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Folgencover zu Folge 24 - Spielzeugstreit und wie man ihn vermeidet
STAFFEL 1
FOLGE 24

Kinderlogistik und wie vermeiden wir den Spielzeugstreit?

Nov. 21, 2025 | Podcastfolge | 0 Kommentare

Wir hüpfen direkt rein in unseren Kinderalltag, der auf beiden Seiten völlig unterschiedlich verläuft. Rouven hat es geschafft, mal wieder regelmäßig Sport zu machen. Daniel auf der anderen Seite, rennt häufig seinen Kindern hinterher - auf dem Laufrad, oder seit Neustem, auch dem ersten krabbelnden Zwilling im Wohnzimmer.

ZUSAMMENFASSUNG

Wir hüpfen direkt rein in unseren Kinderalltag, der auf beiden Seiten völlig unterschiedlich verläuft. Rouven hat es geschafft, mal wieder regelmäßig Sport zu machen. Daniel auf der anderen Seite, rennt häufig seinen Kindern hinterher – auf dem Laufrad, oder seit Neustem, auch dem ersten krabbelnden Zwilling im Wohnzimmer.

Durch die neuen Skills entstehen ganz neue Herausforderungen. Zum Beispiel: Wie bringt eine erwachsene Person drei Kinder ins Auto? Lösungen und Ideen gibt’s natürlich auch dazu.

Genauso wie auch ein paar Kommunikationstipps. Das spannendste Spielzeug ist immer das, was der andere grade hat. Das geht schon bei Kleinkindern mit 8 Monaten los. Daniel und Rouven sprechen über kluge Kommunikation und Regeln im Spielzeugstreit.

Welche Ideen habt ihr noch?

*** Folgencover mit KI erstellt ***

TRANSKRIPT
Rouven von der Burg (00:00) Ich habe gerade aus dem Kind gesucht, das Kind noch da ist oder ob ich es irgendwo stehen lasse. Aber das Kind ist noch da. Daniel Schwingenheuer (00:05) Mein Kind ist auch da, leuchtet auch hier dieses Babyfon. Damit herzlich willkommen zur neuen Folge, alle guten Dinge rufen und Daniel hier. Wir haben gedacht, es wird mal wieder Zeit für eine Status-Quo-Folge. Wir haben schon lange nicht mehr darüber gesprochen, was sich eigentlich so getan hat. Rufen, siehst so schlank aus, so gut durchtrainiert. Rouven von der Burg (00:18) Ja, das ist aber nein, ich hatte es eben schon bei unserem Vorgespräch angemerkt, dass haben wir so bisschen, weil ich habe es jetzt echt geschafft die Woche Sport zu machen oder die Wochen Sport zu machen. Zweimal am Tag. Das wäre ein absoluter Traum. Aber alle zwei Tage mal 40 Minuten Sport zu machen, so ein bisschen aufs Rad. Trotz der Kiddies oder auch für die Kiddies, weil die Idee ist dahinter ja, dass man wieder fit wird, damit man sich. Ja, das ist kein Witz, damit man wieder Daniel Schwingenheuer (00:22) ... Rouven von der Burg (00:47) Mitmachen kann bei allem also ich bin also ein bisschen schwerer und dass man das nicht irgendwie sag ich mal dann ist man irgendwann 45 50 und dann kann man nicht mehr so und habe ich immer ganz jetzt irgendwann muss man mal ran und den richtigen moment gibt es nie Daniel Schwingenheuer (01:02) Es ist tatsächlich sogar ein Punkt. Ich habe gerade das Gefühl, mit drei Kids und unseren zwei-, drei-, vierteljährigen, den trage ich eigentlich die ganze Zeit. Ich habe das Gefühl, dass ich so gut trainiert bin wie selten. Nicht so viele Konditionen, wie ich schon mal hatte. Aber was Muskeln anbelangt, ist gerade völlig okay. Aber klar, irgendwann kommt halt der Punkt, wo man, glaube ich, gucken muss, dass man ein bisschen nachlegt und bisschen trainiert. Aber bei dir ist er erreicht. Rouven von der Burg (01:25) Ja, das lustige ist, ich habe ja für die Arbeit oft Hemden an und das Problem ist dann irgendwann, wenn ich jetzt die älteren Hemden anziehe, die passen halt einerseits am Bauch nicht so ganz, aber andererseits passen die an den Schultern halt auch nicht mehr. Das heißt, ich kann die auch nicht mehr anziehen, die einfach dadurch, man, ne, das eine Kind wiegt 20 Kilo, die Kleinen, ich hab die heute Morgen schon auf der Waage neun und halb und zehn, so. Daniel Schwingenheuer (01:40) Das ist... Aja, ja ja ja. Rouven von der Burg (01:51) Dann weißt du Bescheid, du hast also immer so rund 20 Kilo beweglichen Mehlsack auf dem Arm. das, das, das, ja, das braucht schon Kappa. Auf der Schulter und hier und da und hoch und runter. Und das hätte man, glaube ich, also wenn man das jemandem jetzt gibt, das Kind und sagt, trag das mal so ein bisschen, wenn du unterwegs bist, da sind die Hygiene nach zwei Minuten am Stock. Also diese Muskulatur baut man auf. Aber Konditionen, da ist ja immer nur so Peak Performance kurz. Daniel Schwingenheuer (02:03) Ja. Ja. Ja, das stimmt. Wobei ich heute das Gefühl hatte, wir waren kurz zum Blumenladen mit dem Laufrad und die Strecke, dann direkt an der 30er-Zone mit den vielen Autos vorbei führt, da bin ich die ganze Zeit nebenher gejoggt. Also das hilft auch. Man wird nicht zwingend träge und faul mit Kindern. Vor allem nicht mit Dreistö- Rouven von der Burg (02:34) Hat sich das Kind an die 30 gehalten. Daniel Schwingenheuer (02:38) Nee, aber ich. So, also Status quo rufen macht jetzt wieder Sport, wir abgehakt. Es gibt aber noch ein paar andere News. Unser erster Zwilling bewegt sich jetzt durch den Raum. Also das ist, ich, ein absoluter Meilenstein. Bisher hatten wir das Glück, dass beide an der Stelle liegen blieben, auf die man sie so gelegt hatte. Und dieses Glück ist jetzt verschwommen. Also es ist wirklich krass. Ich finde es wahnsinnig schön zu sehen, wenn Kinder irgendwann anfangen, sich durch den Raum zu robben. Das macht es jetzt inzwischen nur für uns ein bisschen logistisch schwieriger und ich hätte eine Frage an dich Rouven. Also wir wohnen jetzt im ersten Stock, ihr habt ein Haus, das ist vielleicht noch bisschen anders, aber wenn ich alleine bin und drei Kinder in das Auto bringe, von denen sich zwei oder sagen wir mal anderthalb jetzt bewegen, wie mache ich das? Ihr habt jetzt drei, die sich bewegen. Wie geht das? Rouven von der Burg (03:34) Also wir sind jetzt schon wieder in dem luxuriösen Punkt, dass die einen ja, ich sag mal kognitiv, etwas verstehen können und dass man diese bisschen koordinieren kann und hinstellen kann. Da geht das schon wieder einfacher. Wir haben mal, ja du hast so, du stellst dich halt da hin ja und dann sagst der Großen, bleib hier stehen, warte kurz und dann nimmst halt die zwei hoch, zack, links rechts, machst über unsere Bus die Tür auf, setzt die beide rein, stellt sie rein und dann Daniel Schwingenheuer (03:44) ⁓ So zwei Reinbild. Rouven von der Burg (03:58) Die hat mit den knien so ein bisschen vor dass die da nicht rausfallen und setzt sie das eine kind in den stuhl das andere kind in den stuhl das dritte kind klettert dann halt selber in den stuhl oder lebt auch rein und macht sie fest dann können die nicht weg Alleine ist natürlich immer wirklich tricky in dem in der phase Also in der altersphase jetzt bei dir haben wir das fast gar nicht alleine gemacht muss ich sagen also meistens dann zu zweit oder wenn meine frau dann beide kleinen und dann halt auch auf die Variante, beide auf den Arm, eins hingesetzt in den Stuhl, das andere kurz noch festgehalten, festgemacht, dass nichts passieren kann, das andere rein und... Daniel Schwingenheuer (04:36) Also ich finde es ist wahnsinnig schwierig. Bei uns muss es leider häufiger passieren, weil ich irgendwie arbeite oder so, meine Frau das dann machen muss mit allen dreien zur Kita und so. Das ist wirklich eine logistische Meisterleistung und wir haben tatsächlich kurz darüber nachgedacht, obwohl wir bisher irgendwie immer dagegen waren, uns jetzt dann doch noch so einen Laufstall zuzulegen. Also einfach damit man, wenn sich vor allem auch beide dann noch bewegen, damit man die da reinsetzen kann und dann kann die Passiert so bitte nichts. Ihr sind keine Kugeln, die du verschlucken kannst. Ihr kannst so nichts vom Tisch ziehen, was ihr auf den Kopf fällt oder so. Einfach so ein kleiner Safe Space, in dem Sinne, dass die Kinder sich da nicht verletzen können. Keine Ahnung, wie wir das machen. Rouven von der Burg (05:17) Wir hatten wir hatten das auch mal überlegt wir haben als wir hatten so gemacht also wir haben auch bei der großen ist immer schon so gemacht wir hatten die Niedrigen sachen halt so dass du sagst da ist jetzt nichts drin was irgendwie gefährlich ist so und jetzt vielleicht auch nicht die schöne tischdecke von der oma auf den tisch wo sie sich dann hochziehen können Andererseits haben wir den halt auch immer mit denen gesprochen gesagt das wird also das schubladen und so was sind zum beispiel drin und so sachen wenn sie aufmachen immer zumachen wieder und wieder und wieder also wir haben jetzt Jetzt habe ich mir die gefährlichen, tödlichen Sachen aus der Kinder-Ebene weggeräumt. Aber ansonsten haben wir die dann halt rumvorwerken lassen und alles, wo die drunter krachen, können wir uns im Treppenhaus oder so, da habe ich noch so ein Gitter vorgebaut. Und sonst haben wir halt die Treppengitter und alles davor. Aber sonst sind die halt rumgekrochst, dann lagen die da in der Ecke und haben dann irgendwann auseinandergenommen. Wir haben auch noch Katzen und alles. Daniel Schwingenheuer (06:01) Ja, finde ich, genau so ist es bei uns ja auch. Ich meine, bei uns ist jetzt die besondere Situation, dass wir im ersten Stock wohnen von einem Mietshaus. Ja, es ist vielleicht noch was anderes, wenn das Auto direkt vor der Haustür parkt, aber wir müssen, es ist halt erst noch mal eine Treppe runter und so. Und dann willst ja auch nicht jedes Mal die Haustür wieder zumachen und hinterher wieder aufschließen und Rouven von der Burg (06:14) Das habe ich gerade auch gedacht. Das ist angenehmer. Daniel Schwingenheuer (06:21) Das ist halt im Zweifelsfall, parkt das Auto dann halt auch noch 50 Meter die Straße runter und dann hast du das eine Kind schon da im Auto, dann musst du das Auto wieder abschließen, damit das Kind nicht geklaut wird. Also es ist halt irgendwie, es ist super tricky. Keine Ahnung. Rouven von der Burg (06:34) Aber wie wolltest du denn dann deinen Laufstahl benutzen? Ich hab den anderen... hab ich den Anwendungsfall, glaub ich, missverstanden. Daniel Schwingenheuer (06:39) Naja, also du fängst halt an, bringst das erste Kind nach unten, die anderen beiden in den Laufstall, damit die sich in der Wohnung nicht verletzen. Rouven von der Burg (06:43) Ich dachte generell ist das das ist wie mit dem kohlkopf dem scharf und dem wolf mit dem über den fluss bringen das gucken muss wie man wie bewegen kann in welchem moment ich verstehe dass man diese bisschen ja was andere was halt ginge ist halt eins in der trage anschneiden eins auf den armen damit das wenigstens eine fix ist das kann weg und eins an die hand und ja Daniel Schwingenheuer (06:53) Hahaha. Ja. Mhm. Der will jetzt auch immer auf den Arm. ⁓ Rouven von der Burg (07:13) Ja, das wollen die immer, das sagen die dann immer und wollen das immer. habe auch so mit so Papa Arm und so. ne, ne, ne, ne, ne, ne. Wir diskutieren das jetzt erstmal aus. Aber ja, boah, ja, und ich glaube, was du sagst, richtig. Bei uns ist der Luxus. Du machst halt die Haustür auf, gehst zwei Stufen runter und da steht das Auto. Du musst über die Straße, über eine Ampel vielleicht und dieses und jenes. Und das ist halt auch dieser, Daniel Schwingenheuer (07:21) Ja. Und da steht das Auto. Rouven von der Burg (07:39) Bei uns könntest du, also brauchst keinen Abstand, das Kind kann nichts machen in dem Moment, oder wenig machen, nix ist falsch, in dem Moment, wenn du kurz raus und rein gehst, theoretisch. Ob das das will, ist ein anderes Thema. Daniel Schwingenheuer (07:47) Ja, genau, klar, wenn es nur 10 Sekunden sind, dann ist schon okay, wenn es mit 2,5 Dollar eine halbe Minute ist, weil dann einer auch nicht angeschneit werden möchte und so. Ich werde berichten, wie wir das am Ende gemacht haben. Vielleicht wird es der Einmal-Ein-Meter-Karton, der nach oben offen ist. Rouven von der Burg (08:01) Ja, boah. Ja auch okay, die sitzen da gerne drin. Wir haben so Einschubdinger von Ikea, da sitzt immer eine drin. Daniel Schwingenheuer (08:13) Aber damit, mit diesem Bewegen durch den Raum vom ersten Zwilling, kommen ja noch ganz andere Probleme. das zweite Problem, was dadurch gekommen ist, ist, dass derjenige, der sich bewegt, dem anderen jetzt immer auf den Pelz rückt und dem ein Spielzeug klaut. Und er ist natürlich doppelt genervt, weil auf der einen Seite guckt er natürlich und sieht, der andere bewegt sich, ich mich nicht, was mache ich denn falsch. Und das nervt ihn schon tierisch. Und dann... Rouven von der Burg (08:30) Das war der absolute Klassiker. Daniel Schwingenheuer (08:42) kommt halt auch noch der andere an, der sich schon bewegen kann, klaut einem das Spielzeug. Also es war wirklich ein paar Mal... Also bei unserem Großen war das in dem Alter, du konntest ihm was wegnehmen, hat ihn nicht gestört, weil der irgendwie gar nicht gecheckt hat, was gerade passiert ist, war halt nicht mehr da, das Spielzeug. Aber jetzt, wenn der Zwillingsbruder dem was klaut, das ist... Also der schreit wirklich und sagt, das geht nicht. Also der beschwert sich richtig darüber, dass ihm da was weggenommen wird von dieser einen Person. Rouven von der Burg (09:08) Warum klaut mein spiegelbild mir meine sachen ich habe das nicht verstanden Das ist es ist irgendwie wild ja es ist wirklich ich glaube das ist dann mit den drei kittys zusammen noch eine ganz andere dynamik die man dabei auch bei uns das auch momentan die sehr was größer und Ich sag mal die ganz kleine also die sieben minuten später geborene die lässt das manchmal noch so ein bisschen mit sich machen die steht dann noch so ein bisschen blöbeln dass du aus jetzt passiert Daniel Schwingenheuer (09:36) Bis nächste Woche! Rouven von der Burg (09:36) Und die andere ist direkt vorne, keiner, geht direkt da labern. Also es gibt auch bei der anderen, die, dass die das machen, aber das ist so, ist so, wird ja klar, bei einem Kind, ne, das Kind denkst du so, ja, und dann nehm ich halt eines von den anderen hundert Sachen, die hier rumliegen. Und das Krasseste, was noch kommt, ist, du hast da eine Milliarde Spielzeuge und es gibt genau dieses eine Spielzeug, was alle wollen. Und da haben jetzt mit dem Teilen angefangen, wir haben jetzt wirklich geübt mit denen, wir haben so ein Holzding, was es richtig leer macht, wenn die rumrennen, aber, naja. Daniel Schwingenheuer (09:39) Ja. Wird schon wieder kommen. Hahaha. Jaja. Rouven von der Burg (10:05) So was man hinter sich her zieht und jetzt haben wir eben immer gesagt drei Runden und dann wird gewechselt. Drei Runden und dann wird gewechselt. Das ist aber halt anstrengend, denn das muss man am Top noch machen, wenn irgendwas anderes ist. Und mit allen anderen Sachen auch. Es wird absich, wenn ihr dann mit demgleichen spielen wollt, wird sich fair abgewechselt. In Ruhe, es wird nicht aus der Hand gerissen, man spricht miteinander. Daniel Schwingenheuer (10:17) Ne. Ja, ja, Da musst du schon ordentlich moderieren, damit das alles dann auch glatt läuft. Es gibt ja verschiedene Ansätze. Das finde ich gut vor allen Dingen bei so was, was dann hinterhergezogen wird oder wenn man irgendwo runterspringen darf. Oder so kann man sagen, er ist der eine, dann der nächste, dann der nächste. Ansonsten bin ich halt auch einfach freuen zu sagen, pass auf, freut davon zu sagen, das hat jetzt das eine Kind, der spielt damit zu Ende, wenn das fertig ist, bist du dran. Und wer halt zuerst damit spielt, der spielt damit halt zuerst. Fertig, aus. Also vor allen Dingen auch wenn andere Kinder da sind, wir das halt ganz häufig, das eben genau so zu regeln, zu sagen, wer das Spielzeug als erstes hat, der hat es als erstes. Ganz egal, wem es am Ende gehört. Aber ja, funktioniert mal besser und mal schlechter. Aber in der Regel spielen die Kinder ja in dem Alter zumindest noch nicht drei Stunden damit, sondern das ist halt genauso lange interessant, wie der andere das auch haben möchte. Rouven von der Burg (11:17) sagt die Große dann immer, die hat das gerade losgelassen. wenn die das so der Hand flutscht, dann die hat da aufgehört das Spiel mit. Das ist jetzt ihr Problem. Oder, da ist es schnell, da wird schnell die Regel gegen mich ausgelegt, aber ich finde das Konzept erstmal ganz cool, dass man sagt, ich spiel damit, lass sie spielen, denn das dauert jetzt 20 Sekunden, dann wird das wieder weggefärfert. Danach ist gar kein Thema mehr. Daniel Schwingenheuer (11:20) Hahaha! Ja, ja. Tatsächlich ist das jetzt auch schon wieder Thema, auch durch den Raumrobben, weil der Kleine natürlich jetzt nicht nur mit dem Zeug spielen möchte, was sein Zwillingsbruder gerade hat, sondern der geht halt einfach überall dran, auch an die Sachen, die unserem größeren Sohn gehören. Und das ist, je nach Stimmung, ist super schwierig. Wir haben so einen Traktor, der liebt den über alles. Also so ist schon etwas größeres Modell und unser größerer Sohn, ist... Sein Traktor und der Liebde und fährt damit überall hin. Und da war letztens der Zwilling dran. Das ist in dem Moment dann tatsächlich nicht so gut gewesen. Und da muss ich sagen, kann ich ihn ja sogar verstehen, wenn er sagt, das ist meins. Das gehört mir. Das gehörte ihm halt auch schon immer. Warum ist denn plötzlich der andere da, der da auch einfach drangehen kann? Auf der anderen Seite kann ich unseren Zwilling natürlich auch verstehen, der gar nicht weiß, wem was gehört. Das liegt doch hier rum. Rouven von der Burg (12:28) Was ist das? Ich möchte das doch haben. Warum kann ich das? Ich finde, da eine Differenzierung zu machen, versuchen das, hängt immer von den Sachen ab, dass wir sagen, das gibt Sachen, die gehören dann der Großen, den Kleinen auch. Das ist meistens eher so ein Kollektivbesitz, weil das irgendwie dann alle mitspielen. Aber dass man auch der Großen was lässt, weil sie halt auch schon das, also von alleine sein und alles ist mir zu, ich muss Sachen abgeben, ist ja schon großer Schritt irgendwie wieder. Daniel Schwingenheuer (12:33) Ich möchte das doch haben. Wo ist das Problem? Rouven von der Burg (13:00) Also wenn die Geschwister kommen. Und dann haben wir auch bei gewissen Sachen, dann sagen wir, nee, nee, das ist ihrs, da darf auch nur sie mitspielen. Wenn sie möchte, kann sie die damit mitspielen lassen. Aber wenn sie nicht will, muss sie nicht. Und Sachen wie Bücher und alles, auf was vorüber ihr weitert, ist halt alles geht, also in Gemeinschaft, Fundus, das ist, das macht auch keinen Sinn, da irgendwie einen riesen Aufriss für zu machen. Daniel Schwingenheuer (13:00) Jaja, voll. Ja, das stimmt. Gerade bei Büchern, die sind ja irgendwann auch uninteressant, wenn sie für zu kleine Kinder geschrieben sind. und damit zum Schluss halt noch der Punkt, damit ihr vielleicht jetzt auch ein bisschen was mitnimmt aus dieser Folge. habe mir tatsächlich über diesen Punkt, den du gerade gesprochen hast, habe ich mir auch schon Gedanken gemacht. Wir hatten jetzt ein paar Überlegungen Richtung Adventskalender, weil wir noch bei einer Online-Bestellung was voll kriegen mussten, damit der Versand umsonst ist und so. Aber Adventskalender sind ja häufig dann auch eher... kleinere Sachen, so die ganz großen, personalisierten Geschenke. Und wir haben überlegt, das Kommunikativ so anzulegen, den allermeisten Spielsachen in Zukunft zu sagen, das sind unsere Spielsachen, die gehören jetzt zu der Wohnung. Und sind nicht. Die gehören der Wohnung oder die gehören der Familie, ganz egal, wie man es halt macht, aber dass man einfach kommunikativ nicht mehr sagt, das ist jetzt deins, was ich halt bisher immer gemacht habe bei unserem größeren Sohn. Natürlich, klar, aber Rouven von der Burg (14:02) Die gehören der Wohnung. Daniel Schwingenheuer (14:15) bislang auch der einzige. Aber dass man einfach von vornherein gar nicht das Wort, das gehört dir, oder das ist jetzt von unserem ersten Zwilling oder von unserem zweiten Zwilling oder so, dass man es gar nicht so personalisiert, sondern einfach sagt, das gehört hier uns allen und wer damit als erstes spielt, der darf damit spielen. Weil wenn du bei jedem Spielzeug jetzt dieses Fass aufmachst, das ist meins, das ist deins, das geht ja gar nicht. Gleichzeitig soll es, also es gibt natürlich Spielsachen, einem mehr oder weniger bedeuten. Unser großer Sohn hat eine Gitarre und der spielt da so häufig drauf, sagt immer, das ist meine Gitarre. Das ist einfach so ein Leuchtturmspielzeug. Das soll auch seine Gitarre bleiben und da sollen die anderen Fragen mit nicht damit spielen wollen. Aber bei so kleineren Dingen habe ich gedacht, da müssen wir von vornherein einfach klug kommunizieren und sagen, das gehört uns allen. Rouven von der Burg (15:02) Nee, mach doch Sinn, sonst hast du nachher jeder Duplo-Stein des Irgendwegen. Und das bringt dann auch nichts. Wo du das gerade jetzt... Und unsere Große fängt jetzt an, die baut dann was aus Duplo und stellt das an die Seite und sagt, das soll so bleiben. Ich möchte, dass das so bleibt. Dann irgendwelche anderen Sachen an die Seite, immer an die Höhe natürlich geräumt, wie auch immer das kommen mag. Immer hochgeräumt, das soll so bleiben, das möchte ich behalten. Das kommt am Ende alles in die Kiste. Wenn wir aufräumen abends, erstmal wenn ihr aufräumt und wenn wir dann auch aufräumen den Rest... Daniel Schwingenheuer (15:05) Ja, ich möchte meinen ganz unten haben. Hehehehehe Hehehehehe Rouven von der Burg (15:32) Das kommt alles in die Kiste. Also wenn das jetzt was tolles gebaut ist, kann man das mal zwei Tage stehen lassen. Dann sind sie stolz drauf. Alles gut. Aber manch Meister ist wirklich nur so gehamstert. Ich schieb das jetzt alles nach oben, dann gehört das alles in mir. Du sagst so, ne ne ne ne ne, das machen wir nicht. Daniel Schwingenheuer (15:33) Ja. Ja. Schön, großartig. Ja, Leute, also das unser Status Quo. Hast du alles erzählt, was wir erzählen wollten? Gibt es noch irgendwas? Rouven von der Burg (15:54) Kita-Eingewöhnung, noch ein bisschen Heubriche mit den Kleinen. Ja, heute war Fototermin, leider für die Kleinen da nicht, das war dann doch noch bisschen viel am Anfang. Aber was sehr, süß war, sie haben dann die Große aus der anderen Gruppe dazu geholt, die zu beruhigen, das auszuprobieren, ob das klappt. Das hat leider nicht geklappt, aber fand ich total süß und die haben sich auch nochmal ganz toll gelobt. Also sie hat das sehr, toll gemacht mit denen, aber die kann die jetzt ja dann auch nicht heilen, wenn die da am Brüllen sind. Daniel Schwingenheuer (15:57) Ach ja! Ach cool. Jaja klar. Rouven von der Burg (16:22) Aber fand ich schön, dass sie das probiert haben und dass sie dann auch merkt, große Schwester, dass sie das dann so machen kann. Und das fand ich sehr, schön. Daniel Schwingenheuer (16:28) Ja, wirklich schön. Und damit machen wir für heute den Strich drunter. Dankeschön, Rufen. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Rouven von der Burg (16:35) Danke fürs Zuhören.

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