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Folgencover Folge 29 - Welche Eigenschaften hat ein guter Vater - Babyalter
STAFFEL 1
FOLGE 29

Welche Eigenschaften braucht ein guter Vater? – Babyalter

Jan. 20, 2026 | Podcastfolge | 0 Kommentare

Welche Eigenschaften braucht ein guter Vater? Eigentlich wollten wir nie über diese Frage sprechen. Sie ist so simpel und komplex gleichzeitig. Aber je mehr wir darüber nachgedacht haben, war es uns doch ein Anliegen, diese Frage zu thematisieren. Turns out: Sie ist viel komplexer als wir erst gedacht haben. UND sie ist sehr individuell.

ZUSAMMENFASSUNG

Welche Eigenschaften braucht ein guter Vater? Eigentlich wollten wir nie über diese Frage sprechen. Sie ist so simpel und komplex gleichzeitig. Aber je mehr wir darüber nachgedacht haben, war es uns doch ein Anliegen, diese Frage zu thematisieren. Turns out: Sie ist viel komplexer als wir erst gedacht haben. UND sie ist sehr individuell.

Wir versuchen uns einer Antwort mit einem Perspektivwechsel zu nähern und fangen bei den Babys an. Wie fühlt sich ein Kind, wenn es auf die Welt kommt? Und was resultiert daraus für die Eigenschaften von Vater (und Mutter)? Let’s go! Teil 1 unserer kleinen Mini-Serie: „Welche Eigenschaften braucht ein guter Vater?“

Hier ist was wir für uns herausgefunden haben:

  • Es ist garnicht so einfach gute Eigenschaften zu definieren
  • Großzügigkeit
  • Liebe
  • Geborgenheit
  • Nähe (vor allem direkt nach der Geburt)
  • Gelassenheit & emotionale Stabilität
  • Empathie
  • Aufmerksamkeit (auch damit sich keiner verletzt)
  • Sich selbst zurücknehmen
  • Vorbild sein
  • Verantwortungsbewusst

*** Folgencover mit KI generiert ***

TRANSKRIPT
Daniel Schwingenheuer (00:00) Die erste Folge 2026. sind zurück. Herzlich willkommen bei alle guten Dinge, Rouven und Daniel am Start. Rouven (00:07) Ja, willkommen liebe Zuhörer. Daniel Schwingenheuer (00:09) Aufnahmezeit jetzt 20.06. 6 Kinder schlafen, soweit ich das beurteilen kann. Ich hatte gerade wieder diese super Powernap Situation. Kennst du das? Wenn du das Kind ins Bett bringst und du bist aber so müde, dass in dem Moment, wo die Geschichte gelesen ist und das Licht aus ist, du quasi instant einschläfst und dann wirst du nach zehn Minuten wieder wach und merkst, das Kind pennt ja noch gar nicht. Rouven (00:33) ⁓ das hatte ich noch nicht. Nein, ich habe immer nur die Drohung, dass ich sage, einer von uns beiden schläft hier gleich. Und es kann auch gerne ich sein. Es ist kein Thema, aber entweder du oder ich. Und dann heißt es immer, nein, ich. Und dann sage ich, okay, ich hätte auch die andere Lösung genommen. ja. Daniel Schwingenheuer (00:40) Okay. Das ist vorhin tatsächlich bei Instagram einfach so gescrollt, dann war so eine Grafik stand drauf. Ich finde das unfair, dass diejenigen, schlafen wollen, immer erst die ins Bett bringen wollen, müssen die nicht schlafen wollen. Und da habe gedacht, ja, stimmt eigentlich, als Eltern, man möchte immer schlafen und erst die Kinder. Naja, wir sind auf jeden Fall wieder zurück mit unserem Podcast im Jahr 2026. Wir haben jetzt ein paar Wochen Winterpause gemacht und wir hoffen, ihr habt das auch alles genauso genossen wie wir. sind jetzt über die winterpause Hier und da noch mal so folgen nachgehört worden von euch richtig tolles sind auch neue Zuhörerinnen und höre dazu gekommen von daher euch auch mal herzlich willkommen hier bei unserem kleinen podcast damit wir alle auf demselben stand sind Warum haben wir diesen podcast gemacht können wir vielleicht noch mal ganz kurz erklären Rouven (01:41) Ja, die Idee war ja, wir machen das so bisschen als therapeutische Sitzung für uns beide, denn wir kennen uns seit langem, wir haben zusammen studiert und ich habe dann, ich würde sagen, vorgelegt, hatte eine ältere Tochter, die ist jetzt fast vier und dann kam nach einer Zeit, Zwillinge, die sind jetzt ungefähr anderthalb bei mir dazu und irgendwann hat dann der Daniel mir geschrieben, Zwillinge. Und dann habe ich gesagt, das ist eine super Information, da bin ich mir durchaus bewusst, ich habe wenig Schlaf, ich kann damit nichts anfangen. Und dann ist es bei mir durchgeratet und dann es, ach so, du auch. Und dann kam so langsam durch, dass wir gesagt haben, wir müssten uns mal darüber unterhalten und mit unserem Hintergrund vom Studium einfach gesagt, eigentlich müssten wir auch darüber reden und das andere mal mitgeben, weil das ist ja schon eine herausfordernde Situation im Elternsein und auch für nicht-Zwillingseltern. Daniel Schwingenheuer (02:04) Hm. Ja, dabei rausgekommen ist dieser kleine Podcast hier, wo wir über Zwillinge sprechen, natürlich, aber auch einfach so übers Papa sein. Also mit drei Kindern kann man schon sagen, dass wir da voll drin angekommen sind. Rouven hat vorgelegt erst ein Kind, dann zwei Kinder. Bei mir war es dann ein Jahr später soweit erst ein Kind und dann zwei Kinder. Also genau andersrum wie im Studium, das du immer von mir übernommen quasi. Wir starten. Rouven (02:56) Ich genutzt, ein Nutznießer war ich von einer gewissen Strebsamkeit, kann ich da sagen, ja. Daniel Schwingenheuer (03:04) Wir haben uns für heute für den Start ins Jahr 2026 ein Thema ausgedacht, worauf ihr uns eigentlich quasi gebracht habt. weiß nicht, inwieweit ihr so mit Google und Webseiten so vertraut seid. Es gibt die Möglichkeit, wenn man eine Webseite betreibt, dass man sieht, mit welchen Suchbegriffen Leute eigentlich auf die eigene Webseite gekommen sind. Das haben wir natürlich auch für unsere Webseite von diesem Podcast. Dann haben wir gesehen, dass relativ viele von euch so was gesucht haben wie, welche Eigenschaften hat ein guter Vater? Also habe ich gesehen habe so gedacht schon eine komische suche hast du das damals gesucht bevor du papa geworden bist Ich nehme ich auch nicht und genauso habe ich auch irgendwie innerlich darauf reagiert dass ich es gedacht habe komisch versuchten danach und wieso und Irgendwie ist das ganze auch so ein bisschen so eine nebulöse suche weil welche eigenschaften ein guter vater herr kann man ihm mit tausend dinge und nichts zu sagen letztendlich und Aber je mehr ich darüber nachgedacht habe habe ich gedacht Lass uns doch einfach mal eine Folge darüber machen und wirklich überlegen, welche Eigenschaften hat denn jetzt endlich ein guter Vater? Und auch die Frage so, kann man das überhaupt beantworten? Rouven (04:10) Ich finde es einerseits schön, wenn Leute das suchen, weil dann haben sie ja diese Frage in sich und sie suchen ja auf dem Weg irgendwie Hilfe, was zu finden, was erstmal gut ist, wenn man in der Situation ist. Und ich glaube, es ist sehr situationsabhängig an vielen Stellen. Daniel Schwingenheuer (04:25) zeigt aber vielleicht auch so diese spontane Überforderung, wenn man weiß, ich werde jetzt bald Papa, oder? Also dieses Gefühl von, Gott, was kommt denn jetzt auf mich zu? Was wird denn jetzt von mir erwartet? Das kann ich schon verstehen. Rouven (04:39) Es ist auf jeden Fall besser als zu Google günstigste Flüge Mallorca oder sowas. Daniel Schwingenheuer (04:44) Ja, was kostet die Scheidung? Wir haben auf jeden Fall gedacht, wir nähern uns heute dieser Frage mal. Welche Eigenschaften hat eigentlich ein guter Vater? Und damit wir diese Frage richtig beantworten können, beziehungsweise so gut, sie irgendwie geht, haben wir gedacht, wir starten mal mit so einem kleinen Perspektivwechsel. Wir wollen jetzt nicht als Erwachsene von außen auf so eine Situation drauf schauen, sondern wir haben überlegt, wirklich beantworten zu können. was einen guten Vater ausmacht, eigentlich erst mal essentiell zu gucken, welche Bedürfnisse haben eigentlich die Kinder. Denn darum geht es ja. Was braucht ein Kind eigentlich wirklich, damit es sich gut und entsprechend entwickeln kann? Und da bringt es eigentlich nichts von außen als Erwachsener, drauf zu schauen, sondern müssen wir bei den Kindern anfangen. Und das zeigt eigentlich auch schon, diese Frage kann man eigentlich final nicht beantworten, denn es gibt halt total viele Einschränkungen, wie zum Beispiel die Bedürfnisse aller Kinder. sind ja irgendwie unterschiedlich. Erstens mal, weil die Kinder unterschiedlich sind und zweitens mal, weil die Kinder irgendwann auch unterschiedlich alt sind. Also das merke ich jetzt auch bei meinen drei schon, dass sie völlig unterschiedlich sind. Das wird dir wahrscheinlich auch so gehen. Rouven (05:54) Die nähern sich jetzt so langsam wieder an, dass man mit ihnen in eine gleiche Richtung geht. die Spange ist ja extrem. Wenn du ein Kind hast, kann sprechen, das kann laufen, das hat eine gewisse Selbstständigkeit und die anderen sind noch so bisschen kartoffelig, wollen die ja was ganz anderes. Daniel Schwingenheuer (06:11) Ja, völlig. Und natürlich ist auch was anderes, ob ich jetzt einen 16-jährigen Sohn habe oder eine 3-jährige Tochter. Also sind die Bedürfnisse im besten Fall auch verschieden. Steile These. Dazu kommt, Familienkonstellationen sind verschieden. Unsere Kinder sind jetzt maximal vier Jahre. Also wenn wir heute versuchen, diesem Thema auf den Grund zu gehen, dann ist das unsere Einschränkung. Viel weiter können wir nicht schauen. Wenn ihr da Input habt, dann meldet euch gerne bei uns. Und Rouven (06:20) Ja. Daniel Schwingenheuer (06:41) Ja, was wir vielleicht auch noch sagen müssen, ganz viel von dem gilt wahrscheinlich für Mutter und Vater einfach komplett gleich, oder? Rouven (06:48) Ich denke ja. Es gibt glaube ich Bereiche vor allem am Anfang, wo sich das vielleicht anders aufteilt, aber generell sind die Eigenschaften, essentiell für die Kinder sind, von beiden Eltern gefragt. Daniel Schwingenheuer (07:00) Ja, das hat tatsächlich auch eine Userin, war es glaube ich, Reddit geschrieben, haben mit euch da schon darüber gesprochen. Die hat geschrieben, ich sehe keinen Unterschied bei der Frage zwischen Müttern und Vätern. Großzügigkeit, Liebe, Geborgenheit, das waren die drei Dinge, die sie genannt hat. Ich glaube, das können wir auf jeden Fall unterschreiben, aber ich finde, das ist auch noch so bisschen, so ein bisschen vage, ne? Das ist uns bei dem Thema irgendwie sowieso aufgefallen. Man nennt dann immer so Buzzwords, aber was es letztendlich bedeutet, ist irgendwie auch schwierig. Wir starten jetzt einfach mal mit dieser Reise und das machen wir am besten ganz vorne bei der Geburt. Das Kind kommt auf die Welt und ist in was für einem Zustand rufen. Rouven (07:38) bisschen zermatscht sieht es immer aus am Anfang. Und genau, du bist direkt am Anfang und das erste was die Kinder brauchen ist ja Nähe. Einfach die Offenheit, die Nähe und dass man einfach sagt man nimmt sie auf sich drauf, die liegen auf einem drauf, diesen ersten Hautkontakt und dass sie einfach wissen man ist für sie da, man hat Ruhe für sie und die können einfach selber ankommen. Das ist ja eine extreme Stresssituation für die Kinder am Anfang bei der Geburt. Daniel Schwingenheuer (07:40) Hahaha Ja, voll. Rouven (08:05) Und dass sie einfach wissen, sie können sich hinlegen, am Anfang natürlich, oder als erstes meistens bei der Mutter, aber auch dann geht es ja dann meistens weiter, folgen Untersuchungen und eine Zwillingsgeburt ist ja auch nicht stressfrei. Auch eine normale ist nicht stressfrei, aber da kommt noch so ein gewisser Faktor dazu. die lagen dann, also ich kann ja von mir auch erzählen, die lagen dann auf mir drauf und dann habe gemerkt, dass die sich richtig schön hinlegen konnten, ein bisschen durchatmen konnten kurz, man konnte das selber auch erst mal realisieren. Also im allerersten Moment ist das glaube ich einfach nur Nähe. allem im Krankenhaus. Daniel Schwingenheuer (08:37) Ganz genau so. Und wenn wir jetzt vom Kind aus gucken, dann ist es halt so, dass du neun Monate, was ja schon eine sehr, sehr lange Zeit ist, warst du da in deiner Höhle, in dem Bauch, es war eigentlich gefühlt alles immer gleich. Es war schön warm und man musste sich nichts kümmern. Und dann nach neun Monaten ist diese Geburt, die glaube ich, ich glaube, die sehr angsteinflößend. Uns hat damals eine Hebamme gesagt, dass das schon bewusst so gemacht ist von der Natur, dass die Kinder sich an die Geburt nicht erinnern. Und ich glaube tatsächlich, damit hat sie recht. Rouven (08:40) Hmpf! Hm. Daniel Schwingenheuer (09:07) Und dann bist du plötzlich auf dieser Welt und es ist kalt. Du kannst als Baby natürlich auch noch nicht richtig sehen. Das dauert ja vergleichsweise lange, bis du mal scharf sehen kannst und auch in Farbe sehen kannst. Du hast keine Kontrolle über deine Hände, über deine Füße. Du bist einfach nur da völlig hilflos. liegst da irgendwo rum. ist laut. Da sind andere Stimmen, die hast du noch nie gehört. Und plötzlich fassen einen überall irgendwie Menschen an. Und dann hast du ja eigentlich nur diese Diese Stimme von Mama, von Papa, den Geruch von Mama, den du kennst, Geruch von Papa kennst du halt noch nicht mal, aber da kennst du im besten Fall halt irgendwie einen Tonfall und so. Und wie du schon sagst, ist das, ich glaube in dem Moment ist es wirklich zu sagen, das einzige, was ein Kind dann braucht, ist die Nähe und die Geborgenheit und dann relativ schnell auch ein bisschen was zu trinken. Wobei, Snack, genau, erstmal erholen. Wobei das vermutlich auch Rouven (09:59) Das ist Nick. Daniel Schwingenheuer (10:05) ganz viel einfach mit der geborgenheit und dem heimathafen zusammen fällt dass man da erstmal gucken muss wo ist man denn eigentlich und einen gedanken fand ich irgendwie total interessant weil man am anfang ja man merkt ja dass die kinder jetzt noch nicht so viel können die können schreien so Aber darüber hinaus ja noch nicht so wahnsinnig viel ich glaube einen fehler den man nicht machen darf ist in dem moment zu denken das kind kriegt das ja alles nicht mit ich fand einen gedanken ganz interessant nämlich dass die Die Gefühle auch bei so kleinen Menschen, die sind genauso groß wie bei uns. Nur die Fähigkeiten, die sind es halt nicht. Und wenn ich mich da jetzt alleine fühle als Kind, dann fühle ich mich genauso alleine, wie wir uns alleine fühlen. Also das wächst nicht mit der Zeit, glaube ich. ist vielleicht sogar noch schlimmer, weil man es sich einordnen kann. Rouven (10:43) Hm. Ich es ist, also ich habe da immer was zu gelesen, ich müsste jetzt mal raussuchen, aber das sind die ersten Tage und Wochen, sind dieser enge Kontakt extrem wichtig für die Kinder, weil sie dann dieses Urvertrauen, das Grundvertrauen aufbauen, gegenüber den Eltern wissen, die sind da, die sind für mich da. Ich kann mich auf die verlassen, wenn ich Schmerzen habe, ich die Windel voll habe oder wenn ich Hunger habe, da wird sie mich gekümmert und das sind diese Personen. Und das ist am Anfang noch viel wichtiger. Man kommt ja später dann dazu, dass man das auch verbal oder irgendwie vermitteln kann, aber das geht ja am Anfang alles nicht. Das heißt, es geht alles nur über Nähe und Berührung am Anfang. Und Stimme. Daniel Schwingenheuer (11:28) Wenn wir jetzt mal wirklich die Eigenschaften sammeln, die in der Phase wichtig sind, also zuallererst mal da sein, oder? Einfach da sein. Ich habe noch aufgeschrieben, dem Kind Ruhe geben. Ich glaube, das ist ganz wichtig. Das muss man, glaube ich, auch von außen machen. Das Kind kann sich so noch nicht selbst regulieren. Aber spiegelt das im besten Fall, wenn man selbst relativ ruhig ist und das Kind erst mal in den Arm nimmt und willkommen heißt hier. Rouven (11:42) mhm. lustig, du das aufgeschrieben hast. Ich habe auch aufgeschrieben Ruhe und Stabilität, wobei ich dabei auch mit an die Mütter gedacht habe, weil, naturgegeben, ist ja so, dass die Mütter meistens stillen, die sind dann näher an den Kindern dran, vielleicht auch mehr Schlafmangel und so weiter und so fort und dass man diese Ruhe an alle Beteiligten vermittelt, weil das ja sonst so eine Abwärtsspirale gibt und auch sagt diese Stabilität und die Unterstützung Man kümmert sich um Themen außerhalb. Also es ist gar nicht so, muss ja gar nicht so aufs Kindkind bezogen sein, die Eigenschaften in dem Moment. Aber das ist, man sagt, man kocht die Flaschen jedes Mal aus, wenn was ist. Man geht einkaufen, schafft einen Rahmen, dass auch von beiden Elternteilen das geschehen kann und schenkt halt die Aufmerksamkeit dabei. Dass man weiß, okay, man nimmt sich vielleicht auch ein bisschen zurück. Nicht, dass man nicht mit dem Kind kuschelt, aber dass man sagt, okay, ich kümmere mich jetzt um andere Themen, was ich gerade kann, wo vielleicht die Mutter gerade nicht in der Lage zu ist. Daniel Schwingenheuer (12:36) Ja. Ja. Ja. Ja, genau das ist, glaube ich, auch ein großer Punkt. wenn wir dann jetzt schon aus dem Krankenhaus raus sind in dieser ersten Phase zu Hause im Wochenbett und vor allem auch danach, ich glaube, das gilt dann für das ganze erste Jahr, dass man quasi von Tag zu Tag merkt, wie sich die Kinder entwickeln und wie sie immer mehr ein Stückchen in diese Welt reinkommen, wie die ganzen Sinne, die ganzen Fähigkeiten so peu à peu immer mehr wachsen. Plötzlich kann das Kind halt zurückwinken und so. Beziehungsweise man weiß ja auch, dass es eine Zeit lang dauert, bis die Kinder scharf sehen können, bis sie das Farbige sehen können, bis sie plötzlich merken, ich kann Gegenstände, die verschwinden hintereinander und so weiter. Aber das macht natürlich dann in dem Moment auch Angst, wenn man plötzlich realisiert, wenn Mama jetzt hier aus der Tür rausgeht, dann ist sie halt erstmal weg. Das Kind vorher nicht drüber nachgedacht, dass die Mama dann weg ist. Rouven (13:41) Hmm... Daniel Schwingenheuer (13:46) realisiert man halt, okay, das ist jetzt halt nicht mehr da. Und das sind, glaube ich, so die Phasen, wo man als Elternteil und jetzt in unserem konkreten Fall als Vater einfach auch Stabilität geben kann, dem man weiß, was das Kind gerade durchmacht. Also, dass man sich darüber Gedanken macht. Rouven (14:04) lustig was du gerade ansprichst mit diesem die mama geht aus dem raum und das kind ist irritiert oder weint oder sowas hatten wir auch den trennungstest gemacht haben das immer wieder wiederholt dass das kind sie kommt auch wieder also immer wieder hin zurück hin zurück hin zurück hin zurück und irgendwann so nach 15 mal okay ich verstehe es funktioniert Daniel Schwingenheuer (14:15) Jaja. Ja, genau. Und welche Eigenschaften jetzt für Väter dann wichtig sind, ist dieses Hineinversetzen in die Kinder. Das extrem wichtig, dass man das auf dem Schirm hat, dass man einfach mal seine erwachsene Perspektive beiseitelegt und überlegt, in was für einer Situation ist das Kind jetzt gerade, was macht es sich vielleicht für Gedanken und realisiert, dass es wirklich erschreckend sein kann, wenn man nicht weiß, dass die Eltern wiederkommen. Rouven (14:53) Dass man versteht, die machen nichts aus Bosheit. allem nicht in dem Alter. man so, jetzt schreit das Kind wieder oder irgendwas ist. Das hat ja entweder Schmerzen, Angst oder irgendwas anderes, eine Unstimmigkeit. Das ist ja kein Einergernwollen an der Stelle. Daniel Schwingenheuer (15:05) Guter Punkt, vor allen Dingen auch beim Einschlafen. Ich kann es absolut verstehen, dass man irgendwann total genervt ist, wenn das Kind nicht schläft. So lieb man sein Kind hat, das ist ja für alle nicht schön, wenn man das jetzt so nicht schläft. man muss wirklich realisieren, das Kind macht das nicht, um einen zu ärgern. Es geht dann halt gerade einfach nicht anders. Unsere sind jetzt, also die Zwillinge sind jetzt 10 Monate alt. Was mir als Eigenschaft gerade Rouven (15:08) Hmm. Daniel Schwingenheuer (15:32) wirklich mit ganz oben auf dem Zelt steht, ist aufpassen, dass das Kind sich nicht verletzt. Also es geht einem einher mit dem Ausprobieren lassen. ich bin eigentlich ein großer Freund davon, dass Kinder Dinge einfach ausprobieren sollen. es ist auch nicht immer schlimm, wenn das Kind dann mal auf dem Popo landet. Aber man muss, glaube ich, vorher als Elternteil antizipieren. Rouven (15:40) Ja. Daniel Schwingenheuer (16:01) wie schlimm ist jetzt das Maximale, was passieren kann und tut das dann nur ein bisschen weh oder ist das eine ernsthafte Verletzung? Ich habe manchmal so einen krassen Adreninpegel mit den drei Kindern dann gleichzeitig, weil ich dann hier nach links gucke, nach rechts gucke und so und immer nur überlege, was jetzt gerade das Schlimmste was passieren kann. Rouven (16:18) Aber was mich freut, Herzen vorzuhören, dass du das gleiche Problem hast, dieser Szenarienplanung. Und du siehst das eine, du siehst das andere und denkst dir so, wenn das jetzt das macht und das Kind macht das andere. ⁓ es gibt so Sachen, das geht ja manchmal, stecken die Finger in die Türrille. Denkst du so, nee, auf keinen Fall. Und dann gibt es halt so Sachen wie die klettern mal auf so eine Kiste drauf. Daniel Schwingenheuer (16:23) vor. Ja, ja, ja. Rouven (16:44) Dann wird der eine Fuß auf den Couchstich gestellt, dann wird sich so hochgedrückt seitlich und ich so, wenn sie gegen die Tischkante knallt, tut es weh, wenn sie auf den Teppich fällt. komm, wenn es einmal muss. Und dann hängt das, das hängt aber wieder von, wie viel Kapazität noch oder ist schon wer anders verletzt. Wenn schon wer anders blutet, dann nicht. Wenn noch keiner blutet, einer darf. Ich weiß es nicht. Daniel Schwingenheuer (16:54) Hehehehehe Ja, genau. Ja, das stimmt. Aber ihr merkt schon, wie krass man irgendwann in diesem Thema drin ist. Und ich glaube, dass man diesen Schritt gehen muss. Also man muss irgendwann sagen, ja, ich bin jetzt halt einfach zu 100 Prozent hier. Und das ist meine Aufgabe, mich mit euch Kindern zu beschäftigen. Ich glaube, dass es nötig ist, irgendwann zu sagen, ich nehme diese Situation zu 100 Prozent an, wie sie ist, und ich kümmere mich jetzt Rouven (17:10) Khm, khm. Daniel Schwingenheuer (17:31) euch und das ist eine Eigenschaft die vielleicht erstmal schwer fällt aber ich glaube man muss sich selbst einfach für eine gewisse Zeit auch völlig nach hinten stellen das geht nicht anders vor allen wenn es dann mehr Kinder werden also bei einem Kind geht es immer noch so ein bisschen da kann man sagen mach du mal mach du mal aber wenn es dann mehr Kinder werden dann da muss man die Zähne zusammenbeißen und dann ist es also weiß gar nicht wenn ich das letzte mal irgendwie abends woanders war Außer jetzt arbeiten oder so. Aber für meine Freizeit, das ist schon weit hinher jetzt. Rouven (18:04) Ja, das zieht sich ein bisschen. Irgendwann geht's wieder. Dann kommt man mal da ein bisschen rein. Ist jetzt nicht so, dass ich exorbitant viel Freizeit abends hätte. Was gut geht, dass meine Frau bringt die auch zu dritt ins Bett und pennt meistens die große schon vorher, die kleinen Penner ein. Das geht. Aber es ist auch nicht so, dass man das exzessiv nutzen möchte. Man sagt, okay, es ist ja schon Stress. Und vor allem, wenn was ist, ist es dann sehr unangenehm. Daniel Schwingenheuer (18:26) Ja. Ich glaube, dass in dem Alter, auf die nächste Eigenschaft zu kommen, es auch schon extrem wichtig, dass man so Basic Eigenschaften vorlebt. dass man sich mal reflektiert und überlegt, ist die Art und Weise, wie ich jetzt mein Mittagessen esse. Ist das das, was ich später an meine Kinder weitergeben möchte? wenn ich eigentlich das Gefühl habe, möchte, dass die mit Messer und Gabel essen können und Rouven (18:57) Mh. Daniel Schwingenheuer (19:01) Ich hab mich selbst irgendwie im Studium, wird mir selbst darauf geeinigt, dass ich auch mal einfach auf der Couch hänge und nur mit einer Gabel esse. Ich glaube, das ist auch in dem Alter, wenn die Kinder noch sehr klein sind, wir reden jetzt irgendwie zwischen null und eins oder so, dass da schon so visuelle Eindrücke und so übernommen werden, weil die Kinder einen einfach so krass kopieren. Die wollen alles nachmachen, auch in dem Alter schon, auch wenn sie es noch nicht können. Aber es bleibt halt trotzdem schon hängen. Rouven (19:21) Ja. Ja. Ja, ist, ich bin vielleicht bei dir, die Thema ist, sie schauen sich das ab, die haben ja nur eine Informationsquelle im Endeffekt am Anfang. Und das ist, das sind die Eltern, das hier kriegt man überlegt mal, so und dann guckt man so, weiß ich nicht, null Antworten. das ist das, die spiegeln einen auch extrem, die Kinder. Man merkt das dann später, wenn die was besser sprechen können. Jetzt kann ich meine Anekdote doch noch kurz einschieben, die ich am Anfang erzählen wollte. Daniel Schwingenheuer (19:33) Wir sind deren Google. Ja, auch aus. Rouven (19:53) Wir waren im Zimmer bei den Zwillingen. Zwillinge waren da und die Große wollte was holen. dann haben gesagt, der Hocker ist hinten in der Ecke im Schlafzimmer. Kannst du holen. Machst die Tür auf, holst den Hocker. Und sie, hörst du noch? Das ist die schlechteste Stelle, wo man so was hinstellen kann. Und ich so, das war mein Wortlaut. Das war exakt mein Wortlaut, ich benutze. Da stand halt noch was vor. Und dann habe gesagt... So richtig dieses mit richtig Hass in der Stimme. war also lustig. Richtig, richtig so meine Güte, was soll das? Warum stellt ihr euch so an? Und dann wird man so, okay, das sind Sachen. wieder. Ich hatte auch mal die Erzieherin dazu gefragt, ich weiß, wenn Sachen von dir kommen und ich weiß, wenn Sachen von deiner Frau kommen. Ich höre das bei deinem Kind raus. Ich so, okay, das kann ich mir vorstellen. Ich habe jetzt hier nichts mehr. Aber das ist das, die spiegeln das extrem. Und es ist ja auch schön. Es ist ja was Tolles, dass sie sich das abgucken. Daniel Schwingenheuer (20:37) Mh. Hehehehehe Ja, es war wahnsinnig toll. Rouven (20:48) Es ist eine Riesenverantwortung, wenn man das realisiert, dass es auch Kleinigkeiten sind, wie man selber mit seinen Emotionen umgeht und allen Themen. Miteinander auch. Daniel Schwingenheuer (20:58) Ja. Rouven (21:00) Es ist aber auch fehler tolerant. Sagen wir es mal so. Man kann es halt auch erklären, wenn was schief geht oder irgendwas ist. geht ja einfach nur darum, dass man wirklich dann da im Fluss bleibt. Daniel Schwingenheuer (21:03) ja klar. Ja voll, Hast du dir noch was aufgeschrieben für dieses Kleinkindalter? Wo die Kinder jetzt... Nee, also, nee, Babyalter, sorry. Ich war noch davor so, wo die Kinder halt auch noch nicht sprechen, wo sie so anfangen zu krabbeln irgendwann und so. Man merkt wirklich, wie sie irgendwann anfangen, einen so krass zu mustern und so Mimiken, Gestiken und so alles zu beobachten, finde ich richtig krass. Ich habe noch einen Kommentar von Reddit rausgesucht zu dem Thema, fand ich ganz spannend. Irgendwie hat eine Userin, glaube ich, geschrieben, Rouven (21:14) Kleinkind. Daniel Schwingenheuer (21:38) Ein guter Vater ist sich seiner Verantwortung bewusst und übernimmt sie. Würde ich auf jeden Fall zustimmen. Er kann sich abgesehen vom Stillen zu 100 % allein ums Kind kümmern. Er hört zu, versteht und handelt im Wohle des Kindes. Er nimmt sich Zeit und priorisiert Zeit mit dem Kind. Er zeigt, dass seine Liebe bedingungslos ist und erzollt der Mutter Respekt und Anerkennung. Also, ich... Rouven (21:59) Das ist ganz schön lange Liste. Es ist nichts falsches dran. Sagen wir es mal so. Daniel Schwingenheuer (22:06) Nichts falsches dran. ja, ich habe beim letzten Satz habe ich okay, wenn du vorher sagst, dass der Vater sich zu 100 Prozent alleine ums Kind kümmern soll, abgesehen vom Stillen und hinterher Er kann er kann sich aber im Sinne von er hat die Fähigkeiten sich zu 100 also von daher soll das ja auch tun oder Ich meine jeder Vater hat die Fähigkeiten sich zu 100 Prozent um die Kinder zu kümmern, aber ich glaube ich glaube nicht jeder macht das Rouven (22:18) kann oder soll. ... Daniel Schwingenheuer (22:36) Naja, ich fand das mit dem Respekt und Anerkennung zollen, ich auch so kurz gedacht, okay, das ist aber so ein gegenseitiges Ding, ne? Also wenn sich beide voll reinhängen, dann glaube ich, kann man sich gegenseitig Respekt und Anerkennung zollen. Das ist natürlich auch der Part vom Vater an die Mutter mit dabei. Ich fand es ganz spannend, was sich darunter als Diskussion so ergeben hat. Da hat mich tatsächlich jemand gefragt, das nicht, also vor allem mit Respekt und Anerkennung, ist das nicht eher ein guter Partner, ist das jetzt ein guter Vater? Und dann kam aber auf, dass die Person wohl eine Trennung durchlebt hat und dass er so in Richtung Vorbildfunktion gemeint hat, wenn man sich dann halt als Vater und Mutter in dieser Trennung gleichzeitig das Kind kümmert, dass man dann nicht aufgrund der Trennung sich irgendwie, weil man sich nicht mehr mag oder so, vor dem Kind runtermacht, sondern dass man dann halt auch wirklich weiß, welche Rolle man gerade Rouven (23:18) Hm. Daniel Schwingenheuer (23:30) spielt, dass man Vorbild ist und Respekt und Anerkennung, dass das halt auch möglich ist, selbst wenn es in der Beziehung nicht funktioniert hat. Fand ich ein ganz interessanter Aspekt dann letztendlich. Rouven (23:40) stelle mir sehr herausfordernd vor, vor allem abhängig von der Form der Trennung und allem. Also habe ich jetzt keinen Erfahrungen mit, aber das ist glaube ich für das Kind sehr schwierig in der Situation. Und aber auch dann emotional das zu trennen voneinander und den respektvollen Umgang zu wahren. Aber es ist halt auch wieder beidseitig. Da muss halt wirklich dann alle dran arbeiten. Daniel Schwingenheuer (23:43) Erfolge. Ja. klar. Ja, ja, ja, ist natürlich auch schwierig, wenn das nur von einer Seite kommen will. ist nicht nicht Daniel Schwingenheuer (24:07) Aber dieses ganze Thema Trennung ist natürlich nochmal ein gesonderter Fall. Wir haben jetzt beide das Glück, dass wir mit unseren Frauen noch zusammen sind und diesen ganzen Workload zusammen auch jeden Tag irgendwie wuppen können. Rouven (24:18) Schreibt uns aber auch gerne, wenn ihr uns mal berichten wollt, wie so eine Situation ist, wie so eine Trennung vonstattengeht, wie das für das Kind ist, was ihr für Erfahrungen gemacht habt. Denn das ist ja für uns sehr interessant und auch für unsere Hörer bestimmt interessant, denn es gibt die Situation ja häufig. Daniel Schwingenheuer (24:35) häufig ganz ganz häufig und ja inzwischen muss man fast sagen ich weiß nicht sogar 50 50 also ich weiß gar die statistik nicht beratet es trennen sich wirklich ganz viele menschen und das ist einfach die normalität es macht aber keinen sinn wenn wir uns jetzt hier ausdenken wie das ist von daher meldet euch gerne bei uns in der nächsten folge in zwei wochen wollen wir mal darauf schauen wie sich die Situation der Kinder verändert hat bis ins Kleinkind Kind Alter und wie sich vor allem dann auch die gebrauchten Eigenschaften von Vätern ändern wenn das Kind im Kleinkind Alter ist auch da wenn ihr da Gedanken und Ideen habt gerne über Instagram oder über unsere Website allegutendinge.com und dann hören wir uns in zwei Wochen wieder. Dankeschön Rouven (25:18) Vielen Dank fürs Zuhören, ciao!

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