir brauchen die nicht sehen, wenn die da liegt. Sonst quietscht sie, wenn sie was hat. Bei den Kleinen wollten wir das haben, weil wir gesagt haben, dann sieht man, ob die aufeinander hängen und liegen. Jetzt würden die sich auch trotzdem beschweren, aber wir haben gedacht, wir legen sie in ein Bett. Also sie haben zusammen in einem Bett gelegen jetzt die ganze Zeit. Und wenn sie dann doch aufeinander hängen oder irgendwas ist, wenn eine mal quietscht, dann kann man mal gucken, auch wie schlimm ist es, ob der Nucki rausgerutscht ist oder irgendwas ist. Da hat man mal kurz einen Indikator, muss ich reingehen, muss ich gucken oder nicht. Deswegen hatten wir uns dafür eine Kamera entschieden. Ich bin sonst kein großer Fan davon, weil viele sonst einfach davorhängen, vor allem, wenn sie das Bild, also wir haben eins jetzt, was bei Ton Bild anmacht. Wenn jemand quietscht oder man kann halt drücken, dann sieht man es. Aber ich würde auch nie empfehlen, dass man sowas hat, wo immer das Bild an ist. Weil das ist wie so ein Fernseher, so ein kleiner und dann ist eine Person mental immer nur auf diesem Bildschirm am gucken.
Daniel: Also, wir haben tatsächlich auch gar keinen Bildschirm und werden es wahrscheinlich auch bei den Zwillingen nicht machen. Ich finde, Kinder sehen gruselig darüber aus über diese Nachtkamera. Die Augen, die sind immer so super weiß. Was für ein Alien habe ich da ins Bett gebracht?
Rouven: Das nicht weiß. Ja, also ich glaube, da kann jeder so seine Meinung zu haben, wie ob man das möchte oder nicht. Ich fand es halt bei denen am Anfang gut, dass man sehen konnte, wenn vielleicht woanders ist, dass man sieht, es irgendwie wenn eine Matratze auf dem Boden liegt, ist vielleicht eine runtergekugelt und liegt dann auf dem harten Boden.
Daniel: Ich glaube, je nach System ist die Reichweite unterschiedlich, ne? Ich glaube, Bild braucht, hat hat nicht so eine große Reichweite wie nur Ton. Das ist vielleicht auch noch ein Aspekt, den man mal checken könnte. Habe ich zumindest hier und da bei Bekannten mitbekommen. Und bei uns ist so, die Straße runter 100, 150 m ist ein Italiener und unsere Vormieter meinten so, an guten Tagen reicht das Babyphone bis zum Italiener.
Rouven: Ja, wenn der Wind wenn der Wind gut steht.
Daniel: Aber nur, wenn man halt das Babyphone hat ohne Video.
Rouven: Okay, gut. Das ist dann ein anderes Auswahlkriterium.
Daniel: Also genau, man muss alle Aspekte mit berücksichtigen, das ist wichtig.
Rouven: Eine Idee oder ein eine ein Hinweis gibt's hätte ich noch. Es gibt ja diese Stillkissen und es gibt so M-Kissen, die haben so eine M-Form. Und das fand ich persönlich, hat bei uns sehr viel geholfen.
Daniel: Speziell für Zwillinge jetzt, oder?
Rouven: Ja, ich glaube, die sind speziell für Zwillinge. Weil man hat dann die Möglichkeit und morgens liegen die beiden immer noch da drin und trinken ihre Milch dann, muss der Matte irgendwo, aber unterwegs und sowas. Ähm, weil sie dann nebeneinander liegen können. Jeder hat seine eigene Kuhle. Weil wenn du mit halt diesen M-Steg hast vom M und dadurch können die beide da drin liegen, sich einkuscheln, aber knallen nicht aneinander, weil wenn du nur normale Stillkissen oder irgendwas hast, schiebt das die ja in die Mitte. Und das hat bei uns sehr geholfen auch zum Schlafen unterwegs, auf der Couch oder auf einer Decke oder sowas, dass sie sich da einfach hinkuscheln konnten und jeder so seinen Platz hat, aber nah aneinander.
Daniel: Wo wir gerade dabei sind, was uns jetzt gerade richtig hilft, ist so eine Federwiege. Wir haben tatsächlich eine mit Motor bekommen. Wollten wir, wollten wir es auch gar nicht, aber eBay Kleinanzeigen haben wir es am Ende gekauft. Zwillingsfederwiege und man legt die Kinder da rein und der Motor, die schaukelt und wippt die Kinder halt und es funktioniert richtig gut. Die beiden lieben das und man hat halt tatsächlich mal eine Dreiviertelstunde die Hände frei, um irgendwie was zu erledigen.
Warum wir erst darüber nachgedacht haben und das erst auch nicht wollten, war so der Gedanke, man will seine Kinder ja nicht einfach irgendwo irgendwo weglegen und hoffen, dass sie einfach möglichst lange schlafen, ohne sich darum zu kümmern. Aber wenn ihr sowieso schon Kinder zu Hause habt oder wie bei uns jetzt noch ein großes Kind da ist, muss man sich halt überlegen, ist die Alternative jetzt, dass das Kind irgendwo liegt und quengelt oder sich halt nicht wohlfühlt oder ist die Alternative, ich lege es in die Federwiege, weil der Große gerade eine neue Windel braucht oder so, ne? Und da ist am Ende der Gedanke gewesen, dass die Federwiege die bessere Wahl ist und man muss ja vielleicht auch noch mal duschen oder so und ich glaube, wenn man jetzt nicht das Kind 20 von 24 Stunden da drin liegen lässt, weil man keinen Bock darauf hat, dann ist es auch völlig okay.
Rouven: Wie du sagst, das ist denke ich immer eine Art der Anwendung. Wenn ich es benutze, das Kind fühlt sich wohl. Ich habe irgendwo mal gehört, dass sie dann relativ sich so daran gewöhnen oder dass die Sorge ist, dass sie sich zu sehr daran gewöhnen können an so eine Federwiege, dass sie sonst nicht schlafen, aber wenn die sonst auch schlafen, dann mal drin sind eine Stunde am Tag.
Daniel: Es ist interessant bei Zwillingen und bei dieser Zwillingsfederwiege, wenn du nur ein Kind da reinlegst, ist halt voll die Schräglage. Und wir haben uns immer Milchtüten auf die andere Seite.
Rouven: Der Stein. Das dritte, das vierte Kind, der Stein, der wird auch mal dabei sein.
Daniel: Genau. Da weiß man aber auch ungefähr, wie schwer die Kinder gerade sind. Wir sind bei fünf Milchtüten jetzt inzwischen angekommen, also um die 5 kg, damit es ausgeglichen ist.
Rouven: Ist schon ordentlich.
Daniel: Ist schon ordentlich. Ja, genau. Das wird immer mehr werden, glaube ich, über die nächste Zeit. Ja, also das auf jeden Fall noch ein Tipp. Haben wir sonst noch was?
Rouven: Genügend Feuchttücher sind am Anfang auch sehr begehrt bei achtmal wickeln am Tag. Windeltüten, Feuchttücher, Creme für den Popo. Am besten, wenn irgendwas ist, genug. Wenn was an den Augen ist, Augentropfen, Euphrasia Tropfen haben wir oft gehabt, wenn irgendwie mal die Augen rot sind oder irgendwas. Das ist halt, wenn die irgendwie ein bisschen Verstopfung, manchmal haben die auch eine Verstopfung in den Tränenkanälen ein bisschen am Anfang, das hilft gut.
Daniel: Ja, ganz wichtig, das hatten wir in der Folge übers Wochenbett ja schon. Essen.
Rouven: Essen? Ja.
Daniel: Essen. Also, wir hatten ja, ja, genau, das meinte ich jetzt tatsächlich. Also, wir hatten den ganzen Gefrierschrank voll, weil, ich meine, wenn du mal eine Woche lang hier zu Hause bist und dann immer was genommen hast, was aufgetaut ist, ist auch schon wieder leer der Gefrierschrank. Also, so viel ist es dann am Ende gar nicht, aber gerade in den ersten zwei, drei Tagen, wenn man sich dann nicht darum kümmern möchte, dann ist es echt praktisch, einfach was aufzutauen.
Rouven: Und ansonsten Hilfe organisieren vorher schon und sagen, wer kann denn mal. Die Leute bieten das alle an und die meinen es auch ernst, dass sie helfen wollen, aber man muss dann auch fragen. Also, die kommen dann nicht noch mal aktiv, weil manche wollen dann auch nicht stören in der Situation, die sagen, wir sind, ne, da seid ihr gerade zu Hause angekommen, wir wollen euch ja nicht irgendwie euch bedrängen damit. Und dann muss man die Leute auch aktiv fragen, wenn sie es angeboten haben und nicht warten, dass da einer vorbeikommt.
Daniel: Das waren jetzt so ein paar Orgafolgen, die wir hier gemacht haben. Ich hoffe, die helfen euch ein bisschen. Und jetzt begeben wir uns nächste Woche bzw. beim nächsten Mal in zwei Wochen mal in Richtung andere Themen. Ich bin gespannt. Wir machen uns Gedanken.
Wenn ihr Bock habt, unseren Podcast einfach gerne weiterempfehlen oder schreibt uns einfach auf Instagram oder über unsere Website eine E-Mail und sagt mal, wie ihr euch so organisiert, ob ihr noch andere Tipps habt, die wir vergessen haben. Das teilen wir dann natürlich auch gerne noch mal mit und welche Themen euch gerade so auf dem Herzen liegen.
Bis in zwei Wochen. Tschüss.
Rouven: Bis dann. Vielen Dank fürs Zuhören.
*** Erstellt mit Gemini AI ***