TRANSKRIPT
Daniel: Herzlich willkommen zu Alle Guten Dinge. Rouven und Daniel hier. Wir sind bei Folge 2 angekommen und wir starten mal bei Anekdoten der letzten Woche. Was hast du erlebt?
Rouven: Ja, direkt heute morgen. Ich hatte ja heute frei, also frei, soweit man frei haben kann.
Daniel: Arbeitsfrei oder Kinderfrei?
Rouven: Arbeitsfrei. Und ja, jetzt auch gerade ein bisschen Kinderfrei, wo wir unsere Zeit hier haben, aber ähm arbeitsfrei. Und ich habe gedacht, ich stelle mal den Wecker nicht auf 6 Uhr, sondern stelle den mal auf 6:40 Uhr ganz spontan. Und dann hörte ich über das Babyphone ganz niedlich von der Großen: "Papa, Papa, Papa." Und ich wurde richtig angepingt. Also, es ich habe erst gedacht, ich träume, weil das war ganz, ganz entspannt. Und dann bin ich rüber und dann lag sie da und war äh wach und sehr motiviert und hat mir dann auch mitgeteilt, dass, weil sie ja etwas früher ins Bett gestern gegangen ist, sie auch früher wach ist und aufstehen kann. Und fand das auch überhaupt nicht schlimm. Sie war auch sehr gut gelaunt. Also, es war gar kein Thema. Aber äh die Erwartung des Schlafes war dann für mich leider passé. Und ich war, glaube ich, gerade in der Remmschlafphase noch mal. Also, das hat mich richtig, richtig umgehauen. Aber jetzt nach dem vierten Kaffee geht's.
Daniel: Großartig. Aber dass äh dass sie das so logisch umsetzen kann in dem Alter schon so von wegen, ich bin ja früher ins Bett, also kann ich auch früher aufstehen.
Rouven: Er hat mich auch erschrocken. Also nicht erschrocken, aber ich freue mich ja immer drüber, aber es ist wirklich, man, man traut den Kleinen auch manchmal noch gar nicht, also den, den großen Kleinen noch gar nicht so viel zu. Also, oder man unterschätzt die.
Daniel: Das ist ein Fehler.
Rouven: Kommen.
Daniel: Das ist echt ein Fehler. Also, äh ich habe auch tatsächlich schon häufiger gedacht, jetzt sind wir tatsächlich irgendwie kommen wir jetzt auf ein ganz anderes Thema, aber das wollte ich gerade sagen, weil es mir einfällt. Äh ich beobachte bei vielen Eltern, dass sie so ihre Kinder manchmal von so oben herab behandeln, nach dem Motto, ich weiß, wie es geht und du nicht. Und ich, ich habe manchmal das Gefühl, das ist vielleicht nicht, nicht zwingend der richtige Ansatz, nur weil die Kinder das sprachlich alles nicht dementsprechend rausbekommen, sind aber trotzdem Gefühle da und Ansichten bei Kindern, wie Dinge laufen. Und äh ich glaube, dass man Kinder ganz häufig unterschätzt, dass das vielleicht nicht unserer Erwachsenenlogik ähm entspricht, was die Kinder da machen, aber dass das durchaus eine innere Logik hat, die natürlich viel weniger Dinge, viel weniger Einflüsse bewertet, als man das als erwachsene Person macht. Von daher stimmt es natürlich, dass man aufs Große gesehen mehr weiß, wie die Dinge laufen, aber die innere kleine Logik, die hat dann oft durchaus einen Sinn und äh das halt nicht ernst zu nehmen, ist glaube ich ein Fehler.
Rouven: Bin ich bei dir. Also, wir haben uns vor der Folge so ein paar, für unsere Zuhörer, ein paar Bullet Points aufgeschrieben, worüber wir eigentlich reden wollten, aber ich glaube, wir sprengen das gerade. Macht ja nichts.
Daniel: Ich habe auch noch eine Anekdote, da können wir gleich zurück, da kommen wir wieder rein.
Rouven: Okay, dann machen wir das so. Weil ich bin, ich bin vielleicht bei dir. Mein, mein, ich würde jetzt sagen, fast Mantra ist, ich behandle meine Kinder wie kleine Menschen, nicht wie Kinder. Also, die sollen jetzt nicht wie Erwachsene alles machen können und tun, aber die haben den Respekt verdient und das Vertrauen, wie sonst jemanden, mit dem man auch als Erwachsener redet. Und z.B. bei der Großen heißt immer, versuch's alleine oder sag, du brauchst oder frag nach Hilfe. Du kriegst immer Hilfe, wenn du Hilfe brauchst. Aber der erste Schritt ist, alleine versuchen und machen. Und die überraschen einen damit sehr krass, was sie dann schon alles können, machen und wollen. Und manchmal braucht's dann doch was Hilfe und manchmal geht was kaputt oder es schlabbert oder dieses und jenes. Aber man wird sehr dafür belohnt. Also, dieses, ich glaube, was du meinst auch, dass man die so als Kind abtut und sagt, ja, du weißt ja nicht oder du kannst das ja noch nicht und irgendwas ist mit das Schlimmste, weil man nimmt dem Kind ja das Selbstvertrauen. Das guckt, das hat ja nicht unendlich viele Kontaktpunkte nach außen und das vertraut ja auf das Urteil der Eltern. Und wenn die Eltern sagen, du kannst das nicht, denkt das Kind, ja, dann kann ich das ja nicht, weil der entscheidet ja für mich im letzten Schritt, der weiß das. Und da ist es halt umso wichtiger, dem Kind das, das zuzutrauen und zu machen. Manchmal wird man dann noch mehr überrascht, wenn man das auch zulässt, aber es ist finde ich ein, ein, ein sehr wichtiger Punkt und was ich auch versuche, jedem immer, ähm mit dem ich irgendwie über Kinder rede, mitzugeben ist, vertrau dem Kind, also das ist, das Kind ist ein kleiner Mensch, der auch viel kann und äh erkläre dem Kind, was du tust und was du machst. Ab dem kleinsten Alter. Jetzt schiebe ich nur eine Anekdote ein, bevor das, äh bevor du loslegst, dann können wir danach wieder zurückkommen. Ich habe jetzt gekocht und hatte die Zwillinge in den ähm in den Babystühlen in der Küche mit dabei. Und dann die Große war drüben, hat gelesen und dann habe ich mit denen Gemüse geschnitten. Also, da lag Porree und Sellerie rum und dann habe ich denen das erklärt, wie das funktioniert. Und dann haben die daran gerochen und haben fast angefangen zu schmatzen und haben sich total, waren total ruhig und entspannt, weil ich denen einfach erklärt habe, wie man Sellerie schneidet, schält, also Knollensellerie schält und in Würfel schneidet und wie man das in eine Plastiktüte packt und wie man die umkrempelt, damit das nicht umfällt und alles. Und die haben das richtig, also die verstehen das jetzt nicht, aber die verstehen, dass ich das denen, dass ich denen was mitteilen möchte, dass verstehe ich.
Daniel: Und dass du gerade was machst und dass ihr das zusammen macht, ne? Ja, heute kommst du nach Hause und die beiden haben schon gekocht, ja?
Rouven: Ich hoffe. Ich hoffe. Wird spannend. Also, ich glaube, was man sich immer vorstellen kann, äh bei so kleinen Menschen, bei so Kindern, ist natürlich das Wissen nicht so groß, die Erfahrung nicht so groß, wie bei uns jetzt, aber was halt bei Kindern genauso groß ist wie bei uns, das sind die Gefühle, die man halt in dem Moment hat, ne?
Rouven: Oder größer.
Daniel: Oder vielleicht sogar noch größer, weil sie es noch mehr zulassen können, als wir das äh können. Und ähm wenn ich da einfach drüber gehe über die Gefühle, dann, dann ist das halt nichts Gutes. Das ist bei uns Erwachsenen nicht gut und bei Kindern erst recht nicht.
Rouven: Und für die gibt's ja auch kein richtig oder falsch. Also, wir hoffen ja, dass das Kind sich irgendwie verhält, damit wir, was heißt, unsere Ruhe haben, aber damit es funktioniert.
Daniel: Ja.
Rouven: Aber das Kind hat ja keine Norm in sich, dass das richtig ist oder falsch. Das probiert sich ja aus.
Daniel: Ja.
Rouven: Das testet ja aus, was gut oder was schlecht ist. Also, es gibt ja kein gut und schlecht. Das ist ja nur ein Urteil von unserer Seite, was gut oder schlecht ist.
Daniel: Ja, ja.
Rouven: Und ähm das muss man halt auch zulassen und dass das Kind vielleicht auch selber merkt, das war jetzt nicht so schlau.
Daniel: Das machen wir jetzt nicht mehr.
Rouven: Weil wenn diese, dieses intrinsische Verständnis kommt, dass ich sage, ich habe was gemacht, das war jetzt nicht so gut, ist das halt hundertmal besser, ne, lernen aus Fehlern, als wenn einer einem sagt, lass das.
Daniel: Ja, ja, klar. Ja, absolut. Und trotzdem, man muss halt immer dann auch die Relation finden, ne? Man kann ja jetzt nicht dem Kind das Messer in die Hand drücken und sagen, find raus, was gut und schlecht ist, das ist äh auch nicht die allerbeste. Also irgendwo muss man ja dann auch Grenzen ziehen, aber ich glaube, das ist, wenn es darum geht, springe ich jetzt äh durch das nasse Gras, dann mach's halt und dann hast du halt hinterher nasse Füße und dann ziehen wir was, was Trockenes an, beim nächsten Mal denkst du halt, keinen Bock auf nasse Füße.
Rouven: Ja.
Daniel: Das ist halt dann nicht so schlimm. Ja, so krass kann man abweichen, wenn man einfach nur eine Anekdote erzählt. Ich habe aber tatsächlich auch noch eine, ist nicht diese Woche passiert, schon ein bisschen länger her, aber da bin ich mit dem, mit unserem Großen die Treppe hochgegangen, hier im, im Treppenhaus, äh die Geschichte hat eigentlich nichts mit der Treppe zu tun, aber wir haben uns über Hühner unterhalten. Und ähm dann habe ich so gefragt, äh was, was legen denn weiße Hühner? Und dann meinte er, weiße Eier. Dann habe ich gefragt, und was legen braune Hühner? Meinte er ja, braune Eier. Dann habe ich gefragt, und was legen gelbe Hühner? Meinte er, Zitrone.
Rouven: Ist ja auch voll technisch.
Daniel: Wie klug, wie klug. Es macht alles Sinn.
Rouven: Das macht Sinn, das ist nachvollziehbar. Sag mal, das ist sehr gut nachvollziehbar, der logische Schluss.
Daniel: Ja. Dann ich hier, wie kann man denn darauf kommen? Und das kam wie aus der Pistole geschossen, als wäre das für ihn vollkommen klar. Ja. Gut, jetzt wissen wir, wo die Zitronen herkommen. Wir haben beim letzten Mal äh haben wir schon so ein bisschen über die Schwangerschaft gesprochen und äh ich glaube, da machen wir heute weiter. Und zwar sind wir gerade an dem Punkt, wo der Schwangerschaftsbauch so groß wird, dass es immer schwieriger wird, äh vor allem Dinge zu heben. Und das ist irgendwie eine schwierige Balance, die im Moment gefunden wird, weil ähm meine, meine Freundin unseren kleinen zwar zwischendurch noch hochhebt, obwohl sie es eigentlich nicht soll, aber natürlich ihn nicht ewig lange tragen kann. Und als wir jetzt letztens bei Martins Umzug waren, wollte er halt 20 Minuten getragen werden, weil er nicht mitgehen wollte. Äh das ist dann immer bei mir, was halt auch vollkommen okay ist, aber es ist trotzdem schwierig, ihm zu erklären, dass das gerade auf der anderen Seite nicht geht, weil es ja immer ging und er erstmal verstehen muss, dass das nichts mit äh mit Abneigung oder weniger Liebe zu tun hat. Ähm aber das halt reinzubekommen ist äh nicht so einfach. Das zu erklären ist nicht so einfach. Wie habt ihr das gemacht?
Rouven: Ähm ja, wir haben es, du hast es ja schon erklärt, wie es geht. Wir haben es immer wieder erklärt an der Stelle. Wir haben auch ähm dann z.B. hatten wir so ein ganz schönes Buch mit äh da ist ein Baby in Mamas Bauch. Ich habe das dann umgedichtet mit zwei Babys, also immer Live-Übersetzung in in zwei Kinder übersetzt das Ganze und auch mit dem Namen von von der Großen dann vorgelesen, dass sie das Verständnis hatte, dass das so ist und dass das für die für die Mama auch nicht einfach ist, dass sie das auch gerne möchte, dass es, wie du sagst, nichts mit Abneigung zu tun hat. Aber dass man immer erklärt hat, die wachsen drin, denen geht's gut und es geht halt manches jetzt nicht mehr. Sie merkt das ja dann auch bei anderen Situationen und das einfach immer wieder freundlich und in Ruhe erklärt, sonst halt, sage ich mal, sonst auf den Schoß oder sowas, wo es halt geht, dann noch gemacht, dass die Nähe, der Körperkontakt auch da ist. Das nimmt, braucht das Kind dann noch auch noch mehr, weil es natürlich für das Kind auch noch, also für das Große, auch eine andere Situation ist. Aber ähm ansonsten immer wieder nur erklären und manchmal ja, dann natürlich ist das nicht, also das Große ging damit nicht glücklich sofort und total okay, aber ähm um es vielleicht noch ein bisschen zu erweitern, geht's glaube ich auch darum, wie man dem Kind mitteilt, dass da was kommt.
Daniel: Ja.
Rouven: Ne? Und wir haben das so gemacht, ist ganz, ganz lustig. Wir hatten eine Sendung mal gesehen, ähm von der Karoline Kebekus mit, die sie mit ihrem Bruder gemacht hat.
Daniel: Mhm.
Rouven: Und da hat sie gesagt, ihre Eltern haben zu ihr gesagt, als er kam, weil er ist jünger als sie, sie bekommt ein Geschwisterchen, das ist ihr Geschwisterchen, das gehört ihr, das gehört zur Familie.
Daniel: Mhm.
Rouven: Und das haben wir irgendwie, das fanden wir so nett und das haben wir dann auch mit mit unserer Großen gemacht. Und sie hat das wirklich sofort für sich auch angenommen und gesagt, das sind meine Geschwister, das ist ein Teil der Familie. Also, sie war immer begeistert, sie wollte auch immer dazu und wollte wissen, was los ist und so weiter. Und wir haben dann auch explizit gesagt, wir wollen nicht, dass sie was anderes bekommt. Also, wir wurden oft gefragt, kriegt sie ein Geschenk oder was bekommst du denn, wenn die Geschwister kommen? Und haben wir gesagt, nein, sie bekommt die Geschwister. Wir bekommen alle die Geschwister. Denn so ein Geschenk ist vergänglich. Wenn ich jetzt so ein kleines Büdchen kaufe oder ein Puzzle oder irgendwas, das liegt nach einem halben Jahr, nach, wenn es gut läuft, nach einem halben Jahr, wenn es schlecht läuft, nach einer Woche in der Ecke und dann wurde das mental verknüpft. Also, ich bekomme was geschenkt, weil die Geschwister kommen als Ausgleich. Anstatt zu sagen, ich freue mich darüber, dass die Geschwister kommen. Wir kriegen ja auch nichts. Also, doof gesagt, wir kriegen ja auch kein Geschenk, dass das ist, so die Kleinen kriegen Geschenke und also, wir haben dann auch noch was gekauft, also, es gab dann noch ein Puzzle, wenn man dann ins Krankenhaus ist, dass man da was puzzeln konnte, aber nicht an den Zweck gebunden.
Daniel: Ja, ja, ja.
Rouven: Also, man kann natürlich dem Kind noch was anderes zu spielen holen oder irgendwie sagen, jetzt gibt's auch noch mal was, aber nicht dieses, du bekommst was, weil du Geschwister bekommst, weil das ist ja so wie ein Ausgleich, ne, in dem Moment. Und das wollten wir auf keinen Fall.
Daniel: Verstehe ich total. Und äh irgendwie erinnert mich das jetzt gerade an eine Situation, die wir hatten bzw. meine, meine Freundin hat davon erzählt, die hört immer den Hebammensalon, äh den Podcast. Und da ging es halt um eine Situation, wo Eltern das so geregelt haben, äh dass quasi die Kinder, die dann zur Welt gekommen sind, dass die was mitgebracht haben für das Kind, was schon da war. Und ähm da war die, die Meinung und das verstehe ich halt auch, dass das Kinder ja nicht doof sind. Die fragen sich halt auch, okay, die kommen doch jetzt gerade aus dem Bauch, die sind so, die können nichts. Wo sollen die denn das eingekauft haben? Wo sollen die das denn her haben? Das also, ich habe, also die Vorstellung, dass, dass, dass so ein neugeborenes da das Bobbycar irgendwie mitbringt, das ist ja, weißt du? Ja.
Rouven: Ich glaube, ich glaube, das ist der, das ist der Zwischenschritt. Ich glaube, das ist besser, als wenn man dem Kind dann was von außen noch gibt, also wenn das Geschwisterchen das mitbringt, aber das setzt ja wieder voraus, dass das, es ist jetzt schon wieder ein bisschen auf der, auf der, auf der Metaebene fast schon, aber dass das, ich mag das Geschwisterchen nur, weil ich ein Geschenk bekomme vom Geschwisterchen.
Daniel: Ja.
Rouven: Warum soll sich mein Kind nicht auch auf sein Geschwisterchen freuen?
Daniel: Ja, das glaube ich halt auch. In der Familie ist halt so viel los, das ist so eine besondere Situation und ähm ich glaube, da braucht es nichts anderes. Das ist einfach, ich meine, für so ein, für so ein Kind, ähm für so ein größeres Kind, ist das ja auch einfach eine Ausnahmesituation und da dann noch irgendwie das vielleicht auch abzulenken von der Situation mit einem neuen Geschenk, dass ich glaube auch, dass es das nicht braucht. Dass da einfach von, von sich aus so viel Interesse daran ist, was da passiert. Aber äh wie du auch schon sagst, ne, wenn ähm wahrscheinlich, wenn sie, wenn sie ganz frisch da sind, dann geht es mit Stillen und äh allem anderen halt auch erstmal nicht anders, als dass man sich einfach aufteilt.
Rouven: Genau. Also wie gesagt, die, die ersten drei Monate, also, es ist ja mal, es ist ja lustig, ist halt eine gesamt, jeder hat so seine Basissituation, ne? z.B. bei euch, dass er jetzt gerade noch im, im Bett bei euch schläft. Ähm und ich finde es sehr gut, dass ihr jetzt sagt, ihr versucht das jetzt frühzeitig zu machen, ähm und auch mit dem Bett, wir hatten das bei der Großen auch gemacht, dass wir gesagt haben, wir bauen zusammen das Bett auf.
Daniel: Mhm.
Rouven: Die hat den Akkuschrauber dann da, also den richtigen Akkuschrauber, man hält ihn halt fest und die drückt dann drauf und knallt dann die Schrauben, das richtig knattert. Ähm aber dadurch ist es ihr Bett. Sie sagt auch immer noch, das ist mein Bett, das haben wir gebaut und so ist das, das, das ist eine Kernerinnerung, die dann entsteht. Und dadurch entsteht auch eine Verbindung zu dem Bett, also ist was Positives. Sie will jetzt auch immer in das Kinderbett, das ist ja alt ist, das ist so ein, so ein, so ein, ja, so ein Kinderbett hat, wo man runterstellen kann.
Daniel: Ja, ja, so ein typisches, ne? Ja.
Rouven: Aber dann sagen wir eher, ah, du hast ein neues gebaut. Ah, stimmt. Und dann ist das so, ja, ja, das ist halt auch meins, war mal meins, habe ich abgegeben, jetzt habe ich aber ein neues. Und ich glaube, dadurch kriegt man die Kinder dann halt auch dazu eher, dass sie das annehmen und auch dahin gehen wollen. Und es ist auch, glaube ich, eine gute Entscheidung, das jetzt zeitnah zu machen. Wird auch, ne, wie immer erklären, was man macht, wie man es macht, dann dieses Aufbauen, bisschen eine Veränderung reinbringen und dann einfach mal machen.
Daniel: Ja, ich glaube, das ist ein ganz guter Tipp. Ähm wir hatten uns da vorher schon mal drüber unterhalten, eben mit den Kindern zusammen diese Betten aufzubauen, ne? Dass dann auch was, was Neues kommt und eben diese Verbindung. Wir haben halt das Problem, wir haben es natürlich auch versucht mit diesem typischen kleinen Kinderbeistellbett, ähm also nicht diese, diese ersten Beistellbette, sondern halt diese, diese kleinen Kinderbetten, äh das halt zu machen und das hat halt eine Zeit lang ganz gut funktioniert, aber so ganz groß war die Verbindung nie da, nach dem Motto, das ist mein Bett, sondern immer dann äh wollte er halt immer ins große Bett und ja, dann haben wir dem halt auch nachgegeben, weil wir gedacht haben, wenn er die Nähe braucht, dann soll er die halt auch bekommen. Und ähm aber ja, wenn, wenn jetzt noch zwei dazu kommen, dann geht's halt auch erstmal nicht. Auch äh ein Thema wach halten und so, ne? Wenn die halt dann erstmal nicht durchschlafen und dreimal die Nacht wach werden, wenn er dann auch noch mit in dem, in dem Schlafzimmer ist, dann wird er halt auch ständig wach und äh das macht's ja dann auch nicht besser.
Rouven: Nee, dann seid ihr noch mehr gerädert.
Daniel: Bin gespannt, ich werde berichten, wie es funktioniert. Und ich glaube tatsächlich, dass wir jetzt auch schon am Ende der zweiten Folge angekommen sind.
Rouven: Ich glaube auch, ich gucke mal auf die Uhr.
Daniel: Wir haben schon wieder, schon wieder viel zu lange geredet hier.
Rouven: Ich habe auf die Uhr geguckt, aber ich habe mir nicht gemerkt, wann wir losgelaufen sind, deswegen kann ich einfach wieder hingucken, das bringt uns nicht so viel. Ich glaube, wir sind am… Ja, 25 Minuten sind wir dran oder so. Ja, ja, ja.
Daniel: Vielen Dank fürs Zuhören. Genau, wir hören uns beim nächsten Mal wieder und äh es gibt einfach wahnsinnig viele Themen, über die wir noch sprechen können. Danke, Rouven.
Rouven: Danke, Daniel. Ciao.
*** Erstellt mit Gemini AI ***