TRANSKRIPT
Daniel: Herzlich willkommen zur neuen Folge "Alle Guten Dinge". Rouven und Daniel hier. Heute sitzen wir uns mal wieder gegenüber. Und es ist ruhig.
Rouven: Ja. Es ist ruhig und nach langer Zeit erstmal hallo zusammen. Nach langer Zeit. Wir haben eben beim Begrüßen gemerkt, dass wir uns jetzt zwei Monate nicht gesehen hatten, in Persona.
Daniel: Es war wirklich witzig, weil ich gedacht habe, du kennst unsere Kleinen ja schon, weil wir so häufig irgendwie dann doch miteinander sprechen, aber du hattest sie noch nicht gesehen.
Rouven: Nee, aber die haben mich sehr freundlich aufgenommen, trotzdem.
Daniel: Waren beide schon 2 kg zugenommen. Es ist wirklich krass, wie schnell sich die Kinder am Anfang verändern. Äh Familienupdate. Was ist bei euch dazu gekommen an Fähigkeiten?
Rouven: Also keine Kinder mehr,
Daniel: Ja, ja, das ist gut.
Rouven: zum Glück. Obwohl, kann ich eine kleine Anekdote. Die Große ist jetzt drei und hat dann auf dem Nachhauseweg gesagt: "Jetzt bin ich ja drei, dann möchte ich drei Geschwister."
Daniel: Und dann habe ich zu ihr gesagt: "Ja, das können wir aber erstmal nein und wenn man das jetzt zu Ende denkt, werden es ja immer mehr im Jahrestakt."
Rouven: Wenn man nicht noch mal zu ich gesagt, wir hören da an der Stelle jetzt auf, das reicht.
Daniel: Das funktioniert nicht. Irgendwann irgendwann werden wir diese Reihe durchbrechen.
Rouven: Außer man kriegt Drillinge, da hat man vorgelegt.
Daniel: Ja, ich habe letztens die Geschichte gehört. Ich kenne die Person nicht, aber ähm Familie hatte zwei Kinder, hat gedacht, ach komm, wir wollen noch ein drittes haben. Sind Drillinge geworden.
Rouven: Boah. Wow.
Daniel: Herzlichen Glückwunsch. Also, falls ihr zuhört, ähm gerne mal melden. Würden wir auch mal gerne hören, wie das bei euch so läuft zu Hause.
Rouven: Obwohl lustigerweise jetzt ein den einen Einwurf mache ich noch. Äh ich habe jetzt sehr viel von primär Müttern gehört, dass sie Angst haben, dass sie Zwillinge bekommen, wenn man mit denen so spricht.
Daniel: Warum?
Rouven: Ja, als als zweites, also sie haben schon ein Kind und sagen wir überlegen wegen noch einem Kind, aber wenn dann Zwillinge kommen, also das habe ich gut, vielleicht triggert man diese Angst bei den Leuten, weil man das Szenario ja in die Realität zieht, aber das habe ich sehr oft gehört, dass das so eine Reaktion ist.
Daniel: Dabei so schlimm ist es nicht, oder?
Rouven: Nee.
Daniel: Also, am Anfang, als ihr gesagt habt, ihr bekommt Zwillinge, haben wir auch gesagt, oh Gott, weil man halt irgendwie auch weiß, wie wie die Situation mit einem Kind ist und so. Jetzt ist es inzwischen bei uns auch soweit und wir hatten jetzt letzte Woche auch die Situation, dass wir unterwegs waren und jemand halt so meinte: "Boah, Zwillinge und dann noch ein anderes Kind dabei. Alle Achtung so nach dem Motto. Äh aber sobald die Kinder da sind, habe ich da gar nicht mehr drüber nachgedacht. Also klar, ist manchmal anstrengend, aber ich weiß nicht, ob es mit einem Kind jetzt nicht genauso anstrengend wäre, also mit einem zweiten.
Rouven: Können wir das manchmal jetzt streichen, aber
Daniel: Nee, aber wir waren auch z.B. in der Kita war Räumtag bei uns. Wir sind in so einer Eltern Initiative und da muss man ja Stunden ableisten. Und da hatten wir alle drei dabei. Und die haben da so eine Kiste auseinander genommen, also mit so Magnetspielzeug und in der Zeit haben wir geputzt und gemacht und getan, also das
Rouven: Ja.
Daniel: Wir hatten Sie hatten gestern Abend noch so eine Situation. Die Kleinen sind jetzt zwei Monate alt und irgendwie ging es in Richtung Bett und plötzlich lagen die beiden nebeneinander im Bett und haben so ein bisschen vor sich hin gebrabbelt. Ich habe mich nicht beschwert und sind dann irgendwie eingeschlafen, wo wir gedacht haben, mit unserem ersten Kind wäre das überhaupt nicht möglich gewesen. Und zwar nicht, weil er das nicht kann, sondern ich glaube, die haben jetzt einfach das Gefühl, da ist noch jemand anderes, ich bin nicht alleine, das ist schon gut. Ist alles gut. Ich meine, die können noch nicht einschätzen, dass im Zweifelsfall die andere Person nicht viel helfen kann, aber das hat die Natur ja auch ganz interessant geregelt.
Rouven: Ja. Das Partnersystem unschlagbar.
Daniel: Hauptsache nicht alleine. Äh Leute, wir haben letzte Woche ähm bzw. ich habe letzte Woche ähm ein bisschen emotional über äh die Zeit im Krankenhaus gesprochen. Wir würden jetzt heute noch ein letztes Mal übers Krankenhaus sprechen. Äh völlig unemotional über das organisatorische. Da haben wir nämlich noch gar nicht drüber gesprochen und da gehören so ein paar Dinge dazu, die glaube ich ganz wichtig sind, von denen ihr, solltet ihr bald Kinder bekommen, vielleicht noch ein paar Dinge mitnehmen könnt oder ansonsten skippt ihr die Folge und hört euch die Folge vom letzten Mal noch mal an oder einfach die nächste, je nachdem, wann ihr gerade reinhört. Wir haben nämlich gedacht, wir starten noch mal ganz kurz bei der Kliniktasche und gehen dann hinterher in Richtung, wie melde ich meine Kinder eigentlich an? Also, ab wann sind sie richtige Menschen, ab wann haben sie eine Steuernummer? Äh das würden wir in dieser Folge einmal ganz kurz klären und starten bei der Kliniktasche. Was war bei euch alles drin? Weißt du es noch?
Rouven: Ehrlicherweise muss ich sagen, bei der Großen, die hatten wir sehr opulent gepackt mit Getränken, Snacks und allem drum und dran, weil wir das so gelernt hatten.
Daniel: Ja.
Rouven: Und bei der zweiten war, glaube ich, einfach nur Kleidung drin, ein paar Kekse und was zu trinken.
Daniel: Okay, ähm das war optimistisch, würde ich mal sagen.
Rouven: Ja. Schon, also so viel war es wirklich nicht. Es war äh sehr, ja, ich will nicht sagen spartanisch, aber also was man halt braucht, war halt drin, auch so Waschlappen und dieses und jenes, was halt so normale so eine kleine drei Tage Hotelreisetasche.
Daniel: Ja, sag ich mal.
Rouven: Ja.
Daniel: Aber die Dinge, die drin sind, das ist wichtiger, als man am Anfang denkt, ne? Man denkt so, ach geil, irgendwie was zu trinken. Ja, mein Gott, kriege ich schon irgendwoher. bzw. man packt sich dann so eine kleine Flasche ein, aber jetzt noch mal kurz zur Überlegung, wir waren mit unserem ersten Kind, waren wir alleine über 24 Stunden im Kreissaal. Also das war schon krass. Da gab es natürlich Wasser und meine Freundin hat auch immer Wasser bekommen, ich konnte auch was mittrinken, aber dann zwischendurch mal nach so langer Zeit irgendwas zu trinken, was vielleicht ein bisschen Zucker hat, eine Apfelschorle oder so. Das war echt Gold wert. Und vor allem Faktor Essen ist halt auch was, ne? Ihr wart jetzt bei den Geburten nicht so wahnsinnig lange im Krankenhaus, aber jetzt bei unserer ersten Geburt war es, wie gesagt, sehr sehr lange, da war ich froh über die Müsliriegel, die wir hatten und eigentlich ist eine Banane auch ganz gut, dann kannst du die Kliniktasche halt nicht zwei Wochen vorher packen. Aber ähm das ist schon wichtig irgendwie, vielleicht noch mal ein paar Nüsse oder so, das vielleicht sogar fast das Wichtigste.
Rouven: Hilft auf jeden Fall. Wenn dann zwischendurch der Hunger kommt bei der Frau und dann läuft man ja noch was rum und man wird ja erstmal runtergeschickt wieder, dass man sich bewegt, weil das hilft ja auch bei den Wehen. Da ist es ganz gut, wenn man noch einen Snack dabei hat oder Säfte, dann kann man sich ein bisschen was mischen, vielleicht auch.
Daniel: Jetzt bei unserer zweiten Geburt habe ich äh erzählt mit der Einleitung, dass dann am ersten Tag halt nicht so wahnsinnig viel passiert ist und wir quasi den ersten Tag im Krankenhaus waren, ohne dass irgendwas passiert ist und ähm abends schrieb meine Freundin dann so: "Kannst du morgen, bevor du wieder kommst, noch mal einmal losfahren, noch Kekse holen?" Irgendwie sind alle Kekse schon weg, die wir mitgenommen hatten. Irgendwie. Ja, ich wusste, weiß auch nicht, wie das passiert ist. Und ähm da bin ich dann halt, bevor ich dann ins Krankenhaus bin, erst noch mal im Supermarkt vorbeigefahren, habe noch ein paar Kekse geholt. Also, rüstet euch da auf jeden Fall ordentlich vor, denn das ist schneller weg, als man am Ende denkt. Man ist ja auch mit zwei Erwachsenen und da hilft dann am Ende eine kleine Packung Müsliriegel und ähm sonst nichts im Zweifel nicht viel. Es kann halt schnell gehen, man braucht es nicht, aber äh ist dann besser zu viel haben als zu wenig. Und vor allem Kliniktasche, auch ganz wichtig, jetzt ein Punkt, der ich glaube, nur mich betrifft. Äh kannst du mich gerne korrigieren, aber ähm wir waren nicht verheiratet bei der ersten Geburt. Und da ist es wichtig, sich darum zu kümmern, wie ist das eigentlich mit der Vaterschaft und der Vaterschaftsanerkennung? Und das kann man auch nach der Geburt machen. Es ist allerdings besser und einfacher für alle Seiten, wenn man es einfach vorher schon macht und während der Schwangerschaft schon mal irgendwo zum Jugendamt geht und sagt, wir wollen gerne diese Vaterschaft anerkennen lassen und gleichzeitig auch ein gemeinsames Sorgerecht vereinbaren. Äh da macht man dann einen Termin und dann bringt man Personalausweis mit und dann wird man gefragt, ähm ob man wirklich die Person ist, die man denn vorgibt zu sein und dass beide damit einverstanden sind, äh dass man halt der Vater ist von dem Kind und dass man sich das Sorgerecht teilen möchte und dann kriegt man halt ein Dokument mit, wo halt eben genau das drin steht. Und diese Vaterschaftsanerkennung und auch das gemeinsame Sorgerecht, das äh müsstet ihr dann mitnehmen in die Klinik und am besten auch in die Kliniktasche, weil das hinterher wichtig ist für die Anmeldung. Das war bei bei einem verheirateten Paar war das kein Thema wahrscheinlich.
Rouven: Nee, nee, dann ist man da automatisch wird man ja wird ja angenommen oder es wird de facto so gemacht, dass die Vaterschaft anerkannt ist, wenn man sich nicht irgendwie beschwert. Ich weiß gar nicht, ob man das überhaupt sagen kann, dass man das nicht will direkt. Ja. Ähm aber da muss man sich nicht drum kümmern, wenn man verheiratet ist.
Daniel: Heiratsurkunde musstet ihr wahrscheinlich mitnehmen, ne?
Rouven: Ist eine sehr sehr gute Frage.
Daniel: Ja. Also, wenn ich habe vorhin noch ähm mich natürlich ein bisschen vorbereitet auf diese Folge. Genau Stammbuch.
Rouven: Stammbuch. Ja, natürlich, das Stammbuch hat man ja komplett dabei und dann hat man das alles in einem dabei.
Daniel: Man muss ja kein Stammbuch haben, ne? Man kann halt auch nur eine Heiratsurkunde haben und äh das ist aber hinterher wichtig, wenn ihr eure Kinder anmelden wollt in der äh Klinik. Genau, also vor der Geburt auf jeden Fall Vaterschaftsanerkennung, gemeinsames Sorgerecht und äh was es natürlich vor der Geburt auch schon gibt, ist Mutterschaftsgeld. Ähm wenn die Frau Freundin in Mutterschutz geht, dann gibt es Mutterschaftsgeld von der Krankenkasse, also in der Regel jetzt nicht in zwingend allen Fällen, glaube ich, aber bei uns war es so, war es bei euch auch so? Ähm dass dann sechs Wochen vor Geburt war dann halt Ende mit Arbeiten und ab dann gibt es zumindest dann das Mutterschaftsgeld von der Krankenkasse, was halt
Rouven: Genau, man ist im Mutterschutz und dann.
Daniel: Genau, dementsprechend dann das Mutterschaftsgeld. Und dann kommt die Geburt, da ist man irgendwie in einem völlig anderen Film im Krankenhaus und bei der ersten Geburt habe ich auch, also da war ich so krass im Moment, dass ich gar nicht darüber nachgedacht habe, was denn eigentlich dann so danach passiert und was überhaupt wichtig ist, bis dann irgendwann im Krankenhaus jemand mir diesen Zettel in die Hand gedrückt hat, wo er drauf stand, das müssen Sie jetzt machen innerhalb der nächsten sieben Tage. Äh da ging es um die Anmeldung der Kinder. Hast du damit gerechnet in dem Moment? War dir das war dir das völlig klar?
Rouven: Nee. Also man man man hatte das überhaupt nicht auf dem Schirm, also also bei der ersten Geburt natürlich, dass dass man sagt so ja, jetzt will einer den Verwaltungsakt starten, sage ich mal. Aber natürlich klar, das Kind muss angemeldet werden, es muss überall, ne, wie du eben sagst, die Steuernummer bekommen und so weiter und so fort. Ja. Gehört dazu.
Daniel: Gehört dazu, ja. Und in dem Fall ist es dann, glaube ich, auch klassischerweise so, dass das eigentlich eine Rolle ist, die dann der Vater übernimmt, äh weil die Mutter des Kindes, der Kinder dann mit Stillen beschäftigt ist, vielleicht selbst noch nicht wieder fit ist und äh du als Vater halt einfach mehr Kapazitäten hast, dann dich darum zu kümmern. Läuft natürlich bei Hausgeburten und so läuft das völlig anders, da müsstet ihr mal schauen, wenn ihr das vorhabt, wie wie das dann ist. Ähm in Deutschland sind Kliniken verpflichtet, äh das Anmelden beim Standesamt zu übernehmen. Da hat man dann sieben Tage Zeit innerhalb der Klinik sich irgendwo ähm vorzustellen, also man bekommt halt so einen Zettel, da steht halt drauf, gehen Sie in Raum 576 und äh der hat vormittags bis 12 Uhr immer geöffnet und da können Sie Ihre Kinder dann anmelden. Genau und da geht es um die Anmeldung beim Standesamt. Ähm genau, also man muss nicht zum Standesamt selbst hinlaufen, sondern in der Klinik kann man das machen. Und da ist halt die Frage, was brauche ich für diese Anmeldung? Da steht dann auch noch mal auf diesem Zettel drauf. Man braucht eine ausgefüllte Geburtsanzeige von den Kindern, die bekommt man in der Regel vom Kreissaal. Steht da drauf, das und das Kind hat den und den Namen, ist äh dann und dann geboren, ist so und so schwer, hat die und die Länge. Und äh genau, diesen Wisch muss man halt mitnehmen. Dann braucht man Geburtsurkunden von den Elternteilen. In eurem Fall jetzt als verheiratetes Paar braucht man halt eine Heiratsurkunde. Bei uns war es so, dass wir halt diese Vaterschaftsanerkennung und das Sorgerecht mitbringen mussten. Es geht halt am Ende darum, dass auf dieser Geburtsurkunde drauf steht, wer ist Vater und wer ist Mutter. Und äh das muss man halt irgendwie nachweisen, dass man es dann ist. Und ganz wichtig, das war in beiden Fällen so, Bargeld. Also,
Rouven: 15 € irgendwas kostet das.
Daniel: Ja, genau. Also man kann dann aussuchen, wie viele Geburtsurkunden möchte ich haben. Ähm also eine ist sowieso, muss man glaube ich nehmen, kostet 10 € und dann kann man sagen, wir hätten gerne zwei oder drei, je nachdem pro Kind, weil im Laufe des Lebens braucht man die ja immer noch mal und bevor man die dann hinterher noch mal beglaubigen lässt oder so. Äh die kosten dann 5 € pro weitere Urkunde, sowas.
Rouven: Ja, würde ich auch empfehlen, dass man da mindestens eine mehr mitnimmt, weil z.B. bei der Bank bei der Anmeldung muss man die mitschicken. Also es hängt natürlich von der Bank ab. Wenn man jetzt eine Online Bank hat, muss man die dahin schicken, dann kriegt man die gegebenenfalls zurück. Ja. Aber ähm die wollen halt alle die Originale haben oder beglaubigte Kopien haben. Ja. Und deswegen, bevor man sich dann den Stress später macht und muss irgendwie finden, der das macht. Ich glaube Banken machen das normalerweise auch, aber dann ist es einfacher, da die 5 € zu bezahlen, dann hat man die paar Kopien da liegen und dann ist man dafür die nächsten 30 Jahre gewappnet.
Daniel: Aber es ist halt im Zweifel noch nicht jede Klinik ähm und bei uns selbst die Uniklinik Köln äh war nicht darauf vorbereitet, dass man mit Karte zahlt und ähm ja, Glück gehabt, dass ich äh genug Bargeld habe, weil bei zwei Kindern und bei dann jeweils einer Urkunde für 10 € plus dann äh ich glaube, wir haben pro Kind dann noch zwei weitere genommen. Also, da war es halt schon mal 40 € und da war noch was anderes, ne? 45 €. Hat jetzt im Jahr 2025 vielleicht auch nicht jeder immer Bar in der Tasche. Also, steckt euch da ein bisschen Geld ein. Das könnte euch noch helfen, bevor ihr dann deswegen noch mal los müsst in so einer Situation. Ähm ganz wichtig und was ich auch beinahe verpasst hätte, habe ich Glück gehabt, ähm dieses Vormittags bis 12 Uhr kann man die Kinder anmelden. Ist halt teilweise auch schwierig, weil man sowas natürlich gerne auch auf den letzten Tag in der Klinik verschiebt und dann denkt man, ach ja, komm, da gehe ich dann morgen noch eben hin, hat nicht gesehen, bis wann haben die auf. Und dann willst du halt mittags um 2 Uhr nach Hause, denkst um 1 Uhr, ich gehe noch mal eben da vorbei und zack, hat das Ding schon geschlossen und dann kannst du am nächsten Tag dann wieder hin. Also ja, ist nervig, aber ähm ist vielleicht ganz wichtig, sich darüber vorher mal Gedanken zu machen, wann man da hingeht und das vielleicht nicht bis auf den letzten Drücker zu verschieben.
Rouven: Ja, ich habe die Erfahrung gemacht, wenn die Kleinen dann gerade schlafen, ist gerade mal 3 Minuten ruhig, ist jetzt nicht am allerersten Tag, aber am zweiten Tag früh hin. Bei uns musste man so Bönkchen ziehen. Dann steht man da und ich habe beim bei der ersten, bei der großen hat es irgendwas gedauert und bei denen war man irgendwie direkt dran, die waren auch voll auf Freude, dann sind die immer so Zwillinge, ach ja, Zwillinge und freuen sich so richtig darüber. Und ich glaube beim ersten Mal war es auch Bar, da musste ich glaube ich noch mal los, wenn ich mich richtig erinnere. Und beim zweiten Mal ging es sogar mit Karte.
Daniel: Ja, schön. Ja. Ja.
Rouven: Na, großartig. Da habe ich mich gefreut, dass ich dann nicht noch mal los musste. Ich glaube, da hatte ich Geld dabei, aber ja.
Daniel: Wow.
Daniel: So, äh wir schließen dieses komische Thema Urkunden dann noch mal ab. Es gibt nämlich die normalen Geburtsurkunden, die dann halt das ganze Leben bleiben und dann gibt es noch besondere Urkunden, das sind im Prinzip auch Geburtsurkunden, steht das gleiche drauf. Für die Krankenkasse, fürs Kindergeld, fürs Elterngeld. Sieht exakt genauso aus, außer dass oben drüber steht, diese Urkunde ist nur für die Vorlage bei der Krankenkasse geeignet. Und auf der anderen steht, diese Urkunde ist nur für die Vorlage bei der Kindergeldstelle geeignet, wo man sich halt auch fragt, wo ist da jetzt genau der Unterschied? Die sind auf jeden Fall umsonst, die kriegt man automatisch mit zugeschickt und ähm wenn ihr diesen Termin dann erledigt habt im Krankenhaus, dann seid ihr zumindest damit im Krankenhaus erstmal durch. Dann geht's nach Hause und dann könnt ihr erstmal warten, weil irgendwann gibt's Post.
Rouven: Das meistens ist der erste Brief, den man bekommt, ist die also die das Kind dann bekommt, ist die Steuernummer.
Daniel: Ja, ja, ja, genau. Die Geburtsurkunden, die werden noch an die Eltern verschickt und dann gibt's irgendwann Post, äh wo dann halt der Vorname des Kindes und der Nachname des Kindes drauf steht. Und äh man denkt so, darf ich diesen Brief jetzt öffnen, aber als gesetzlicher Vormund ist es, glaube ich, okay, da mal kurz reinzugucken. Auf jeden Fall das Krankenhaus meldet eure Kinder dann beim Standesamt an und das wiederum schickt diese Geburtsurkunden dann zu euch nach Hause. Und dann habt ihr so ein paar Dinge zu tun. Da gibt's zumindest hier in Köln, ist es so, dass es eigentlich ein ganz gutes Schreiben gibt, äh wo halt dann steht, was man zu tun hat. Kindergeld, Elterngeld, Krankenkasse und da steht dann halt immer, wo man was vorlegen muss. Krankenkasse im Prinzip am einfachsten, da gibt's halt dann die Geburtsurkunde, steht drauf, diese Geburtsurkunde ist nur für die Krankenkasse geeignet, schickt ihr zur Krankenkasse und dann werden eure Kinder da angemeldet. Bei uns war es jetzt so, dass es einfach automatisch die Krankenkasse äh meiner Freundin geworden ist. Ich glaube, man kann das auch verändern, aber es macht in der Regel eigentlich Sinn, das äh über die Krankenkasse der Mutter dann zu laufen und die dann als Kinder mit zu versichern. Oder wie ist es bei euch?
Rouven: Müsste ich sogar nachgucken, weiß ich gar nicht, aber da wir beide gleich der gleichen Versicherung sind und beide gesetzlich versichert sind, macht's an der Stelle keinen Unterschied. Ich glaube, es wird interessant, wenn man privat versichert ist, weil dann werden die Kinder normalerweise auf den privatversicherten geschrieben, dann wird es auch direkt teurer.
Daniel: Ja.
Daniel: Ja, ja, ja, genau.
Daniel: Aber da das bei uns nicht der Fall war, war das an der Stelle eigentlich irrelevant.
Rouven: Mm, mm.
Daniel: Ja. Und dann beginnt die Zeit, wo man versucht als Eltern äh an allen Stellen irgendwie Geld zu organisieren. Also, man hat ja Anspruch auf verschiedene Dinge. Wir haben vorhin schon über das Mutterschaftsgeld gesprochen. Das ist je nach je nach Versicherung. Ich glaube, es gibt Fälle, wo man kein Mutterschaftsgeld bekommt, aber in der Regel ist es ja so. Ähm Mutterschaftsgeld gibt es sechs Wochen vor der Geburt und gibt es aber auch noch ein paar Wochen nach der Geburt. Das ist unterschiedlich, ob ihr jetzt nur ein Kind bekommt oder Zwillinge bekommt. Bei Zwillingen ist der Zeitraum länger, wo ihr noch Mutterschaftsgeld bei der Krankenkasse nach der Geburt bekommt. Das ist nur die Mutter, sagt das Geld ja auch schon, also der Name von dem Geld, Mutterschaftsgeld. Äh Väter bekommen das nicht, aber ähm das ist halt dann in der Regel auch über die Anmeldung der Kinder und so weiter. Da gibt's dann halt äh die Nachfrage von der Krankenkasse, ähm wie lange geht das jetzt noch und machen wir das so und so. Dann gibt es das Kindergeld. Äh der nächste Punkt. Kindergeld wird über die Agentur für Arbeit ausgezahlt bzw. im öffentlichen Dienst ähm kann man sich auch beim Arbeitgeber melden, aber auf jeden Fall ist die Agentur für Arbeit für das Kindergeld zuständig und da kommen tatsächlich auch Briefe an die Kinder. Ähm da gibt's ein Schreiben von der Familienkasse, steht dann halt auch Vorname, Nachname von dem Kind. Das ist in der Regel ein QR-Code drin, aber um das Kindergeld zu beantragen, braucht man die Steueridentifikationsnummer. Die kommt vom Finanzamt. Also, es ist wirklich großartig geregelt, aber das Schöne ist ja, dass vieles dann doch automatisch funktioniert. Es dauert nur ein bisschen. Also, äh das Finanzamt mit der Steueridentifikationsnummer meldet sich automatisch, die Familienkasse mit einem Schreiben, wie ich an das Kindergeld komme, meldet sich automatisch. Vielleicht habe ich noch nicht alles gleichzeitig da, aber das gehört auf jeden Fall zusammen.
Rouven: Was, also, man kann, als kleine Ergänzung, das Kindergeld auch ohne Steuernummer beantragen.
Daniel: Oh! Wie hast du das gemacht?
Rouven: Es gibt ähm einem Online Portal, kann man das, ich war proaktiv, ich war zu Hause, ich hatte Zeit, warum auch immer und habe gesagt, dann kümmere ich mich schon mal um das Kindergeld. Und habe das alles gemacht, auf der Onlineseite kann man das starten, dann gibt's dieses Häkchen, ich habe keine, ich habe noch keine Steuernummer. Und dann klicke ich das dann, hab das alles gemacht. Nur leider, ich kann nur empfehlen, das dann als PDF sich wegzuspeichern, weil diese Information ist einfach in den Äther geschossen und man findet sie nirgendwo wieder.
Daniel: Ach so, ja, okay.
Rouven: Man kriegt auch keine E-Mail oder irgendwas. Und dann kam nämlich der Brief mit dem Kindergeld, mit dem QR-Code und ich dachte, jetzt das wäre jetzt bequemer gewesen, weil da hätte ich alles machen können. Also meine persönliche Empfehlung ist, um mehr Kontrolle, es geht, glaube ich, eh nicht schneller, um mehr Kontrolle über die Situation zu haben, wartet auf den Brief, scannt den QR-Code, nehmt die Steuernummer, dann seid ihr fein.
Daniel: Ja. Oder wenn ihr ganz viel Spaß und Zeit habt und den Nervenkitzel sucht, dann macht es einfach über über das Webportal und hofft, dass es funktioniert irgendwann. Aber es hat funktioniert, das muss man ehrlich sagen.
Daniel: Ja.
Rouven: Ja, genau.
Daniel: Und dann äh bekommt in der Regel, also bei mir war es so, ich habe es beantragt und habe natürlich auch mit reingeschrieben, wer meine Partnerin ist, damit die jetzt nicht das Gleiche noch mal macht und fürs gleiche Kind noch mal äh Kindergeld beantragt und dann bekommt die auch noch einen Brief und da steht dann drin, ist das okay, dass äh der und der für sie äh das Kindergeld damit beantragt hat und dann muss sie dann noch mal antworten. Das war so bei uns bei Kind 2 und 3, dass sie auch einen Brief bekommen hat, da stand dann drin von der Familienkasse, weil das bei Kind 1 auch schon so ist, gehen wir jetzt davon aus, dass das für Kind 2 und 3 auch okay ist. Ähm Sie können gerne widersprechen, ansonsten gehen wir davon aus. Ja, und dann wird irgendwann überwiesen. Kindergeld pro Kind 255 €. Es ist okay.
Rouven: Ja. Ja. Ja, also es ist nicht kostendeckend, sagen wir es mal so.
Daniel: Nee, definitiv nicht, aber ähm es ist auf jeden Fall schon äh der erste Beitrag zum Leben. Post von der Rentenversicherung haben wir auch bekommen. Das ging auch automatisch. Ähm ich weiß nicht, ob ihr das auch bekommen habt. Wir haben witzigerweise für unser erstes Kind das noch nicht bekommen. Da muss ich mal noch mal nachhaken, aber für Kind 2 und 3 haben wir automatisch von der Rentenversicherung Post mit auch einer Nummer bekommen.
Rouven: Müssten wir auch haben, aber jetzt wo du es sagst, ich würde noch mal nachgucken, glaube ich. Für alle drei.
Daniel: Ja.
Rouven: Weil das ist wirklich was, das ist halt so, hinten raus wird es dann wieder ärgerlich, wenn man es nicht hat.
Daniel: Ja.
Rouven: Aber eigentlich müssten wir es auch haben.
Daniel: Ich glaube, dass wir diese Nummer in den nächsten Jahren auch erstmal nicht brauchen werden und deswegen habe ich das bei unserem größeren Sohn, ist ja auch erst zwei, bisher noch nicht weiter verfolgt, aber ähm das ist halt auch immer so ein Thema, ne? Es ist super nervig, aber wenn man das regelmäßig und äh rechtzeitig auf dem Schirm hat, dass es diese Rentenversicherung gibt, dann macht es halt Sinn, auch so Ausbildungszeiten anzuerkennen lassen, weil wenn du hinterher mit 65 anfängst, das noch mal zu machen, da weißt du ja gar nicht mehr, wie alles gelaufen ist. Na ja, gut, aber soll heute nicht Thema sein. Jetzt haben wir noch die dritte Geschichte, äh beim Geld zusammensuchen. Elterngeld, wahrscheinlich der größte Batzen und von dem Geld müsst ihr dann erstmal auch leben. Ähm die Bundeselterngeldstelle ist dafür zuständig und jede jeder Wohnort oder jeder Bezirk, jede Kommune hat auf jeden Fall dann so eine Einrichtung der Bundeselterngeldstelle, wo man sich dann äh melden kann und das äh Elterngeld beantragen kann. Im Prinzip habt ihr dann an der Stelle auch schon alles dafür zusammen. Geburtsurkunden braucht ihr fürs Elterngeld, dann braucht ihr eine Bescheinigung von der Krankenkasse über das Mutterschaftsgeld, weil Mutterschaftsgeld und Elterngeld wird verrechnet. Also, man kann da nicht sagen, oh geil, ich habe das Elterngeld und Mutterschaftsgeld kommt oben drauf. Das ist so gedacht, dass sowohl Elterngeld als auch das Mutterschaftsgeld soll halt ein Einkommen, was man hat, ersetzen bzw. anteilig ausgleichen. Und äh dementsprechend wird das halt nicht alles addiert und hinterher hat man mehr als vorher, sondern es wird halt äh dann abgezogen.
Rouven: Und, wenn ich mich richtig erinnere, ersetzt es auch die Monate. Das heißt, in dem Monat, wo man Mutterschaftsgeld bekommen hat, bekommt man kein Elterngeld und das wird aber angerechnet zeitlich. Das heißt, man hat dann nicht mehr Monate.
Daniel: Ja. Ähm dazu, das war tatsächlich bei uns äh der konkrete Fall. Bei unserem ersten Kind hat meine Partnerin nur Mutterschaftsgeld bekommen. Lag aber daran, dass das Mutterschaftsgeld alleine schon höher war als das, was das Elterngeld gewesen wäre und dementsprechend hat sie kein Elterngeld bekommen. Jetzt bei Kind 2 und 3 ist es anders, das ist Mutterschaftsgeld kleiner als das, was sie eigentlich an Elterngeld bekommen hätte und da wird es angerechnet, äh so dass quasi das Elterngeld dann die Differenz ausgleicht, dass sie trotzdem auf denselben Betrag kommt. Also so ist es gedacht, am Ende hat man immer das gleiche äh mit Mutterschaftsgeld und ohne Mutterschaftsgeld, also ja. Genau. Äh Einkommensnachweise braucht man noch fürs Elterngeld, das was man verdient hat. Das ist bei Angestellten wesentlich einfacher als bei Selbstständigen. Ähm da sprechen wir, glaube ich, in einer gesonderten Folge noch mal drüber. Ich bin selbstständig, du bist angestellt. Bei euch ging es, glaube ich, relativ fix und relativ einfach. Äh einfach Einkommensnachweise aus den letzten 12 Monaten und dann wird es berechnet und fertig aus. Das ist bei Selbstständigen nicht ganz so einfach, aber das ist auch eine andere Folge. Und dann gibt's hoffentlich ein bisschen Elterngeld. Ging eigentlich relativ alles relativ zügig alles dann auch.
Daniel: Ja, wir haben jetzt zwei Monate gewartet.
Rouven: Ja. Aber wenn man überlegt, was man da dann normalerweise hinschickt an Dokumenten und wie wenig da oft an Personal ist, ist es glaube ich noch im Rahmen.
Daniel: Ja.
Rouven: Ich glaube, wenn man es puffern kann. Ich glaube, es ist ein anderes Gefühl, wenn man da sehr drauf angewiesen ist, ist halt die Frage, ob man sich vorher noch einen finanziellen Puffer anlegen konnte für die Zeit. Ja. Wenn man da natürlich sehr dringlich drauf angewiesen ist und sagt, das ist wirklich jetzt am Limit mit den extra Kosten, die auch noch kommen, kann ich auch nachvollziehen, dass zwei Monate eine lange lange Zeit sind.
Daniel: Ja, also es war bei uns durch den Geburtstag unserer Kinder so, dass äh wir quasi zwei Monatszyklen an Mieten und so weiter jetzt äh aus dem Puffer gestemmt haben und es ging jetzt halt knapp in Richtung dritter Monat. Und da denkt man dann irgendwann schon, ja, wow, jetzt ähm also nachdem wir jetzt zwei Monate ähm vom Puffer gelebt haben, jetzt langsam wäre es auch gut, wenn da mal ein bisschen Geld kommt. Aber gut, am Ende ähm steht auch überall, dass es ähm sechs bis acht Wochen oder so dauern kann. Das ist also plant das auf jeden Fall mit ein und wenn ihr die Möglichkeit habt, da einen Puffer anzulegen, ist es auf jeden Fall sinnvoll. Und zum Schluss dieser Folge, die jetzt wirklich echt auch sehr sehr deutsch war.
Rouven: Ich habe noch ein Steuerthema, bevor du zum Abschluss kommst. Habe ich nämlich vergessen leider. Ähm ganz wichtig, wenn ihr Konten anlegt für die Kinder, tragt einen Freibetrag ein.
Daniel: Okay. Ja, ja.
Rouven: Wenn ihr da Geld drauf legt, von der Oma Geld bekommt, Aktien kauft oder irgendwas macht, zahlt ihr sofort vollen Soli und äh Kapitalertragsteuer. Heißt, direkt den Freibetrag eintragen, damit da das das das die der minimale Zins, der kommt oder so schlimm ist ja gerade nicht mehr, ähm dass der bei eurem Kind auch ankommt und nicht etwas dann ins Steuersäckel zurückwandert sofort unnötigerweise.
Daniel: Hm.
Daniel: Ja, ihr würdet das Geld, glaube ich, wieder bekommen, wenn ihr für das Kind dann eine Steuererklärung macht ähm und man dann in der Steuererklärung unter dem Freibetrag bleibt, ne? Ist aber sehr viel Aufwand natürlich. Ist natürlich geiler, wenn das Geld direkt da bleibt.
Rouven: Ich glaube, da muss man auch für immer eine Steuererklärung machen direkt.
Daniel: Ja.
Rouven: Normalerweise, wenn man einmal eine gemacht hat, ich weiß nicht, wie es bei Kindern ist, aber ich glaube, das ist Kosten nutzen.
Daniel: Schwierig, auf jeden Fall. Ähm genau, ein Tipp habe ich zum Ende noch. Und das ist auch nervig, weil man vor der Geburt möchte sich man sich natürlich darum kümmern, irgendwie das Kinderzimmer einzurichten und äh Windeln zu kaufen, aber Anträge fürs Elterngeld und so, ladet euch die runter, macht die schon mal fertig, tragt da alles ein, was ihr eintragen könnt, sammelt eure Gehaltsnachweise schon mal zusammen, weil beim ersten Kind geht es noch, weil die Kinder am Anfang ja relativ viel schlafen, aber gerade, wenn ihr schon ein Kind habt und da kommt jetzt noch zwei und drei dazu, wenn ihr euch dann noch hinsetzen müsst und müsst all die Sachen ausfüllen, eintragen, ähm zusammensuchen, da ist einfach nicht viel Zeit für da. Und äh wir haben alleine für den Antrag fürs Elterngeld haben wir vier, viereinhalb Stunden gebraucht. Das mal so als Hausnummer. Ähm war jetzt halt auch selbstständig, aber das kann bei euch ja ähnlich sein. Und wenn das einfach vor der Geburt alles schon fertig ist und da liegt und man hat eine To-Do-Liste von wegen, das muss ich noch dazufügen, das dazufügen, auf Seite 5 muss ich da noch ein Kreuzchen machen. Äh viel viel einfacher.
Rouven: Bin ich bei dir. Vor allem vielleicht, wenn man jetzt im Angestelltenverhältnis ist und kein Homeoffice machen kann oder oder oder, kommt man vielleicht auch nicht so einfach in seine Abrechnung dran.
Daniel: Ja. Ja.
Rouven: Also das am besten, bevor man da auch in der Eltern in die Elternzeit geht, in den Zeitraum oder in den Urlaub geht, alles vororganisieren, macht sehr viel Stress raus aus der Situation.
Daniel: Alles nervige Dinge, aber man kann da ein bisschen vorbeugen. Puh, geschafft. Die die deutsche Folge, die wir jetzt haben.
Rouven: Die die deutsche Folge, ja, genau. Das klingt auch ein bisschen doof, aber am Ende ist es ja so. Sehr viel Bürokratie, ähm gut, dafür haben wir die Möglichkeit von all diesen Stellen Geld zu bekommen. Das ist ja auch ein Bonus, äh den man jetzt nicht zwingend überall hat. Danke fürs Zuhören, wenn ihr bis jetzt gekommen seid.
Daniel: Vielen Dank.
Rouven: Ciao.
*** Erstellt mit Gemini AI ***