TRANSKRIPT
Daniel: Eine weitere Folge Alle Guten Dinge, herzlich willkommen! Hier sind Rouven und Daniel.
Rouven: Hallo zusammen. Heute ich mal mehr in der fragenden und auch moderierenden Rolle, denn die beiden Kleinen vom Daniel sind jetzt da.
Daniel: Das haben wir ja in der letzten Folge schon kurz angeteasert, ne? Ja, die beiden sind da.
Rouven: Und äh jetzt bin ich natürlich sehr interessiert, wie lief das Ganze ab oder wie ging es los Richtung Krankenhaus bei euch?
Daniel: Also, wir hatten ja die besondere Situation, dass wir einen Einleitungstermin hatten. Ich muss sagen, vor allen Dingen die Zeit vorher, wir haben die ganze Zeit gefiebert. Wir hatten so einen Stundenplan gemacht für unsere Großeltern, wer wann immer am Telefon hängen muss, für den Fall, dass es losgeht in den ganzen Wochen vorher und es ist halt vorher nicht passiert. Bei Zwillingen kann es halt schon mal passieren, dass es vorher irgendwas wird und dann irgendwann ging es tatsächlich soweit, dass wir einen Einleitungstermin hatten. Und der war an Altweiber. Das ist natürlich in Köln an Altweiber Einleitungstermin. Super Termin.
Rouven: Ich habe mir auch gedacht, als du das erzählt hattest damals, äh mutig. Aber ich denke, die Geburtenrate ist Karneval da nicht höher. Vielleicht die Schwangerschaftsrate später, aber…
Daniel: Um ehrlich zu sein, habe ich das Gefühl, dass da an Altweiber so viele Kinder geboren worden sind. Also es war, war wirklich krass. Man muss dazu sagen, an Altweiber war an der Frauenklinik von der Uniklinik, es war die größte Karnevalsparty der Uniklinik im Foyer der Frauenklinik an Altweiber. Und man hatte uns vorher gesagt, also wenn ihr dann ankommt, wundert euch nicht, ihr müsst den Seiteneingang nehmen, weil vorne kommt ihr nicht mehr durch, da ist alles zugebaut und alles vorbereitet für die große Karnevalsparty.
Und es war so, dass um 15 Uhr diese Karnevalsparty losgehen sollte und ursprünglich hatten wir für 14 Uhr den Termin. Irgendwann haben sie dann am Tag vorher noch mal angerufen, gesagt: "Ey, könnt ihr auch früher, könnt ihr auch schon um 10 Uhr kommen?", weil wir haben gedacht, das ist ja doch ein bisschen doof für euch, wenn ihr da durch das komplette Chaos durch müsst. Und dann waren wir am Ende halt morgens schon um 10 Uhr da.
Aber auch da lief schon überall Musik und als wir da diese Nummer gezogen hatten und gewartet haben, um uns anmelden zu können in der Klinik, da liefen schon die ersten Verkleideten vorbei und hatten Musik mit Guten Morgen Barbarossaplatz und so am Start. Also es war, es war schön.
Ich muss jetzt dazu sagen, ich glaube, das große Glück ist, dass meine Freundin aus Düsseldorf kommt und Karneval halt auch liebt. Also sie selbst hatte sich auch noch Leopardenohren aufgesetzt und eine Leopardenstrumpfhose angezogen.
Rouven: Strumpfhose? Okay.
Daniel: Ja, nee, Strumpfhose, Leggings, so. Ähm ja, da bin ich nicht so stilsicher bei den Dingern. Ja, so eine Leoparden-Leggings. Also auch sie war so halb verkleidet in dem Moment. Von daher, wenn jemand Karneval jetzt gar nicht mag, ist das vielleicht nicht die beste Alternative. Ich muss sagen, für uns hat das an dem Tag echt einiges aufgelockert.
Rouven: Das ist sehr cool. Aber ihr hattet wirklich, also ihr habt einen Termin bekommen an dem Tag und seid dann, äh, also die haben euch sogar sich noch mal gemeldet bei euch und dann habt ihr wirklich, durftet ihr dann auch kommen? Weil das war bei uns jetzt zum Beispiel so, dass die uns gesagt haben, ja, ihr kommt mal an dem Tag und gesagt haben, ja, die Slots sind jetzt vielleicht weg, wenn wer anders kommt oder auch nicht.
Daniel: Also, na ja, vielleicht ist es bei uns ähnlich gelaufen. Wir waren dann halt um 10 Uhr morgens da und dann hieß es, ja, kommt mal mit, wir schreiben jetzt so ein CTG, was man halt immer macht, um zu gucken, sind die Herztöne okay und so. Haben gedacht, okay, können wir ja mal machen und das hat dann eine halbe Stunde gedauert und danach mussten wir in einem Wartezimmer Platz nehmen und haben dann da fünf Stunden gesessen, bis irgendwas passiert ist. Also, na ja, also vielleicht war es dieselbe Situation, nur dass man bei uns nicht so offensiv damit umgegangen ist, zu sagen, wir haben gerade keine Slots.
Man muss aber dazu sagen, ich habe wirklich das Gefühl, dass an dem Tag extrem viele Geburten waren an der Uniklinik. Im Nachhinein kann ich das, glaube ich, auch relativ sicher sagen, weil es gibt ja dann immer diese Tafel, wo drauf steht, wann welche Kinder zur Welt gekommen sind. Und während wir da in diesem Wartezimmer saßen, hatte ich schon das Gefühl, dass ständig irgendwie ein Kind und eine Mutter da rausgeschoben wird. Und ähm, dann hat man hinterher aber tatsächlich auch gesehen, dass da sieben, acht, neun Kinder an dem Tag oder so zur Welt gekommen sind. Also, es war, war wirklich viel, wesentlich mehr als in Tagen hinterher.
Rouven: Gut, du hast ja auch mindestens zwei dann dazu gefügt. [Lachen]
Daniel: Ja, wobei unsere ja dann erst am Tag danach gekommen sind, ne? Also, das war ja dann nicht, nicht der Tag. Ähm ja. Wir haben aber auch schon vermutet, es gibt ja in dem Wartezimmer vom Kreißsaal, es gibt so, so harte Plastikstühle. Haben wir schon vermutet, weil es wahnsinnig unbequem ist, auf diesen Stühlen zu sitzen, dass das einfach Teil der Einleitung ist.
Rouven: Geh ich schwer von aus.
Daniel: Das war wirklich eine skurrile Mischung, da zu sitzen und dann kommt immer mal wieder einer vorbei in Badelatschen, bloße Beine, Badehose, Handtuch über die Schultern gelegt und dann der nächste ist halt irgendwie als Vampir verkleidet und dann kommen irgendwelche Meerjungfrauen vorbei, alle verkleidet für diese Karnevalsparty. Und gleichzeitig hört man aber ständig irgendwelche Frauen schreien und irgendwelche Babys, die gerade zur Welt gekommen sind. Eine Mischung, von der ich vorher nicht gedacht hätte, dass ich sie jemals in meinem Leben mitbekommen würde.
Rouven: Halloween wäre dann noch lustiger eigentlich mit den Schreien.
Daniel: Halloween, ja, das stimmt. [Lachen] Ja, wenn du auch nicht mehr unterscheiden kannst, ist es jetzt Fake-Blut oder echtes.
Rouven: Ungünstig, wobei. War die Hebamme verkleidet, ist die Frage.
Daniel: Ehrenrettung, alle, die arbeiten mussten, waren nicht verkleidet.
Rouven: Ich glaube, das ist auch dann die Order da.
Daniel: Ich habe vorher, vorher habe ich schon gesagt, ich hoffe, dass jeder, der einen Kittel anhat, mindestens ein Semester Medizin studiert hat. Also es war, war tatsächlich ein schönes Erlebnis und irgendwie hat das echt alles aufgelockert. Wobei wir natürlich auch mit den Gedanken nicht so ganz dabei waren, ne? Ähm, also bei Karneval, weil irgendwie ist ja doch ein besonderer Moment und ähm, nachdem dann die die Zeit so vergangen ist, wie gesagt, wir waren um 10 Uhr morgens da und dann dieses CTG und dann haben wir echt richtig lange gewartet da im Wartezimmer. Kann am Ende wahrscheinlich keiner was für.
Gegen Nachmittag hieß es dann irgendwann, wir haben immer noch keine Zeit, wir haben es jetzt aber so gemacht, wir haben oben das Zimmer schon mal angemeldet. Wenn ihr wollt, könnt ihr jetzt nach oben gehen aufs Zimmer, dann könnt ihr da warten. Ist ja geiler als hier auf den Stühlen und ähm mit ständig verkleideten Leuten. Und irgendwann ging natürlich dann auch die Musik an, weil die Party begonnen hatte. 15 Uhr ging es ja los, die große Karnevalsparty. Und dann sind wir halt nach oben aufs Zimmer und äh ich habe irgendwann um 5:30 Uhr, 5:30 Uhr rum, habe ich gesagt, ich fahre jetzt nach Hause. Bis dahin war tatsächlich noch nichts passiert. Wir waren halt um 10 Uhr morgens da und abends 5, 6 Uhr war halt noch nichts, weil wir ja auch noch den Kleinen hier zu Hause hatten und für den das ja sowieso auch eine besondere Situation war. Hat das ja alles nur so halb gecheckt, aber irgendwie mitbekommen, dass irgendwas Besonderes ist, hat er auf jeden Fall. Und dann haben wir irgendwann gesagt, wir wissen jetzt nicht, wie lange das noch dauert. Es kann ja noch die ganze Nacht gehen, dass hier nichts passiert, nichts frei ist. Und äh da habe ich dann gesagt, ich fahre jetzt nach Hause und gucke mal, dass ich mich erstmal um ihn kümmere.
Witzigerweise, als ich dann, als ich dann gehen wollte, wir konnten auch oben vom Zimmer, konnten wir die Karnevalsmusik unten hören. Und als ich gehen wollte, lief "Tommi" von AnnenMayKantereit, wo es ja auch darum geht, dass man irgendwann in Köln zurück ist und damit alle Kinder irgendwann in Köln geboren werden. Und das war irgendwie auch so ein besonderer Moment, da oben zu stehen und dann nach unten zu gucken auf diese ganzen halb schunkelnden Leute da bei dieser Karnevalsparty, diese Musik zu hören.
Na ja, und dann bin ich halt wieder nach Hause gefahren, unverrichteter Dinge. Meine Freundin ist halt im Krankenhaus geblieben.
Es war dann am Ende so, dass abends gegen 9 Uhr tatsächlich was passiert ist und die Einleitung dann begonnen hat. In der Uniklinik machen die das so, ich weiß nicht, ob sie es generell so machen, bei uns haben sie es so gemacht, dass es erstmal diese Stäbchen gibt. Also bei der Einleitung, erstmal generell für all diejenigen, die das jetzt vielleicht noch gar nicht gedanklich durchgelebt haben: Bei der Einleitung wird halt versucht, den den Körper so zu stimulieren, dass am Ende die Geburt halt losgeht. Und in der Regel gibt es erstmal eher seichtere Mittel, ne? War das bei euch auch so, bevor dann letztendlich die Tabletten kommen, die dann, ja, ich weiß nicht, auf welche Art und Weise sie das triggern. Aber erstmal bei uns war halt der Versuch, diese Stäbchen einzusetzen, die sollen halt den Muttermund so ein bisschen weiten und sollen den Körper insofern stimulieren, als er selbst anfängt zu glauben, dass die Geburt losgeht, um dann halt selbst alles in Gang zu bringen.
Rouven: Also bei uns, wenn ich mich jetzt noch richtig erinnere, ist ja schon wieder ein bisschen her, gab es relativ früh dann schon eine Tablette, aber halt immer in in weiten Abständen erstmal, irgendwie drei, vier Stunden, damit man dann halt den den Körper nicht überstimuliert, dass es dann geht. Und dann gibt's irgendwie, weiß ich noch, Ballonchen und dieses und jenes, um das zu weiten und das für die Kinder vorzubereiten und so weiter und so fort. Also die haben da irgendwie tausend Varianten und ich glaube, es hängt sehr von der Hebamme auch ab. Also wir hatten erst irgendwie, die hat dann irgendwie zwischendurch gewechselt, weil das ja alles ein bisschen dauert. Und dann hatten wir eine, die eher so, ich sag mal, auf mehr mehr natürliche Sachen und nicht Tabletten ist. Die hat dann gesagt, nee, nee, wir geben jetzt keine Tablette mehr, wir versuchen es anders. Also es hängt, glaube ich, sehr davon ab, was man jetzt für ein ähm, eine Hebamme auch hat, was, womit die gute Erfahrungen gemacht hat und womit die läuft. Die haben ja ihr Werkzeugkasten und daraus können sie sich halt bedienen dann im Endeffekt, ne?
Daniel: Wir sind natürlich jetzt beide keine Mediziner, wir können nur das weitergeben, was wir selbst auch erlebt haben, dann im Krankenhaus. Aber eine Info ist vielleicht noch wichtig für all diejenigen, die jetzt erst im sechsten Monat sind und sich fragen, werde ich denn später auch eingeleitet? Bzw. eure Partnerin, je nachdem, wenn ihr jetzt Väter seid. Der der Grund, warum bei uns eingeleitet wurde, war, dass man gesagt hat, dass die Kinder halt schon relativ groß sind und dass man nicht möchte, dass die Gebärmutter insgesamt zu groß wird, weil es dann immer schwieriger wird für die Gebärmutter, sich wieder zusammenzuziehen. Also ab einer gewissen Woche sagt man halt, die Kinder sind stabil genug, sind groß genug, dass sie auch zur Welt kommen können und der Schaden, der dann in dem Fall an der Mutter angerichtet würde, der wäre halt größer als der Schaden, den man den Kindern zufügt, wenn sie ein paar Wochen zu früh kommen. Das war der Grund, warum man dann irgendwann eingeleitet hat und warum, glaube ich, auch häufiger bei Zwillingen eingeleitet wird, einfach dadurch, dass dann zwei Kinder in dieser Gebärmutter stecken und diese Muskelfasern von der Gebärmutter, die sollen halt nicht zu ausgeleiert sein, wenn sie zu groß geworden sind, damit sie sich hinterher wieder zusammenziehen können. Also, das ist halt der Grund, warum dann bei uns gesagt wurde, ja komm, jetzt machen wir das. Und vielleicht auch so ein bisschen, weil das echt ja anstrengend ist.
Rouven: Ja, das ganze Gewicht. Das ist auch, also wenn du dann zwei, zwei Kinder äh raus, äh rausholen musst, statt nur eins, das ist ja dann auch alles Risiko, ne? Desto weniger Platz dann ist, desto größer die Kinder sind, desto schwieriger ist es und zwei Wochen vor Termin, drei Wochen vor Termin ist ja auch noch ein ganz natürlicher Bereich, glaube ich, wo auch normale Geburt passieren kann. Also, dann ist ja…
Daniel: Ja, klar.
Rouven: Sind ja auch keine Frühchen in dem Bereich. Ich glaube, als wir da waren, hat eine erzählt, hat die Hebamme erzählt, sie hat mal vier und drei Kilo oder dreieinhalb Kilo Jungs irgendwie dann bei einer rausgeholt.
Daniel: Boah! Wahnsinn!
Rouven: Natürliche Geburt. Da habe ich gesagt: "Huch!" [Lachen] Uiuiui. Da Respekt auf jeden Fall. Aber das, ich weiß auch nicht, ob das dann am Termin war oder mit Einleitung war, aber ich glaube, das war dann noch irgendwie natürlich an der Stelle. Respekt.
Daniel: Unsere hatten auch beide über 3 Kilo. Also, kann man tatsächlich, also es war 37+1, 37 Wochen und ein Tag. Äh im Prinzip drei Wochen vor errechnetem Termin, aber trotzdem genauso groß wie manche Kinder halt einfach nach 40 Wochen, ne? Also, ja.
Rouven: Ja, ist halt, also, da macht es wirklich dann nicht mehr so viel. Wie ging es dann weiter bei euch?
Daniel: Ja, also tatsächlich diese ähm, diese Stäbchen wurden dann spätabends eingesetzt und sind dann die ganze Nacht über drin geblieben und äh haben natürlich dann jetzt am Ende noch nicht dafür gesorgt, dass die Wehen losgegangen sind. Ich war zu Hause und ich musste dummerweise auch noch ein bisschen was arbeiten. [Lacht] Und deswegen habe ich am nächsten Vormittag dann gesagt, komm, ich setze mich noch mal eben hin, damit ich das fertig habe, nicht, dass ich dann hinterher nach der Geburt denke, oh Kacke, ich muss das fertig machen. Ähm und deswegen bin ich dann erst, habe ich gedacht, komm, ich ich arbeite halt noch mal und äh fahre halt gegen mittags wieder hin, weil meine Freundin halt auch meinte, es ist noch nichts los, ist alles ruhig, ist okay. Die hat am Ende am nächsten Vormittag so gegen 10 Uhr, hat sie die Tabletten bekommen. Ähm auch die Tabletten, die bei euch ja am Ende dann dafür gesorgt haben, dass die Geburt losging. Die hat sie gegen 10 Uhr bekommen und schrieb halt auch, ist jetzt gerade halt noch nichts, komm gerne gegen Mittag. Und dann bin ich gegen 12 Uhr losgefahren.
Und äh, weil das am Tag vorher alles so lang gedauert hat und so weiter, waren alle Kekse aus der Kliniktasche auch schon aufgefuttert, deswegen bin ich noch kurz einkaufen gefahren und habe selbst noch was gegessen und so. Am Ende war ich um 2 Uhr dann in der Klinik.
Rouven: [Lacht] Noch ein kurzer Wellness-Trip in den Supermarkt.
Daniel: Bitte schön. Ja, ich habe aber gedacht, ey, wenn heute die Geburt losgeht, es wäre voll doof, wenn ich dann mittags nichts gegessen hätte. Also es ist ja echt mal. Das ist super wichtig, ne? So doof das klingt, aber es ist super wichtig, dass ihr für euch sorgt in dem Moment und dass ihr alles dabei habt und im Zweifel, wenn alles ruhig ist, ja, dann opfert die 10 Minuten und holt euch noch eine Pommes oder einen Döner oder was weiß ich. Am besten ohne Zwiebeln und ohne Knoblauch in dem Moment.
Rouven: Also Döner vielleicht nicht ideal. Aber ja, ja, immer und immer was dabei haben. Und auch wenn es ein paar Kekse sind oder irgendwas, was man gut zwischendurch was essen kann, weil das kann sich richtig hinziehen.
Daniel: Ja, ja, kann sehr, sehr lange dauern. Na ja, und dann war ich um 2 Uhr wieder in der Klinik und dann haben wir uns getroffen und sie meinte noch so, ja, also sie würde jetzt so ein bisschen was spüren, aber sie kann auf jeden Fall noch reden und sie hat mal geguckt, irgendwie mit so einer App, irgendwie so ein bisschen getrackt und so, aber es ist alles nicht so wild. Und dann haben wir uns ein bisschen unterhalten und witzigerweise während des Gesprächs war es dann plötzlich so, dass das mit dem Reden und den Wehen gleichzeitig nicht mehr so funktioniert hat. Und ähm wir hatten kurz nach 2 Uhr, sollte sie wieder unten sein für das nächste CTG im Kreißsaal. Und dann sind wir nach unten und haben dieses CTG geschrieben und dann während dieser Zeit, das ist ja dann auch nur eine halbe Stunde, ging es halt dann irgendwie so krass los, dass wir den Kreißsaal gar nicht mehr verlassen haben. Also, wir waren am Ende dann so kurz nach 2 Uhr halt unten für dieses CTG und sind dann nach dem CTG aber direkt vom Behandlungsraum in den Kreißsaal gewechselt.
Ich frage mich gerade, müssen wir noch mal erklären, was CTG eigentlich ist? Weil im Zweifel gibt es ja wirklich Leute, die noch noch gar keine Geburt hinter sich haben und das alles noch nicht so, noch nicht so miterlebt haben.
Rouven: Ich, ich glaube, schaden tut es ja nicht.
Daniel: Okay, es wird auf jeden Fall während der Geburt und auch vorher ja schon, während der Schwangerschaft und so, wird immer so ein CTG geschrieben. Da werden die Herztöne der Kinder, die werden abgenommen und da wird sich über einen Zeitraum von einer halben Stunde halt einfach angeschaut, wie sind die Herztöne. Worauf genau geschaut wird, weiß ich nicht, aber es wird halt während der Geburt halt auch eigentlich ständig CTG geschrieben und vorher halt immer so in einem Abstand von einer halben Stunde, dass immer geguckt wird, geht es den Kindern gut? Ist die Herzfrequenz halt in dem Bereich, wo sie sein sollte? Um halt in dem Fall, wenn es einem Kind nicht gut gehen sollte, um halt dann schnell eingreifen zu können, ne? Um dann einen Notkaiserschnitt zu machen oder so. Um einfach zu wissen, wie geht's den Kindern auch, weil die Mutter sieht man ja, aber die Kinder halt noch nicht in dem Stadium.
Rouven: Und es wird auch gemessen, wie stark die Wehen sind. Das ist ja, das macht ja der Frauenarzt vorher auch schon öfter mal, um dann zu sehen, ob es irgendwie so Vorwehen gibt und so weiter und so fort, dass man dann auch sagen kann, okay, jetzt bleibt ihr mal lieber hier.
Daniel: Ja.
Rouven: Oder eben nicht.
Daniel: Genau. Ja, und nach dem CTG sind wir dann rüber in den Kreißsaal. Und dann kommt so eine Phase, das habe ich, also im Nachhinein denke ich auch bei der ersten Geburt, das ist so eine, so eine Phase, die zieht sich einfach so unheimlich lange hin. Es gibt ja den Muttermund, der muss sich öffnen, aber das geht natürlich nicht von jetzt auf gleich. Am Ende ist das Ziel, glaube ich, 10 cm, ne? 10 cm, dann, dann passen die Kinder da durch. Aber 10 cm ist halt auch lange und im Zweifelsfall, wenn der Muttermund am Anfang irgendwie 1 cm hat, dann braucht es einfach Stunden über Stunden, bis dieser Muttermund sich immer weiter öffnet. Es geht hier mal schneller, da mal langsamer, meistens bei den ersten Geburten ein bisschen langsamer. Bei uns hat es da 12 Stunden gedauert oder so. Also es war wirklich lange.
Und das ist so eine Phase, wo man als Paar dann einfach im Kreißsaal ist und einfach Wehe für Wehe irgendwie mitnimmt und als Vater versucht man halt dann seine Partnerin zu unterstützen und immer wieder Wasser zu reichen und eigentlich steht man aber echt auch hilflos daneben und wartet ab und versucht irgendwie so gut es geht, tröstende Worte zu finden, oder?
Rouven: Ja, es ist, ja, man kann halt nichts tun. Man kann es nicht beschleunigen. Man kann…
Daniel: Man kann halt nichts tun, außer, wie du sagst, ne? Wasser reichen.
Rouven: Wir hatten, bei uns waren es ja auch irgendwie dann, das war ja im Hochsommer, äh irgendwie noch gefühlt oben in der Ecke da 35°, ne? Irgendwie 28° oder sowas mit Fenster auf, ne? Und dann bist du da nur am Laufen, holst Wasser und holst dies und jenes und was. Man man kümmert sich dann halt in der Zeit, aber machen kannst du nichts.
Daniel: Man fühlt sich so verloren in der Zeit. Also auch rückblickend, wenn ich jetzt darüber nachdenke, wie man da so die ganze Zeit daneben steht und gleichzeitig bin ich trotzdem erstaunt, wie schnell diese Zeit dann trotzdem umgeht, ne? Also, das hat dann am Ende, unsere Kinder sind irgendwann nach 8 Uhr abends geboren, von 2 Uhr bis 8 Uhr, das sind halt trotzdem auch noch 6 Stunden, ne, die das dann gedauert hat. Und wie lange war es bei euch?
Rouven: Äh, die Kleinen sind um 5 Uhr gekommen. Ich habe die Große ins Bett gebracht und bin dann ins Krankenhaus gefahren. Dann 20 Minuten hingefahren und dann ab dem Punkt ging es dann so los. Dann sind wir noch Treppe rauf, Treppe runter und sowas. Ich müsste jetzt noch mal nachgucken. Ich glaube, das hat dann irgendwie so drei, vier Stündchen gedauert, wo es dann richtig losging. Also wir sind noch, wir sind noch eine Runde spazieren gegangen im Park sogar unten, wo einerseits Mücken waren, was nicht so schön war, aber auch Glühwürmchen. Und dann waren sind dann die Glühwürmchen um uns rumgeflogen. Ich habe, glaube ich, seit 20 Jahren keine Glühwürmchen mehr gesehen. Und dann sind wir ja, hatte ich, glaube ich, letztes Mal erzählt, die Treppe rauf, runter, rauf, runter.
Daniel: Ja, halt auch so Dinge, die man machen kann, ne, um das Ganze halt mobil zu halten, dafür zu sorgen, dass sich dieser Muttermund öffnen kann.
Rouven: Genau, aber nur rauf, ich muss gerade korrigieren, rauf. Wir sind immer mit dem Aufzug ja runtergefahren, dann raufgelaufen, weil ich glaube, Treppe rauf laufen ist sicherer als runterlaufen in dem Zustand.
Daniel: Ja, wahrscheinlich.
Rouven: Weil notfalls kann man sich nach vorne abstützen, nach unten abstützen ist halt schwierig. Und dann war das wieder relativ zügig bei uns. Aber es war bei der ersten Geburt ja auch zügig im Stündchen.
Daniel: Ja. Trotzdem diese Phase, wo ihr dann die Treppen gelaufen seid, das war ja dann die Phase, die wir dann halt auf einem Gymnastikball verbracht haben oder irgendwie irgendwie stehen neben diesem Bett und so. Gleichzeitig kommt dann halt immer mal wieder eine Hebamme rein. Bei uns waren es tatsächlich sogar zwei, weil eine Hebammenstudentin noch mit dabei war. Und die gucken dann zwischendurch, ist alles gut, läuft das alles in die richtige Richtung, ab und zu fühlen sie mal, wie weit dann halt der Muttermund schon geöffnet ist und so. Und ja, das ist so eine Phase, da ist man einfach in diesem Zimmer oder irgendwie auf Treppen unterwegs und wartet auf den, auf den großen Moment. Was ich diesmal extrem spannend fand, bei Zwillingen, dass eigentlich ständig jemand reingekommen ist, der sich schon mal vorgestellt hat, weil hinterher bei der eigentlichen Geburt so viele Leute im Raum sind. Das kannte ich so von von der Einlingsgeburt nicht. Also es waren zwei Ärzte bzw. eine Ärztin, die halt vorher schon mal reingekommen sind, gesagt haben: "Ey hier, ich bin so und so, ich bin nachher bei der Geburt dabei, nicht erschrecken." Sind dann halt sehr viele Leute da, deswegen wollte ich mich vorher schon mal vorstellen. Dann kamen Kinderärztinnen noch rein und ein Oberarzt war noch da und irgendwie waren waren ständig irgendwelche Leute da, die sich vorgestellt haben, um hinterher nicht überraschend hereinzuplatzen während der Geburt.
Rouven: Ist ganz lustig, ja, man man hat ja dann irgendwie pro Kind einen Arzt. Und bei uns haben sie, sollte die Oberärztin kommen und dann war es ja irgendwie 5 Uhr in der Nacht und dann haben sie irgendwie eine halbe Stunde vorher gesagt, war auch ganz gut selber so als Indikator, dass man, also bevor die Kleinen rausgekommen sind, wir rufen jetzt mal die Chefin an, dann kann die sich noch fertig machen und hier hinfahren. Dann wusstest du schon, okay, wenn die jetzt die Chefin anrufen, die wollen die ja auch nicht zu früh anrufen, das heißt, gleich geht's richtig los.
Daniel: Ja, ja, ja. Ja. Das ist so die ganze Zeit, denkt man so, es passiert nichts und es geht nicht weiter und dann irgendwann gibt es so kleine Hinweise. Bei uns war es tatsächlich so, dass irgendwann die Hebamme diesen Drücker in der Hand hatte. Weißt du, es gibt ja im Krankenhaus immer diese Drücker, wo man drauf drücken kann, wenn man irgendwie Unterstützung braucht. Und die ganze Zeit war sie irgendwie so super entspannt daneben und meinte hier, ja, press mal da und guck mal hier und mach mal dies, mach mal jenes. Und dann irgendwann war so ein, war so ein Moment, wo sie meinte, ja, ich ähm, ich schaue jetzt noch mal genau und sie hatte aber den Drücker dann schon in der Hand. Und ich habe gedacht, okay, wenn sie den schon in der Hand hat, dann ist es wahrscheinlich so, dass es nicht mehr so wahnsinnig lange dauern kann. Und so war es dann tatsächlich auch. Irgendwann gibt's halt diese, diese Presswehenphase. Und wenn die losgeht, dann ist halt klar, jetzt ähm passiert es.
Ich finde es echt beeindruckend, wie so ein, so ein Kreißsaalteam das halt auch planen kann, ne? Also es war dann tatsächlich, man hat halt gemerkt, dass der, dass der Druck immer zugenommen hat und dass wirklich dann langsam gepresst wurde und plötzlich standen dann diese neuen Leute da im Kreißsaal, um zu unterstützen. Ab dem Moment geht's dann halt echt auch, auch relativ schnell, ne? Plötzlich heißt es halt hier, ich kann das Köpfchen schon sehen und dann macht es einmal schwupps und dann ist das ganze Kind da. Und das ist irgendwie so ein beeindruckender Moment.
Rouven: Man kann das gar nicht, ja, ich habe das gesehen und ich finde es halt immer wieder fast, man kann sich das halt gar nicht vorstellen, dass die dann auch jetzt schon wieder, bei mir ja schon so groß wieder sind, dass die, dass das mal so klein war und dass das da aus dem einen Menschen, der andere Mensch rauskommt. Das ist maximal faszinierend. Wie lange hat das dann gedauert bei euch, bis der zweite geboren ist?
Daniel: Es war eine Viertelstunde dazwischen.
Rouven: Ah, die berühmte Viertelstunde.
Daniel: Ja, also es war dann so, dass ähm, dass unser erstes Kind geboren war und ich stand in dem Moment noch neben meiner Partnerin und äh dann sollte ich aber die Nabelschnur durchschneiden. Das habe ich bei unserem großen Sohn auch gemacht und das wollte ich jetzt eigentlich auch ganz gerne wieder machen und dann bin ich halt einmal da rum. Es war halt so viel los, dass man sich erstmal durch diese ganze Menschenmasse da irgendwie durchkämpfen musste, bis man da vorne dann war. Und dann habe ich diese Nabelschnur durchgeschnitten und dann wurde er halt eingepackt und dann habe ich ihn halt direkt auf den Arm bekommen. Und in dem Moment habe ich gedacht, oh krass, wow, jetzt geht aber hier direkt schon der Stress los als Vater, weil jetzt hast du folgende Situation: Du hast das eine Kind auf dem Arm, um das du dich natürlich irgendwie kümmern möchtest. Mit dem möchtest du Kontakt aufnehmen, mit dem möchtest du reden, das möchtest du streicheln. Gleichzeitig hast du deine Partnerin, die liegt da jetzt noch und ich weiß nicht, wie es bei euch war, aber im Prinzip kam auch direkt nachdem das Kind da war, die nächste Wehe und dann ging halt direkt die zweite Geburt halt weiter. Das heißt, da war dann direkt auch schon wieder Action. Und der dritte Gedanke war ja, dass ich genauso wie die Geburt von meinem zweiten Kind, dann gerne die Geburt von meinem dritten Kind auch miterleben möchte. Da möchte ich ja auch dabei sein. Ich möchte auch sehen, wie der rauskommt, wie der plötzlich auf der Welt ist. Also beim ersten Kind war halt so, Kind ist da und da war die absolute Entspannung und wie wie so ein Traumraum. Und jetzt plötzlich war so, das Kind ist da und oh Gott, es geht direkt weiter. Ich muss mich direkt aufteilen irgendwie. Und das war, ich habe am Ende hatte ich das Kind auf dem Arm und stand dann neben meiner Partnerin, habe ihr die Hand halt noch gehalten und habe dann da ähm die meiste Zeit verweilt, bis das zweite Kind dann kam.
Rouven: Ja, bei uns, bei uns ist die, das die, die erste dann auf den, auf den Arm bei der Mama. Und dann kam ja 7 Minuten später, das war ja, also das war ja so, dass, ich habe auch die Nabelschnur durchgeschnitten, man hat mal kurz geguckt, einmal Kind abgewischt, eingeschlagen, hingegangen, weil nächstes Kind. Also das kam dann so zack, zack, zack und ich habe dann beide im Endeffekt ja auf den Arm genommen, wo oder bekommen, wo dann ähm sich um meine Frau gekümmert wurde. Da wird ja dann geguckt, ne? Da guckt die Ärztin alles, ob alles okay ist, ne? Wo dann das erstmal soweit durch war, dann habe ich halt beide auf den Arm bekommen und saß dann da bei 30° mit zwei Decken um mich rum, damit die Kleinen nicht frieren.
Daniel: Ja.
Rouven: Aber es war ein Opfer, was ich bereit war einzugehen.
Daniel: Ja, ja, klar.
Rouven: Das war wirklich, es ist ja für die, aber es war halt wirklich wild.
Daniel: Körpertemperatur ist halt am am Anfang echt auch noch so ein Thema bei so Kleinen, ne? Weil die das von sich aus noch nicht so gut halten können. Ich glaube, deswegen ist es echt so wichtig, dass man die halt auch einpackt, auch bei 30° im Schatten, auch auch wenn du dann leiden musstest, aber da gehen die kleinen, kleinen vor. [Lachen]
Also das, es ist wirklich was, also es war beim zweiten Mal und dritten Mal genauso faszinierend wie beim ersten Mal, dass so lebende Wesen plötzlich auf der Welt sind und dass die, dass die auch in diesem Bauch gesteckt haben, das ist echt sowas von beeindruckend.
Rouven: Wenn du das 20 Mal erlebst, ist es trotzdem noch seltsam. Also, genau wie man sich jetzt nicht vorstellen kann, dass aus dem kleinen Würmchen auf einmal bei mir jetzt ja schon ein dreijähriges Kind gewachsen ist. Es ist wild.
Daniel: Jetzt rückblickend, von von deiner Sicht aus, was sind die ähm, die wichtigsten Dinge, die Väter tun können im Kreißsaal?
Rouven: Ich glaube, einfach nur da sein für die Frau, permanent unterstützen, sich vorher halt um das, also in der Vorbereitung auch schon um die ganzen Sachen kümmern, dass dass die Frau sich keine Sorgen muss, machen muss ums andere Kind, um die ganzen Themen, dass man das auch abnimmt vorher schon, dass sie sich halt wirklich auf die Geburt konzentrieren kann. Ansonsten Hand geben, egal wie fest sie zudrückt, sonst wenn sie Sorgen und Nöte hat, gut gut zureden, sich im Krankenhaus um die Themen kümmern, wenn irgendwas ist und da einfach immer immer da sein, präsent sein, dass das äh möglichst, was man abnehmen kann, abgenommen wird von der Frau. Weil ich glaube, das ist körperlich ja extrem, vor allem also bei Zwillingen und auch vorher ja schon, es ist ja nicht so, dass man dann da ganz erholt reingeht, sondern man hat ja vorher schon den dicken Bauch. Und ich glaube, so das ist der Kern.
Daniel: Ich glaube auch. Und ich glaube, eine Sache ist noch ganz wichtig, was man realisieren muss in dem Moment und wo man sich vorher einfach auch schon mal Gedanken machen kann, dass man, dass man selbst halt nur in der unterstützenden Rolle in dem Moment da ist. Dass man nichts persönlich nehmen darf, was da passiert in in dem Moment im Kreißsaal. Es gibt halt so, gibt halt so Momente, wo dann, wo dann was falsch ist, was man macht oder so, dass man an der falschen Stelle versucht zu streicheln oder so und ähm wo es dann heißt, lass das oder so. Und das das darf man in dem Moment nicht so persönlich nehmen, wie man es nehmen würde, wenn man zu Hause auf der Couch sitzt und beide entspannt sind. Also, das ist, ich man muss in dem Moment einfach zurückstecken und darf nichts persönlich nehmen und ähm alles einfach einfach direkt weitermachen, einfach gucken, was kann ich tun. Und ähm wichtig ist, glaube ich, auch als Paar in dem Moment offen und ehrlich zu kommunizieren, zu sagen, das brauche ich.
Rouven: Man ist nicht der Hauptdarsteller in dem Moment. Man ist nur die Unterstützung.
Daniel: Ohne die es aber auch nicht geht. Auch das kann man, kann man halt mal sagen, ne? Also ohne die es wesentlich schwieriger wird, aber es geht halt nicht um einen selbst in dem Moment.
Rouven: Ja.
Daniel: Genau, das war unsere Geburt.
Rouven: Fand ich sehr spannend. Vielen Dank für den ausführlichen Bericht. Ich glaube, es ist auch für alle spannend, die, bei denen das noch aussteht, ob jetzt eins oder mehrere. Vor allem auch mit der Einleitung.
Daniel: Ich bin heilfroh am Ende, dass es so gekommen ist. Mit einem weiteren Kind zu Hause war das wesentlich planbarer, weil wir halt wussten, dass die Großeltern schon da sind. Wir hatten halt den Termin. War gut.
In der nächsten Folge sprechen wir über das, was danach passiert ist im Krankenhaus. Da habe ich auch noch ein bisschen was zu erzählen, wie es dann weiterging. Die Geburt war, war wirklich problemlos, Gott sei Dank. Also, vielleicht auch noch mal als Hinweis, jede Geburt kann halt anders verlaufen und wir haben das Glück gehabt, dass die Geburt einfach Bilderbuchmäßig verlaufen ist mit Zwillingen, natürliche Geburt, das war, war wirklich toll. Danach im Krankenhaus so ein paar kleinere Dinge passiert, die nicht ganz Bilderbuchmäßig waren, aber darüber sprechen wir dann in der nächsten Folge.
Rouven: Ja, und darüber, was man vielleicht zu Hause schon vorbereiten sollte, vielleicht auch beim ersten Kind, welche Erfahrungen wir gemacht haben bei den ganzen Kindern, die wir jetzt haben, woran man denken sollte und was vielleicht bei Zwillingen auch noch wichtig ist.
Daniel: Kannst du dich schon daran gewöhnen, dass es jetzt heißt, ihr fünf? Ich noch nicht.
Rouven: Doch, das ist, damit habe ich mich, ich sage jetzt mal, abgefunden. [Lachen]
Daniel: Ich kann es noch nicht. Na gut, wir hören uns in zwei Wochen wieder. Danke, Rouven.
Rouven: Vielen Dank fürs Zuhören. Danke, Daniel.
*** Erstellt mit Gemini AI ***