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Eine schwangere Frau steigt Treppen, ein Mann hält sie dabei fest.
STAFFEL 1
FOLGE 8

Wie funktioniert die Zwillingsgeburt? Rouvens Bericht

März 4, 2025 | Podcastfolge | 0 Kommentare

Wie funktioniert eigentlich eine Zwillingsgeburt? Was passiert mit dem ersten Kind, während das zweite geboren wird? Und wie läuft das mit der Einleitung? Daniel und Rouven sind zwar keine Hebammen, aber zumindest Rouven hat die Zwillingsgeburt als Vater schon erfolgreich begleitet. Und da ist das Interesse bei Daniel natürlich riesig, so kurz vor der eigenen Geburt.

ZUSAMMENFASSUNG

Wie funktioniert eigentlich eine Zwillingsgeburt? Was passiert mit dem ersten Kind, während das zweite geboren wird? Und wie läuft das mit der Einleitung?

Und was in dieser speziellen Konstellation natürlich nicht vergessen werden darf: Wie haben Rouven und seine Frau die Betreuung von ihrer großen Tochter während der Geburt und der Einleitung organisiert?

Daniel und Rouven sind zwar keine Hebammen, aber zumindest Rouven hat die Zwillingsgeburt als Vater schon erfolgreich begleitet. Und da ist das Interesse bei Daniel natürlich riesig, so kurz vor der eigenen Geburt.

Natürlich ist jede Geburt individuell. Und trotzdem hilft es dem einen oder anderen einfach mal zu hören, wie es laufen kann. In dieser Folge gibt’s den ausführlichen Geburtsbericht von Rouven.

*** Bild mit KI generiert, Text selbst geschrieben ***

TRANSKRIPT
Daniel: Dann sage ich einfach mal: Herzlich willkommen zur neuen Folge Alle Guten Dinge. Rouven und Daniel hier. Beziehungsweise, wir beide sind wieder zu Hause. Wir haben wieder umgeswitcht auf die abendliche Aufnahmezeiten und ich habe hier ein kleines Babyphone vor mir stehen. Also, wenn die Folge plötzlich endet, dann wisst ihr, was passiert ist. Rouven: Ja, du hattest doch sei dankbar. Ich habe, wir haben heute den den Tausch gemacht, dafür durfte ich beide Babyphones abgeben eben, denn meine meine Frau hat eben die Große ins Bett gebracht, weil sie das auch, ich sag mal, sehr mit Elan auch einfordert jetzt immer zwischendurch, obwohl das eher mein Part halt ist. Und ich habe die Kleinen zum ersten Mal ins Bett gebracht seit langem. Also, wir haben das halt wirklich so aufgeteilt, weil es gut funktioniert hat. Aber wir haben jetzt gesagt, wir sollten es auch andersrum probieren und es hat 15 Minuten gedauert. Daniel: 15 Minuten warst du mit beiden durch? Rouven: Ja, also die eine – ich kann ja kurz noch berichten, bevor wir zu unserem unserem Hauptthema kommen. Ähm, die liegen halt beide noch im größeren Babybett, Daniel: Ja. Rouven: und bei uns im im Schlafzimmer. Und dann, die eine legt man dann auf den Bauch und die andere auf den Rücken und äh da gibt's ja so ein Vorgehen, also was meine Frau macht. Daniel: Auf Warte, Moment. Auf deinen Bauch und auf deinen Rücken? Das stelle ich mir gerade sehr komisch vor. Rouven: Nein, nicht auf meinen Bauch. Nee, nee. Ja, das, da kommen wir dann gleich noch zu, wo äh wo wer gelandet ist. Und dann versucht man halt dieses, an diesem Vorgehen sich so ein bisschen abzuarbeiten. Und dann merkt man mir direkt, das funktioniert halt nicht, weil die Kleinen auf mich ganz anders reagieren. Die eine hat dann erstmal direkt ihr Nucki aus dem Bett geschmissen, auf der Seite, wo ich natürlich nicht dran kam. Also auf der einen Seite ist halt äh also da sind halt die die die normalen äh Stäbe außenrum, ne? Aber dann ist halt an der Seite, wo ich nicht bin, rausgepfeffert. Und ich denke so: Ja, das ist das Kind, was sofort einschläft normalerweise und es guckte mich an. Ähm und das andere Kind war dann etwas wilder und dann habe ich die eine rausgenommen und die andere dann das Händchen dabei gegeben und dann ist sie so langsam vor sich hin eingeratzt. Und dann war sie weg. Daniel: Wahnsinn. Also, warte mal, du hast die beide nebeneinander ins Bett gelegt, hast dich dann davorgesetzt und gewartet? Rouven: Äh ja, also man, ich habe denen dann beiden eine Hand gegeben und äh dann wurde ich mit großen Augen angeguckt und dann hat die eine auch auf einmal lautstark sich beschwert. Und die Nuckis flogen durch die Gegend kurz, also von den Kindern, nicht von mir. Aber ähm so hat das relativ gut funktioniert. Meine Frau macht das jeden Abend und normalerweise sind die momentan schnell am Schlafen. Kann sich leider immer schnell ändern. Daniel: Das kann sich super schnell ändern und das klingt großartig. Wenn ich jetzt zurückdenke an unseren Großen, da hatten wir halt ganz häufig dann die Routine, wahrscheinlich zum Leidwesen meiner Freundin, äh dass halt das Stillen zum Einschlafen benutzt wird. Und da habe ich jetzt gerade gedacht, okay, wenn ihr das auch gemacht hättet, bei den beiden Kleinen und dann plötzlich du dabei wärst und das nach einer Viertelstunde erledigt, dann hätte ich aber, also das wäre wäre nicht schlecht. So Routinen Routinen umstellen plus Person umstellen und dann 15 Minuten. Wow. Rouven: Ja, das haben wir aber, also bei der bei der Großen haben wir das gemacht, sogar als die Kleinen denn da waren. Die hat ja vorher immer noch so ein ähm genuckelt. Und das haben wir dann komplett abgesagt zum äh, wo ich das dann übernommen habe, sage ich mal. Und das hat in einer Woche war das abgesetzt und die Zeiten wurden immer kürzer. Vor allem seit sie den Mittagsschlaf abgesagt hat, äh in in dem sie einschläft. Also momentan ist es sehr, sehr äh gut mit dem Einschlafen. Daniel: Das ist tatsächlich so ein echter Gamechanger, ne? Mittagsschlaf. Wir sind gerade genau auf der Schwelle. Es passiert im Moment so, ja, ich will mal sagen, zwei von sieben Tagen, dass halt kein Mittagsschlaf gemacht wird und dann ist halt abends 17:30 Uhr ist Ende im Gelände, ne? Dann wird noch schnell was gegessen und dann merkst du um 18 Uhr schon, dass die Laune so, aber rapide in den Keller geht. Und ab 18:15 Uhr, 18:30 Uhr wird geschlafen. Und auf der anderen Seite, wenn dann aber so ein schöner Mittagsschlaf von anderthalb Stunden bis um 14:30 Uhr gemacht wird, dann ja, 21:00 Uhr, 21:30 Uhr abends kann das schon mal werden. Rouven: Ja, das ist halt, ich finde dieses dieses Wechseln ist, glaube ich, für den kleinen Körper auch extrem anstrengend. Wir hatten das äh in dieser Phase, wo es losgegangen ist, dass die Große in der Kita geschlafen hat mittags, aber bei uns am Wochenende nicht mehr. Daniel: Mhm. Rouven: Und das ist, ich weiß nicht, wie wie du sagst, zwei von sieben Tagen, äh da ist die, das ist die, für mich ist das Worst-Case-Szenario gewesen, weil damit kam sie gar nicht in den Takt rein, dass sie halt müde wird zum richtigen oder zum zum gleichen ähnlichen Zeitpunkt. Und kam natürlich gut ausgeruht aus der Kita. War dann bis 21 Uhr, 22 Uhr wach. Und dann war Wochenende und dann ging es halt so sehr rapide abwärts so ab 17, 18 Uhr, aber auch nicht koordiniert oder nicht äh, ich sag mal, normal, sondern richtig, dass die Stimmung richtig runterkrachte. Daniel: Ja, spannend. Sehr spannend. Aber ich hätte tatsächlich auch nicht gedacht, dass man irgendwann mal in seinem Leben um 17:45 Uhr denken würde: "Oh Gott, jetzt wird's aber Zeit fürs Abendessen, ist schon richtig spät." Aber an dem Punkt sind wir jetzt angekommen. Rouven: Ja. 17:30 Uhr. Daniel: So, herzlichen Glückwunsch. Rouven: Wurde wurde unser Abendessen auf 17:30 Uhr, 17:30 Uhr vorverlegt unser Abendessen, weil es nicht mehr ging anders mit allen. Daniel: Das ist für einen selbst halt auch nicht gut, weil ich habe halt dann um 9 Uhr wieder Hunger und denke mir, was kann ich denn jetzt noch snacken? Rouven: Ja. Das ist das, das ist das, was wir dann Opfer, das wir eingehen müssen an der Stelle. Daniel: Ja, das glaube ich auch. Okay, also bei uns ist auf jeden Fall im Moment mächtig Vorbereitungszeit. Ähm wir waren jetzt letzte Woche noch bei der Uni und äh werden wahrscheinlich hier in Köln auch an der Uniklinik dann äh die Kinder bekommen, wenn alles gut geht. Und haben da noch mal realisiert, dass man ja wirklich, also die 40 Wochen war uns klar, dass wir die nicht haben, aber dann geht man immer davon aus, weil alle sagen, ab der 38. wird eingeleitet. Aber ich habe jetzt auch noch mal gelesen, ich glaube 60 % äh der Geburten gehen halt vor der 37. einfach auch schon natürlich los. Und ähm auch an der Uni meinten sie: "Ja, jetzt irgendwann nächste, übernächste Woche, das wäre gar nicht ungewöhnlich." Und das hat uns aber echt auch ordentlich plötzlich unter Stress gestellt, weil wir damit so gar nicht gerechnet haben, dass es theoretisch jetzt eigentlich schon soweit sein könnte. Rouven: Ja. Also, ich kann das bei der, bei unserer ersten haben wir ja, die ist ja auf den Tag gekommen, die sie ausgerechnet war und wir haben auch an dem Tag vorher noch erst die Wickelkommode aufgebaut. Also da war nicht sehr viel Gottvertrauen, dass das äh pünktlich, die pünktliche Lieferung äh äh Daniel: Das ist schon schon sehr deutsche Mentalität, ne? Haben doch alle gesagt, ist morgen. Rouven: Ist ja, der der Arzt hat das gesagt, da wird das stimmen. Nee, ähm Daniel: Auf meinem Ticket steht das drauf, dass sie morgen kommt. Rouven: Ja, das kann ja auch ähm zwei Monate oder so. Also ich, ich kenne Leute, da ging es halt zwei Monate vorher los und so, da ist man, glaube ich, noch ganz überrumpelt und überrascht. Daniel: Ja, voll, absolut, absolut. Äh also das ist ja auch das, worüber man sich interessanterweise dann äh auch relativ früh Gedanken macht. Bei mir war es zumindest so, ne? Erst habe ich gedacht, okay, komm, lass mal die drei Monate überstehen, dann sind wir schon mal relativ safe, ähm was was die Schwangerschaft anbelangt. Und dann habe ich immer gedacht, okay, komm, bitte bis bis Januar, wenn eine drei vorne steht, dass man auf jeden Fall mal die 30. Woche geschafft hat. Weil alle immer gesagt haben, so ab dann wird's halt auch, selbst bei einer Frühgeburt ist steigt halt die Wahrscheinlichkeit schon ordentlich, dass die Kinder das auch packen. Und äh dann versetzt man das Ziel ja wieder, ne? Ich habe dann so jetzt die letzten Wochen immer gedacht, komm, 34. Woche, dann sind die Lungen halt auch fertig, dann sind die Kinder fertig mit allem, mit allen Entwicklungsschritten, dann muss eigentlich nur noch Gewicht oben drauf kommen. Haben wir jetzt auch gepackt und ja, jetzt wird's langsam doch dann eng. Jetzt ist nicht mehr lange und äh jetzt wird hier irgendwie plötzlich alles vorbereitet. Ich habe das Gefühl, man rennt nur noch von links nach rechts und äh tut und macht und ja, genug Zeit hat man am Ende wahrscheinlich eh nicht. Rouven: Und auf einmal macht man es dann doch irgendwie alles und es funktioniert und da kommt, glaube ich, so ein gewisser Automatismus geht dann auf einmal los. Also, Daniel: Wie war es denn bei euch bei den Zwillingen? Wie ist wie ist es losgegangen? War hattest du das Gefühl, jetzt ist auch Zeit? Rouven: Nee, bei uns war es so, der Arzt hatte, also wir hatten gesagt, zwei Wochen vorher wird eingeleitet. So, also ähm die die hatten keine Anstalten gemacht, sich irgendwie selbst zu melden, war jetzt auch irgendwie nichts, dass man gucken würde. Dann haben wir gesagt, zwei Wochen vorher und dann hat der Arzt gesagt, äh dann geht halt die Einleitung los. Dann haben wir im Krankenhaus angerufen, dieses Jahr, dann kommen sie morgen vorbei und dann rufen sie noch mal an und dann, wie das halt so ist im Krankenhaus, die haben natürlich auch andere Prioritäten als jemand, der theoretisch noch warten kann. Das kann ich auch jetzt im Nachhinein nachvollziehen. In der Situation kann man das weit weniger nachvollziehen, weil man dann sagt, jetzt soll es ja, also, das heißt, jetzt soll es ja losgehen, aber man denkt ja dann auch, okay, es ist ja für die Gesundheit der Kinder, dass sie dann kommen und alles ist ja besser. Und dann hatten wir versucht da reinzukommen und dann hieß es, nee, jetzt sind alle Plätze belegt, da wäre wir vorbeigekommen schon, einfach, also, sage ich mal, ohne Anmeldung dazu. Und dann mussten wir wieder warten und was dann organisatorisch halt ein bisschen doof ist, man muss sich ja auch um das, also, es ist ganz gut, wenn man ja schon ein Kind hat, dass man dann sagt, man man hat einen Termin, wo man weiß, da soll es losgehen, dass man da nicht ad hoc jemanden organisieren muss. Aber dann zieht sich das halt immer so und man ist dann selber, sage ich mal, ne, für die Frau ist es schon eh schon sehr beschwerlich und dann wieder hin und zurück und noch mal fragen und dann da sitzt man da und wartet und dann heißt es, ja, sie müssen noch gucken. Und ich glaube, irgendwann war ich habe meine Frau dann mittags nachmittags abgesetzt und ich glaube am nächsten Tag sogar erst und dann ist sie irgendwann nachts aufs Zimmer erst gekommen. Daniel: Okay, wow. Und die die ganze Zeit habt ihr da gesessen und gewartet? Rouven: Ja, ich bin dann irgendwann gefahren, weil ich dann mit der mit der Großen was gemacht habe. Also, das hat dann ewig gedauert und dann geht's halt los, ne? Dann gibt's dann irgendwie Tabletten, muss man halt auch aufpassen, dass man nicht zu viel von den Tabletten gibt, dann gibt's mein absolutes Lieblingswort, dann den Wehensturm nachher. Daniel: Ach so, ich dachte, dann kriegst du noch drei Kinder. Rouven: Nee, nee, da gibt's noch eins hinterher. Ähm nee, dass dann halt nicht äh, dass das nicht überreizt wird auf einmal das System. Daniel: Aber das heißt ja, also, ihr habt da ja dann auf jeden Fall noch die Zeit gehabt, die euch versprochen wurde. Rouven: Ja. Daniel: Habt ihr? Ähm, habt ihr in den Wochen vorher eigentlich, habt ihr irgendwas gemacht? Also, ähm, ich frage deswegen, weil wir nämlich jetzt für die Großeltern so eine Art Stundenplan, Tagesplan organisiert haben, auf beiden Seiten immer drei Tage, wo quasi rund um die Uhr jemand bereit sein müsste loszufahren, weil wir uns halt gedacht haben, okay, ja, es kann ja jetzt quasi ab dem Wochenende auch losgehen. Und äh was machen wir, wenn das plötzlich nachts um 2 Uhr ist und dann geht keiner ans Telefon oder so, um hier halt auch auf den Großen aufzupassen und so. Deswegen haben wir gedacht, wir müssen irgendwie gucken, dass wir da so ein Backup organisieren und haben uns jetzt darum gekümmert und haben denen gesagt, äh dann und dann bitte irgendjemand erreichbar. Rouven: Aber das ist ja eine, das ist ja eine gute Idee. Habt ihr irgendwie sowas gemacht oder bist du von ET ausgegangen? Daniel: Ja, wir hatten halt Rouven: Nee, nee, nee, nee, nee, nee. Also wir hatten dann auch ähm vorgeplant entsprechend äh mit meiner Mutter und mit anderen Backup Möglichkeiten, die man dann so hat, dass man sagt, man man hat die Leute in Reichweite. Ist ja auch immer eine Frage, wie weit sind die weg? Wenn die 10 Minuten weg sind und wissen, ich habe mein Handy laut in der Woche, dann geht das ja, wenn wenn die Anfahrt Ja, bei uns ist schon ein bisschen weiter, also einmal eine halbe Stunde und einmal ein bisschen mehr als eine Stunde. Das ist halt je nachdem, wie schnell es dann losgeht, ist es halt ein bisschen kritisch, ne? Also Daniel: Und auch und was du dann mit dem mit dem Kind machst. Also, ich habe dann ähm, als es dann losging und das hat das zum nächsten Tag gedauert. Jetzt, wenn meine Frau die Folge hört, wird sie mich korrigieren höchstwahrscheinlich, da muss ich das noch mal nachschieben. Ähm, dann weiß ich noch, habe ich die Große nämlich ins Bett gebracht, zum Einschlafen gebracht, wo dann der Puls trotzdem, also man will ja dann ruhig bleiben, aber der Puls ja dann schon hochgeht, wenn man weiß, es geht jetzt auch langsam los. Meine Mutter saß dann unten. Als sie geschlafen hat, bin ich ins Auto gestiegen und bin ins Krankenhaus gefahren. Also, war dann schon äh was was wildes und dann war es aber noch relativ früh. Also es war jetzt nicht so, dass jetzt kurz vor Ultimo war und es hieß los, los, los, ne? Aber ähm Daniel: Also Einleitung ist ja auch nicht wie Narkose, ne? Das ist ja nicht so, ähm man man verabreicht jetzt, was auch immer für ein Mittel und äh 10 Sekunden später geht es los mit der Geburt. Das kann ja auch, kann sich auch noch Tage hinziehen, ne? Je nachdem, wie lange das dauert. Rouven: Richtig, das ist Ja, genau, das ist halt, das ist erschreckend. Also, man denkt auch immer so eine Tablette rein, los geht's, aber das hängt dann davon ab, wie reagiert der Körper da drauf. Ähm, man darf ja auch nicht zu viel geben, da wird manchmal die Dosis erhöht. Und dann kann das, wie du sagst, halt auch drei, vier, fünf Tage dauern, die man da sitzt und einfach gar nichts passiert. Ähm, bei uns ging es dann relativ schnell, also es hat sich dann erhöht der ähm der Takt, also sind dann auch Wehen gekommen und alles. Daniel: Ich denke gerade so, es ist schon auch irgendwie beruhigend, wenn man schon im Krankenhaus ist, oder? Rouven: Ja. Denn dann denkst du ja auch, egal was passiert, das ist ja der beste Ort, wo man gerade sein kann in dem Moment. Daniel: Ich meine, man man man ist dann auf jeden Fall schon was ruhiger. Dann waren noch ein bisschen, dann war bei der Belegung irgendwie so ein bisschen wieder komisch. Dann hieß es wieder, ja, sie müssen gucken mit den Räumen wieder, dann war man doch wieder so ein bisschen nervös, dass auf einmal dann heißt, also, die schicken einen ja dann nicht mehr weg. Die, ne? Aber man möchte So ein bisschen Reise nach Jerusalem, ne? Wer kriegt den letzten Kreißsaal, ja? Rouven: Nee, nee. Ja. Und dann, das möchte man ja trotzdem in der Situation nicht hören. Ich weiß, die sind halt auch irgendwie auch nicht so richtig sensibel bei. Dann dann im Endeffekt bin ich dann da so ein bisschen rumgewuselt, dann waren die die Schwestern waren sehr, sehr nett, dann haben die auch einen Kaffee vorbeigebracht und alles, dann war man da so ein bisschen am rumlaufen. Wir hatten wirklich einen sehr, sehr schönen Kreißsaal, muss ich sagen. Also, wir waren im gleichen Krankenhaus wie ähm bei der Großen. Bei der Großen waren wir in der Abstellkammer. Also, die haben uns gesagt, wie sie waren in diesem Raum. Das ist der Notfallraum, den benutzen wir eigentlich nie. Und wir so: "Ja, das ja, da waren wir drin." Ähm und dann haben wir den den das das den Eckraum mit schönem Fenster bekommen, also mit mit mit Rundumblick theoretisch bekommen und allem. Ähm so, aber das ist glaube ich nicht nicht so spannend im Endeffekt. Äh und sind dann, als es dann immer noch nicht losging, äh immer mit dem Aufzug nach unten, das war glaube ich im vierten Stock, wo wir waren und dann die Treppen hoch. Daniel: Oh. Rouven: Und wieder nach unten und die Treppen hoch. Und wieder nach unten und die Treppen hoch. Ich glaube dreimal. Daniel: Das macht richtig Spaß. Rouven: Ja. Daniel: Wie häufig? Rouven: Zwei oder dreimal haben wir das gemacht, vier Etagen. Daniel: Ja, okay. Rouven: Und dann ging es auch los. Daniel: Oh. Rouven: Und dann ja, und dann Kreißsaal und dann, ich will jetzt, wie ne, wie eine klassische Geburt. Äh im Endeffekt dann dann geht's los. Es ging eh relativ schnell beim meiner Frau, also beim ersten Kind war es ja auch schon so, dass das innerhalb von, sind sie in vier Stunden da war. Also es war schon sehr schnell. Und bei den Kleinen ging das dann auch sehr zügig. Und dann war die erste da und dann hat äh meine Frau gesagt: "Ja, jetzt ist ja irgendwie mal kurz Pause", weil ihr wurde irgendwie gesagt, es ist irgendwie eine Viertelstunde, halbe Stunde dazwischen ist Ruhe. Kann sein. Und ist Und jetzt erstmal ein Snack. Daniel: Ja, ich ich glaube, wenn ich mich jetzt nicht vertue, sind 7 Minuten, dann war das zweite Kind da. Rouven: Wow. Daniel: Und das ist halt, ja, das ist halt dann im Endeffekt, die sind ja bei Zwillingen, wenn die geholt werden, was kleiner normalerweise und äh dann ist ja schon, ich sag mal, vorbereitet für das zweite Kind alles und dann ging das halt ratzfatz Schlag auf Schlag, dann ist man total, ich saß da auch, ich war total durch. Äh man, also war glaube ich irgendwie 5, 6 Uhr morgens, bis man das wieder geraffelt hat, war wieder 7 Uhr und dann war, also, dann saß man da, dann hat man zwei so kleine Kinder im Arm. Rouven: Wie habt ihr euch denn da aufgeteilt? Also das das finde ich auch total spannend jetzt in der Vorbereitung, ähm, dass ich schon ein paar mal gedacht habe, bei einem Kind war es halt relativ klar, ne? Das war halt da und wir konnten uns ja irgendwie de facto zu zweit um dieses eine Kind kümmern und dann war ja klar, es wird halt irgendwann angelegt und so. Und ich denke die ganze Zeit, was macht man denn dann ähm bei zwei Kindern? War dann das erste Kind erstmal bei dir während der Geburt von dem zweiten Kind? Hattest du es auf dem Arm oder äh deine Frau dann irgendwie doch schon auf der Brust liegen, obwohl dann das zweite Kind noch gekommen ist? Wie organisiert man das? Daniel: Sie sie hatte, sie hatte dann, sie hatte dann das zweite äh das erste Kind bei sich auch während es dann weiter ging. Ich bin mir gerade nicht mehr so ganz so sicher. Ich meine, sie hatten es dann kurz zur Untersuchung weggenommen, als dann wirklich das zweite hinterher kam, sag ich mal, dass dann nicht irgendwas passiert. Aber ähm erstmal direkt immer zur Mutter. Rouven: Am Ende vertraue ich einfach darauf, dass man sehr, sehr gut angeleitet wird in dem Moment und äh dass natürlich da jede Menge Leute stehen, die das schon ein paar mal miterlebt haben. Aber wenn ich jetzt so an die erste Geburt zurückdenke, die war bei uns allerdings auch wesentlich länger. Wir waren, ich glaube, insgesamt 24 Stunden im Kreißsaal alleine und die Wehen gingen halt vorher noch mal 8 Stunden äh zu Hause dann los. Also, das hat halt schon super, super lange gedauert und da waren wir am Ende natürlich alle auch extrem fertig. Aber es war dann tatsächlich auch so, dass der Kleine so hin und her gewandert ist zwischen uns. Ähm, ich habe tatsächlich, weiß auch, dass mir irgendwann jemand sagte, zieh mal dein Pulli aus oder dein Shirt oder was, ein T-Shirt an oder ich weiß gar nicht mehr genau. Ähm und dann habe ich den erstmal auf die Brust bekommen äh und das ging halt dann so hin und her, mal stillen bei ihr und dann noch mal bei mir, weil dann noch was versorgt werden musste und so. Wo ich jetzt drüber nachgedacht habe, wenn das eine ähnliche Situation ist und dann mit zwei Kindern, äh unerfahren, da bin ich gespannt. Daniel: Ja, also, also bei uns war es dann so, ne, die die erste war dann bei meiner Frau, dann die zweite und dann genau, muss ja dann im Endeffekt versorgt und untersucht werden. Und dann habe ich beide bekommen, auch, die sagen dann schnell, weil Haut auf Haut. Ähm Shirt aus und dann habe ich beide eingepackt auf mich drauf bekommen. Rouven: Ja. Daniel: Dann lagen die bei mir. Keine Ahnung, wie man die dann hält, weil man ja Angst, also was heißt keine Ahnung. Ich wollte gerade sagen, hast du dich getraut, dich zu bewegen? Rouven: Nee, ich habe mich keinen Millimeter bewegt und das war so ein Sessel, der war so, nicht kein Ledersessel, aber so mit so einer glatten Oberfläche. Es war im Sommer. Es waren, glaube ich, grundsätzlich 26, 27 Grad morgens. Und die haben die Kleinen mit Decken eingepackt, damit die nicht frieren. Daniel: Na klar. Ja. Rouven: Das heißt, ich hatte da eine Kerntemperatur, weiß ich nicht, von 45 Grad gefühlt. Ich war so langsam in Niedrigtemperatur garen. Es lief einem auch nur runter, aber die dann lagen die erstmal so 20 Minuten bei mir und äh haben sich dann da angekuschelt und waren dann da ganz lieb unterwegs und man wusste überhaupt nicht mehr, also ich war einfach nur glücklich, muss ich sagen, dass sie gesund und munter waren. Also das war ja das das allerwichtigste, dass da jetzt nicht irgendwie was ist, dass bei der Geburt nichts passiert, dass bei, also dass alle drei gesund und munter waren, natürlich, äh aber dass halt bei der Geburt nicht noch irgendeine Komplikation ist, kein Sauerstoff oder irgendwas anderes schlimmeres noch ist und dass sie dann einfach gesund und munter rausgekommen sind. Daniel: Ja. Rouven: Die kamen dann auch in in in so ein äh in so ein Wärmebett, aber normal im im Krankenzimmer mit, weil dann weil sie ein bisschen kühler waren, aber jetzt da da war sonst nichts nichts Schlimmeres. Daniel: Ja. Rouven: Und dann geht's schon wieder los und dann ja, Frau aufs Zimmer gucken und dann bin ich wieder nach Hause gefahren und äh habe Frühstück mit der Großen gemacht. Daniel: Boah, das ist wirklich auch ein Unterschied, wenn man schon ein Kind hat, ne? Ich kann mich dran erinnern, also nach der Geburt von unserem ersten, waren auch relativ lange im Krankenhaus, ich glaube fünf Tage oder so, weil es dann halt auch alles lange länger gedauert hat und so. Aus verschiedenen Gründen, aber ich war halt immer morgens so 9:30 Uhr oder so, war ich da und dann bin ich abends um 19:30 Uhr wieder gegangen. Also, ich war wirklich den ganzen Tag im Krankenhaus, einfach, weil ich bei den beiden sein wollte, ne? Was machst du auch sonst? Ähm, war ja sonst auch keiner da, der gesagt hat, jetzt komm bitte nach Hause, aber das ist natürlich, wenn man schon ein Kind hat, einfach eine ganz andere Hausnummer, ne? Man pendelt ja die ganze Zeit hin und her und muss sich ja trotzdem um alles kümmern. Rouven: Ist ja, wie du wie du sagst, also bei der bei der Großen war es auch so, da waren wir im Krankenhaus mit Familienzimmer zwei Tage. Da machst du halt nichts anderes. Daniel: Ja, ja. So. Und äh dann war die Große auch in der Kita. Rouven: Ja. Daniel: an den Tagen, aber dann habe ich sie auch abgeholt danach und dann sind wir halt auch dahin direkt und haben uns das angeguckt und dass sie die auch kennenlernen kann natürlich sofort, aber dass so ein bisschen erstmal Ruhe reinkommt, dass man sich sortieren kann, dass es halt auch nicht irgendwie, sag mal so, der erste Kontakt irgendwie noch hektisch ist, wo man selber gerade noch gar nicht klar kommt. Jetzt so diese rückblickend, diese ganze Phase von es geht los bis äh die drei kommen aus dem Krankenhaus raus. Verglichen mit der ersten Geburt, wie war das für dich als Vater unterschiedlich? Rouven: Man hat halt andere Prioritäten. Bei der, beim beim ersten Mal ist es, man fährt hin, da war ich wie gesagt noch blauäugig ja auch mit dem Termin. Das ging ja relativ so in einem durch, äh Geburt, drei Tage Krankenhaus, nach Hause und dann war das so, dann konnte man sich erstmal darauf konzentrieren und sag ich mal lernen mit einem Kind umzugehen. Und dann war es eher so, dass dann relativ früher der Split direkt losging zu sagen, ne, wie machen wir das, wie teilen wir uns auf, dass die Große vor allem auch nicht am Anfang zu kurz kommt. Also, dass das dann nicht so ist, so ja, wir müssen jetzt ja alle mal nur im Krankenhaus sein. Also, wir haben es dann halt immer so drumherum gemacht. Das war dann in der Kita, dann war ich tagsüber, wenn sie in der Kita war, war ich dann im Krankenhaus. Dann hat man sich zu Hause um die Sachen gekümmert, dann habe ich sie eingesammelt, dann habe ich mit ihr den Tag gemacht, dann waren wir halt zwischendurch immer im Krankenhaus. War jetzt auch irgendwie vier Tage, also war jetzt auch nicht ewig. Und ähm dann hat man sich so drumherum organisiert, hat halt die freien Slots genommen, wo man das gemacht hat. Daniel: Und emotional, wie war, wie war die Geburt für dich im Vergleich zur ersten Geburt? Rouven: Also da, ich hatte mehr Sorge um die Gesundheit der Kinder, muss ich sagen, dass da halt irgendwas passiert, weil halt zwei da sind und die noch kleiner sind. Daniel: Ja. Rouven: Das war so mein Hauptsorge. Ich ich ich wusste, dass meine Frau das gut machen wird, genauso wie bei der ersten. Ich habe mir mal fast die Hand gebrochen, aber das ist also, die hat zugedrückt wie ein Schraubstock, aber das gehört dann dazu. Daniel: Hände auch versorgt bekommen in dem Krankenhaus, bin ich mir sicher. Rouven: Ja, ja, genau. Das hätte, das das das kriegen die noch hin. Aber war halt da schon anders, dass da die Sorge um die Gesundheit eher so das das Hauptaugenmerk war an der Stelle. Daniel: Ja, spannend. Rouven: Und als dann Daniel: Also tatsächlich jetzt äh mit dem Blick nach vorne, kann ich mir tatsächlich genau das auch vorstellen. Als du gerade meintest, dass man in die erste Geburt halt auch total blauäugig gegangen ist, habe ich gedacht, ja, stimmt, ne? Man man fährt halt dahin und denkt, ja, mal gucken, was passiert. Am Ende hat man ein Kind. Und ähm jetzt hängt irgendwie viel mehr daran, ne? Weil hier zu Hause ja dann auch äh jemand anders noch auch auf die Mutter wartet und so und äh bei den bei den Kindern, Zwillingen ist ja dann muss ja nichts passieren, aber es ist ja auch häufiger so, dass dann mal einer irgendwie ein bisschen Startschwierigkeiten hat oder so. Da hängt viel mehr dran als bei der ersten Geburt, habe ich das Gefühl. Rouven: Ja. Und es ist ja auch, also man sieht ja manchmal Zwillinge oder man sieht erschreckend viele Zwillinge momentan auch. Und hatten jetzt beim beim Kinderturn auch so ein Pärchen Zwillinge, wo man sieht, die das ist ein Mädchen und Junge und sie hängt halt sehr hinterm Bruder. Daniel: Mhm. Rouven: Also, die ist halt kleiner, gut ist auch ein Mädchen, aber man hat so das Gefühl, die hat irgendwie so in Summe ein bisschen weniger Power bekommen über die Zeit. Und Daniel: Ja. Rouven: Ja, wenn halt sowas ist, das ist man da sich richtig Sorgen machen muss. Aber ich sag mal, wenn vorher bei den Untersuchungen alles okay ist, ist es, ja, ist es halt eine Geburt nur doppelt. Daniel: Ja, da ja, stimmt. Äh weißt du, wie schwer die beiden waren bei der Geburt? So um den Dreh? Rouven: Müsste ich noch mal. Zwei, irgendwas meine ich, also groß 2500 und die kleinen 2800 oder so. Daniel: 2800, okay, ja. Rouven: Ja, müsste ich noch mal, also, müsste ich wissen, habe ich aber gerade nicht. Daniel: Nee, ja, muss man jetzt nicht auswendig wissen, nur weil das halt bei uns gerade so Thema ist, dass wir jetzt so auch schon knapp über zwei unterwegs sind und äh ja. Hey, ich bin gespannt. Ich bin wirklich gespannt, was passiert in den nächsten Wochen. Wir haben super viel jetzt hin und her organisiert. Ähm was für mich jetzt gerade in dieser Phase, vielleicht kann das der ein oder andere nachvollziehen, echt am schwierigsten ist, ist noch normal arbeiten zu gehen. Also, das ist natürlich jetzt sowieso noch mal eine andere Hausnummer, weil ich ja auch selbständig bin und jetzt nicht jeden Tag so einen Nine-to-five-Job habe, wo ich einfach weiß, Montag bis Freitag bin ich weg, irgendwann sage ich, ich komme nicht mehr, sondern dadurch, dass ich halt selbständig bin, habe ich verschiedene Tage, wo ich halt dann voll arbeite ähm und dann aber noch andere Dinge, die ich von zu Hause vorbereite und überall muss ich halt quasi für jeden Moment einen Plan B parat haben, falls es dann doch losgeht. Und dann mache ich halt noch Nachtschichten, wo ich dann quasi alleine da bin beim WDR und dann für vieles verantwortlich bin, wo ich halt denke, eigentlich eigentlich kann ich auch nicht einfach gehen, äh wo ich halt für jede Nachtschicht jetzt so eine Plan B Lösung finden muss und im Grunde genommen kann ich mich eigentlich am wenigsten auf die Arbeit konzentrieren und da ist halt am meisten, was jetzt gerade verlangt. Das ist eine total komische Phase. Rouven: Ich meine, man ist halt einfach mental dann schon dabei, dass es losgehen kann. Vor allem wenn schon was so ein bisschen, wenn es schon rumort, ne? Wenn man sagt so, oh, könnte jetzt irgendwie auch ohne Einleitung losgehen. Ja. Daniel: Ja, genau, es ist wirklich so ein mentales runterzählen, wie viele Schichten habe ich noch, wie viele muss ich noch überstehen. Also und die absolute Horrorvorstellung ist ja wirklich, dass ich dann Nachtschicht habe, nicht zu Hause bin und aber auch sonst niemand hier für das nächste Wochenende, haben wir jetzt schon die Großeltern organisiert, die dann hier bei uns schlafen, falls es wirklich losgehen sollte. Äh und ich habe natürlich auch Plan B dann bei der Arbeit, aber dann in so einer Situation morgens um 2:30 Uhr dann den Anruf zu bekommen, jetzt äh geht's los und dann trifft man sich noch am Kreißsaal, weil beide aus unterschiedlichen Richtungen kommen und so. Kann alles passieren. Ich hoffe nicht, dass es so kommt. Rouven: Der der Körper kann für diese Fälle ausreichend Adrenalin produzieren, um dich für 72 Stunden wach zu halten. Daniel: Ja, dafür sind es sind noch viele Schichten, ne? Es ist nicht eine Situation. Rouven: Nein, aber wenn es dann wirklich losgeht, das Ja, ja, das stimmt, das stimmt. Daniel: Du hast es. Wir haben tatsächlich häufiger jetzt schon gesagt, dass wir die Alpaka Taktik machen. Das haben wir mal gelernt bei einer Alpaka Führung und zwar kommen Alpakas, zumindest die von denen wir da gehört haben, ich bin jetzt kein Alpaka Experte, aber das ist hängen geblieben, dass die eigentlich aus den Anden kommen und Alpakas ihre Jungen nicht trocken bekommen, wie andere Tiere durch z.B. Ablecken oder so, sondern Alpakas sind angewiesen auf die Sonne, auf die Sonne, die die Jungen dann trocknet, damit die sich nicht verkühlen, wenn die halt gerade frisch auf der Welt sind. Die Sonne scheint aber in der Höhe immer nur so bis, ich glaube 16 Uhr oder so. Und natürlich auch in der Nacht nicht und genau deswegen bekommen Alpakas ihre Jungen immer nur um den Dreh zwischen 8 Uhr morgens und 16 Uhr am Nachmittag. Und das hat sich halt so krass in den Genen verfestigt, dass auch die Alpakas, die jetzt in Schleswig-Holstein, wo wir diese Führung gemacht haben, dass auch die Alpakas ihre Kinder nur zwischen 8 Uhr und 16 Uhr bekommen. Also, wenn da ein Tier trächtig ist und das Kind ist bis 16:30 Uhr, sagen wir mal, nicht da, dann kannst du nach Hause gehen, weil du weißt, in der Nacht passiert halt auch nichts. Rouven: Ja. Ja, kannst du versuchen. Daniel: Unglaublich. Kannst du versuchen. Die Taktik machen wir auch. Rouven: Ja, mach das. Die Frage, wie viel Alpaka Gene deine Freundin hat. Ja, aber wie faszinierend, was die Natur alles leisten kann. Daniel: Aber von daher, vielleicht hast du recht, vielleicht wird nichts passieren, während ich die Nachtschicht habe oder irgendeine andere Schicht. Mal gucken, ich bin gespannt. Rouven: Ich drücke die Daumen. Daniel: Ich werde berichten hier an genau dieser Stelle. Rouven, danke schön für den Bericht. Rouven: Ja, danke Daniel fürs Gespräch. Daniel: Wir hören uns in zwei Wochen wieder. Macht's gut. Rouven: Bis dann, ciao. Daniel: Ciao. *** Erstellt mit Gemini AI ***

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